Fussball-Historie
Aktuell
In der Kreisliga-A-Saison 2009/10 ist unser Trainer Matthias Straub. Als Co-Trainer steht ihm Robert
Schreiner mit Rat und Tat zur Seite.Daniel Kern ist Betreuer der ersten Mannschaft . In der zweiten Mannschaft leiten Frank Wachendorfer , Bernd Kopp und Lars Schmidt die Betreuerarbeit in der
Kreisliga C . Mit diesen Mannen wird versucht eine gute Rolle in den jeweiligen Ligen zu spielen. Abteilungsleiter ist Kurt Schneider .
Doppelabstieg Saison 2008/2009
Was mit Siegen über SV03 Tübingen, FC Rottenburg und den späteren Bezirksligameister TSV Wittlingen hoffnungsvoll angefangen hatte fand bald ein
jähes Ende. Eine Verletztenliste die seinesgleichen suchte , anfängerhafte Fehler im Spiel und letztendlich auch einfach fehlende Klasse waren die Gründe für den sofortigen Abstieg aus der
Bezirksliga nach nur einem Jahr.Bei der zweiten Mannschaft , die von Anfang an sich im Abstiegskampf befand , war die Situation im Prinzip gleich . So musste als zweitletzter schließlich auch hier
der Gang in die nächst tiefere Klasse angetreten werden.
In den Relegationsjahren von der B-Liga in die Bezirksliga
In der Saison 2003/04 übernahm Peter Straub den Trainerposten der aktiven Mannschaften . Leider war diese Spielzeit
unter keinem gutem Stern und man verlor ein Spiel nach dem anderen . Trotz guten Leistung , die der jeweilige Gegner jedes Mal bescheinigte , reichte es nur zu einem einzigen Sieg (gegen FC
Rottenburg II) und man musste sang- und klanglos als Letzter absteigen . In der darauf folgenden Runde wurde man Vizemeister hinter dem SV Seebronn . Um aufzusteigen musste man jetzt ein Spiel gegen
den Vizemeister der andren Kreisliga B spielen , und im Falle eines Sieges das „Finale“ um den Aufstieg/Klassenerhalt gegen den A-Ligisten . Konnte das erste Spiel gegen die Spfr Dußlingen in Belsen
mit 3:2 gewonnen werden , so war im Finale in Hirschau gegen den TSV Kiebingen mit 2:4 Endstation . Mit dem neuen Trainer Osman Stumpp konnte 2006 ebenfalls die Vizemeisterschaft , diesmal hinter dem
SSC Tübingen , errungen werden . Leider war schon nach dem ersten Spiel in Tübingen gegen den SV Nehren mit 2:3 Schluss . Aller guten Dinge sind drei : Mit einem furiosen Rundenende , bei der die
letzten acht Begegnungen gewonnen wurden , konnte man fast aus einem Abstiegsrang heraus wiederum die Vizemeisterschaft , hinter der TSG Tübingen II , erringen . Auf dem Dettinger Sportplatz hieß der
erste Gegner zum wiederholten Male die Spfr Dußlingen welche dann mit 3:2 besiegt werden konnte . Im Finale traf man in Hirschau dann auf die Spvgg Mössingen und mit einem 3:1 Sieg konnte der lang
ersehnte Aufstieg in die Kreisliga A perfekt gemacht werden . Zur Saison 2007/08 wurde Matthias Straub als neuen Trainer verpflichtet . Zahlreichen Wurmlinger Spieler , die zuvor bei umliegenden ,
höherklassigen Vereinen gespielt haben , konnten allesamt zur Rückkehr bewogen werden . Mit einer „runderneuerten“ , jedoch fast nur aus Eigengewächse bestehenden Mannschaft , stand auch dieses Jahr
wieder die Vizemeisterschaft hinter dem SV Hirrlingen zu Buche . Im ersten Relegationsspiel in Pliezhausen gegen den „A-Vize-Reutlingen“ , den TSV Urach , konnte mit 3:0 die Oberhand behalten werden
. In Gniebel wurde dann die Bezirksliga-Rückkehr perfekt gemacht . Nach einer desolaten ersten Halbzeit mit 0:1 Pausenstand , wurde das Spiel mit drei Toren in der zweiten Halbzeit noch gedreht , und
mit dem 3:1 Sieg gegen TSV Metzingen II stand man nach 13 Jahren wieder in der Bezirksliga . So spielt man ab der Saison 2008/09 wieder in den selben Klassen wie in der Ära Geiger . Während dieser
letzten Jahren kam der SVW auf eine Meisterschaft , acht Vizemeisterschaften und elf Relegationsspiele . Eine Krönung , sprich Meisterschaft der ersten Mannschaft blieb dem SVW leider verwehrt
.
Die II.Mannschaft mit Betreuer Wolfram Walz
Im neuen Jahrtausend spielte ein Mann eine große Rolle in der zweiten Mannschaft – Wolfram Walz . Nach drei Spieltagen in der Saison
2000/01 übernahm er von Kurt Schneider die Betreuerfunktion in der Zweiten . Auf Anhieb konnte er die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga B verzeichnen . Nach dem
Relegationsabstieg 2003 gegen den TSV Dettingen und dem verpassten Relegationsaufstieg 2004 gegen den TSV Hagelloch war man 2006 wieder an der Reihe . Wiederum hat es „nur“ zur Vizemeisterschaft
gereicht und wiederum durfte man ein Relegationsspiel bestreiten . Der Gegner war wie 2003 der TSV Dettingen , nur das diesmal die Vorzeichen und das Ergebnis andersrum waren . In Altingen konnte mit
1:0 gewonnen werden und der Aufstieg in die Kreisliga B war perfekt . Zu dieser Zeit spielte unsere erste Mannschaft bedauerlicherweise auch in der Kreisliga B , allerdings in einer anderen Staffel .
Mit dem Klassenerhalt in den beiden darauf folgenden Spielzeiten 06/07 und 07/08 beendete Wolfram Walz seine Betreuerfunktion 2008 und kann auf eine erfolgreiche Bilanz zurückschauen . Die letzten
beiden Jahre wurde er von Stefan Schäuble Rat- und tatkräftig unterstützt .
Abstieg aus der Bezirksliga
1994 übernahm Stephan Gugel die Mannschaften . Doch sein Engagement stand leider unter keinem guten Stern . Berufs- und verletzungsbedingt fiel die
halbe Stammelf aus . Zudem machten sich bei einigen Spielern Ermüdungserscheinungen bemerkbar , die aus dem jahrelangen Abstiegskampf herrührten . Stephan Gugel leistete außergewöhnliche Arbeit und
schnürte mit 39 Jahren selber noch mal die Kickschuhe . Doch der Abstieg ließ sich nicht vermeiden und so muss der SVW nach 8 Jahren Bezirksliga ab dem Spieljahr 1995/96 wieder in der Kreisliga A
spielen .
Die 2.Mannschaft konnte den verschärften Abstieg in der Kreisliga B , dem 7 Mannschaften zum Opfer fielen , entgehen .
In der Saison 1995/96 wurde Peter Straub als Co-Trainer engagiert , da Stephan Gugel beruflich viel unterwegs war . Nach gutem Beginn musste man dem SV Wendelsheim den Vortritt lassen und wurde
Vizemeister in der Kreisliga A . Die folgenden Jahren waren ein stetes auf und ab . Nach guten Spielzeiten mit , zum wiederholten Male , Vizemeisterschaften folgten darauf immer Zitterpartien , bei
denen man bis zum Schluss um den Abstieg gespielt hatte . Trainer waren von 1996/97 bi 1999/2000 Franz Hurm , sowie von 2000/01 bis 2002/03 Dieter Dürr .
Abschaffung der Reserverunde
Im Spieljahr 1990/91 und 1991/92 hieß der Trainer in Wurmlingen Uwe Freund . Die Reserverunde wurde ab dem Spieljahr 1991/92 abgeschafft . Die
2.Mannschaft musste deshalb in der Kreisliga B angemeldet werden .
Trainer des Spieljahres 1992/93 war Paul Schwarz , 1993/94 war Reinhold Haspel der verantwortliche Mann . Beide konnten mit der Mannschaft die Bezirksliga halten .
Aufstieg in die Bezirksliga – Die Ära Geiger
Für das Spieljahr 1986/87 konnte mit Armin Geiger ein Spielertrainer verpflichtet werden – ein Glücksgriff für den SVW . Armin
Geiger führte die 1.Mannschaft auf Anhieb zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg in die Bezirksliga .
Im Spieljahr 1989/90 übernahm Paul Haug die Aktiven des SVW . Nach einem miserablen Start mit 1:11 Punkten warf er jedoch das Handtuch . Für kurze Zeit übernahm wieder Armin Geiger bis mit Heinz
Kostorz ein neuer Trainer gefunden wurde . Nach 1:9 Punkten in der Rückrunde strich auch diese die Segel in Wurmlingen und wiederum stieg Armin Geiger ein . Mit einer nie geglaubten Siegesserie , der
auch der SV 03 Tübingen zum Opfer fiel , und 19:5 Punkten in Folge ohne Niederlage konnte der SVW den Abstieg aus der Bezirksliga gerade noch vermeiden . Die 2.Mannschaft wurde im Spieljahr 1989/90
Meister der Bezirksliga-Reserverunde .
Siege beim Pfaffenbergturnier
1980 gewann der SVW erstmal das Pfaffenbergpokalturnier und konnte diesen Erfolg in den Jahren 1981 , 1982 , 1986 , 1987 , 1988 , 1989 , 1990 ,
1992 und 1993 wiederholen .
Ab dem Spieljahr 1981/82 hieß der neue Trainer Karl Pillauer , der dieses Amt bis zur Vorrunde des Spieljahre 1982/83 ausübte . In der Rückrunde übernahm Roland Brodbeck die Mannschaften . Im Juni
1983 verlor der SVW vor einer Rekordkulisse in Wurmlingen das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga gegen den TSV Hirschau .
Im Spieljahr 1983/84 wurde die erste Mannschaft Vizemeister der Kreisliga A und die zweite Mannschaft Meister der Reserverunde .
Helmut Pacher hieß der Trainer des SVW in den Spieljahren 1984/85 und 1985/86 .
Aufstieg in die A-Klasse
Das Spieljahr 1956/57 brachte den bis dahin größten sportlichen Erfolg für den SVW . Unter Trainer Robert Hieber wurde die Mannschaft Meister der
B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf . In der Saison 57/58 musste man aufgrund einer Verletzungsserie , der die halbe Mannschaft zum Opfer fiel und einer zu dünnen Spielerdecke sofort wieder
absteigen . Erwähnenswert in dieser Saison war ein 8:3 Sieg über den FC Rottenburg .
In der Saison 1960/61 stieg der SVW dann sogar in die C-Klasse ab . Man spielte zwar immer in der Spitzengruppe mit , aber zum Wiederaufstieg sollte es noch nicht reichen . Trainer waren in den 60er
Jahren Walter Otto , Josef Johner und Hermann Müller . Im Juli 1967 gewann der SVW das Pokalturnier des TSV Hirschau .
1969 wurde in Oberndorf das erste Pfaffenbergpokalturnier mit den Mannschaften aus Oberndorf , Pfäffingen , Poltringen , Unterjesingen , Wendelsheim und Wurmlingen durchgeführt . Dominierend waren in
den ersten Jahren die Mannschaften aus Oberndorf und Wendelsheim .
Am 26.07.1970 verlor der SVW das Pokalfinale der C-Klasse auf dem Sportplatz in Hailfingen gegen den SV Hailfingen mit 0:1 . Trainer war von 1968 bis 1971 Herr Hubrich .
Im Spieljahr 1971/72 übernahm Roland Ulmer die Trainertätigkeit beim SVW . Die Mannschaft wurde Vizemeister und in der Saison 1972/73 Meister und stieg damit in die B-Klasse auf .
1975 wurde Roland Ulmer von Horst Garatwa als Trainer abgelöst . Garatwa kehrte aber nach ein paar Monaten von einem Kurzurlaub in Syrien nicht mehr zurück . Er wurde dort Trainer der
Soldaten-Nationalmannschaft . Den Rest der Runde wurde die Mannschaft von Michael Cermak trainiert und stieg in die C-Klasse ab .
Peter Straub wurde dann ab der Saison 1976/77 der neue Trainer des SVW . Am 06.08.1978 gewann der SVW das Entscheidungsspiel gegen den SV Poltringen auf dem Sportplatz in Unterjesingen mit 3:1 und
stieg in die Kreisliga A auf .
Der Wiederaufbau
Mitte des Jahre 1947 erhielt der SVW dann die offizielle Genehmigung das aktive Fußballspiel zu betreiben . Der organisierte Spielbetrieb begann Mitte 1947 mit
Freundschaftsspielen gegen Mannschaften der umliegenden Gemeinden . Als Umkleidekabinen diente eine kleine Hütte beim Sportplatz . Die Wurmlinger Spieler zogen sich zu Hause um , die Gäste konnten
das Bad im Gasthaus Rößle benutzen . Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit einem LKW mit Holzvergaser . Waschgelegenheiten waren auswärts Bäche und Viehtränken . Gespielt wurde in Schuhen mit
genagelten Stollen . „Trainingsplatz“ war die Kelter .
Im Spieljahr 1950/51 nahm der SVW erstmals wieder an Verbandsspielen teil . Auf Anhieb wurde man Vizemeister hinter dem SV Wendelsheim . Trainer war zu dieser Zeit Fritz Weippert . In der folgenden
Saison konnte wiederum der 2.Platz erreicht werden , so dass man in der B-Klasse verblieb , als 1952/53 die C-Klasse als unterste Spielklasse eingeführt wurde .
Sport im Dritten Reich
Die Machtübernahme durch die NSDAP im Jahre 1933 war das vorläufige ende des mühselig aufgebauten Werkes des SVW . Erst im Jahr 1938 nahm der SVW seine
Vereinsaktivitäten wieder auf . Neben dem Fußball wurde das Turnen in der Kelter betrieben .
Durch den Kriegsausbruch kam 1940 das Vereinsleben wiederum fast zum Erliegen . Viele junge talentierte Spieler kehrten nicht mehr in die Heimat zurück .
Im Februar 1946 regte sich bei einem Teil der wurmlinger Jugend der Wunsch nach sportlicher Betätigung . Auf Anordnung der französischen Militärregierung mussten sich alle bereits bestehende Vereine
neu anmelden . Als einzige sportliche Betätigung wurde das Fußballspielen erlaubt .
Der Eintritt in den Verband
Im Jahre 1924 trat der SVW dem damaligen Sportverband Schwaben bei , der die fußballerischen Vereine der Oberämter Rottenburg , Hechingen und
Herrenberg umfasste . Der SVW spielte in der untersten , der B-Klasse . Gegner waren unter anderem Herrenberg , Mönchberg und Nufringen .
Im Spieljahr 1927/28 errang der SVW seine erste Meisterschaft und erreichte in den Aufstiegsspielen die A-Klasse . doch aufgrund der erheblich weiteren Anfahrtswege verzichtete man auf den Aufstieg
.
Ende der 20er Jahre spielte der SVW zweimal gegen die Stuttgarter Kickers . In Wurmlingen verlor der SVW 1:3 gegen die Blauen , in Stuttgart 0:5 .
Die Jahre 1929-1932 waren durch die Weltwirtschaftskrise gekennzeichnet . Durch so genannte „Notstandsarbeiten“ wurde die Schafweide auf die heutige Größe erweitert .
Die ersten Jahre
Das erste Spielfeld des SVW war im „Breitlächle“. Unter primitivsten Platzbedingungen wurde dort gegen damals schon bestehende Vereine gespielt , ohne einem
Verband anzugehören . Die Vereinsfarben waren rot und weiß bzw. gelb . Der 1.Dress bestand aus einer roten Hose und einem weißen Trikot . Später wurde der Dress rot-gelb gestreift , die Hose blieb
rot . (Erst nach dem II.Weltkrieg bekam der SVW seine jetzigen Vereinsfarben „Grün und Weiß“.) Der erste Lederball wurde von den Gründungsmitgliedern bezahlt .
Als 1923 der damalige Bürgermeister Schleicher den Platz im Breitlächle sperrte , wurde begonnen , die „Schafweide“ zu einem Gelände von 70x40 Metern auszubauen . Hilfsmittel waren damals 2
Räderkarren der Firma Wendler & Kuissmaul , die auch Schienen und Loren kostenlos zur Verfügung stellte .
Die Schafweide , übrigens der heutige untere Sportplatz , war der einzige Platz bis zur Einweihung des oberen Sportplatzes 1974 . Ein Sportheim gab es damals nicht , deshalb dienten bei schlechtem
Wetter 3 Linden , von denen heute noch eine steht , als Unterschlupf . Als Waschgelegenheit diente der Gemeindebrunnen vor dem damaligen Vereinslokal „Rößle“ . Auswärtsspiele wurden mit dem Fahrrad
angefahren .
