Jahreshauptversammlung - 2020

„Es ist keine außerordentliche, aber eine außergewöhnliche Jahreshauptversammlung“.

Mit diesen Worten begrüßte der 1. Vorstand Frank Wachendorfer um 18.00 Uhr in der Uhlandhalle 18 Mitglieder und 1 Gast. Denn eigentlich war die Jahreshauptversammlung ja auf den 22. März terminiert. Doch die Corona-Verordnungen ließen zum damaligen Zeitpunkt keine Versammlung zu. Erst im Juli 2020 entschied der Ausschuss die Versammlung am 19. September 2020 durchzuführen. Die Uhlandhalle wurde gewählt um alle Vorschriften zur Durchführung einer solchen Versammlung einzuhalten. Im Nachhinein wäre dies bei „nur“ 19 Anwesenden auch im Sportheim möglich gewesen. Aber egal. Nach der Begrüßung gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder Tilly Bauer, Eugen Hartmann, Eugen Dreher, Willy Sautter, Karl Kohler und Willi Biesinger.

Vor den Berichten führte der WFV-Bezirksvorsitzende Josef Haug die Ehrung für Kurt Schneider durch. Kurt Schneider wurde im Rahmen des „DFB-Ehrenamts“ als Bezirkssieger in den „Club 100 des DFB“ aufgenommen. Leider sind sowohl das Dankeschön-Wochenende als auch der Besuch eines Länderspiels, die der Preis enthält, Corona bedingt ausgefallen. Bekommen aber hat der Verein seine Preise – zwei Kleinsttore und Bälle!

Danach folgten die Berichte. Der 1. Vorsitzende Frank Wachendorfer gab in seinem Bericht einen detaillierten Rückblick auf die Geschehnisse des Vereinsjahrs 2019. Dabei ging es auch um die tadellos durchgeführten Vereinsfeste, die vor allem im Juli für viel Arbeit sorgten. Beim Blick auf die Altpapiersammlung berichtet er, dass die Firma Renz im November 2019 den Vertrag mit den Vereinen kündigte. Dadurch wurde eine weitere Sammlung so unwirtschaftlich für den Verein, dass man beschloss im Jahr 2020 keine Sammlungen mehr durchzuführen. Lobend erwähnte er dann noch die gut frequentierte Homepage, das zweimal im Jahr erscheinende Vereinsheft SVW-Intern und die nach Pfingsten gestartete Sanierung des oberen Sportplatzes. So schloss er seinen Bericht mit Stolz und dem Dank an alle die zum Erfolg beigetragen haben.

Finanzvorstand Karl-Dietrich Baur schlüsselte gewohnt detailliert die Einnahmen und Ausgaben des Vereins im ideellen Bereich (Vereinsstruktur) und im wirtschaftlichen Bereich (Sportheim und Feste) auf. Unterm Strich blieb ein außergewöhnlich hohes positives Ergebnis. Durch wieder sehr erfolgreiche Feste, einem funktionierenden Sponsoring und einem guten Spendenaufkommen war es möglich die Investitionen aus dem Überschuss zu finanzieren und so die Rücklagen unangetastet zu lassen. Positiv haben sich zudem die Erbschaft von unserem Ehrenmitglied Heinz Rauscher und der Zuschuss für den neuen Aufsitzrasenmäher ausgewirkt. Der SV Wurmlingen steht also auf sehr gesunden finanziellen Beinen. Die Kassenprüfer Benjamin Haug und Steffen Kolata bescheinigten dem Finanzvorstand danach wieder eine tadellose Arbeit. Für den abwesenden Verwaltungsvorstand Elmar Wankmüller, verlas der 1. Vorsitzende Frank Wachendorfer dessen Bericht. Dieser gab einen kurzen Einblick in die Vorstands- und Ausschussarbeit mit 8 Sitzungen des Ausschusses, sowie weiteren Sitzungen der Unterausschüsse und des Kulturausschusses. Aus der Mitgliederverwaltung berichtete er von einer leichten Steigerung der Mitgliederzahlen um 7 auf jetzt 825 Mitglieder. Durch die Erhöhung der Beiträge in 2019 ist die Finanzierung wieder ausgewogener und mit den Kursgebühren auch auf die Zukunft ausgerichtet.

Nach diesen „Verwaltungsberichten“ aus der Vorstandschaft kamen die sportlichen Berichte aus den Abteilungen. Den Beginn machte der Abteilungsleiter der aktiven Mannschaften und SG01-Koordinator Kurt Schneider. Zuerst berichtete er von den zusammen mit den Vereinen TSV Hirschau, SV Oberndorf, SV Hailfingen und SV Wendelsheim getragenen Spielgemeinschaft SG01. Hier spielen die C- bis zur A-Jugend. In der C-Jugend war es möglich mit einer Mannschaft in der Bezirksklasse und einer Mannschaft in der Kreisliga zu spielen. Beide Mannschaften mit guten Ergebnissen. Die B-Jugend wurde in der Quali-Runde 2019 Meister und steigt in die Bezirksklasse auf. Bei den Aktiven konnte 2019 bei verschärften Abstieg der Klassenerhalt sicher geschafft werden und auch 2019 kam man nach schwachem Start ins Laufen. Für den urlaubenden AH-Chef Bernd Kopp berichtete der 1. Vorsitzenden Frank Wachendorfer von zwei Niederlagen auf dem Großfeld. Beim Pfaffenberg-Pokal wurde man guter Dritter, beim Stadtpokal schied man in der Vorrunde aus. Beim Turnier in Kuchen wurde man Zweiter. Auch gesellig ist einiges los in der Abteilung, wie seinem Bericht zu entnehmen war. Jugendleiter Michael Preuß zeigte die Entwicklung der Mannschaften von den Bambini bis zur D-Jugend. Bei allen Jugendmannschaften läuft es gut und Spieler und Trainer sind voll engagiert. Toll auch die Turniere und hier besonders immer das Turnier im Europa Park! Beim Freizeitsport konnte der 1. Vorsitzende Frank Wachendorfer, für die abwesende Abteilungsleiterin Manuela Fuhrer, von einer guten Nachfrage berichten. Besonders im Kindersport konnte man das Angebot ausweiten. Und auch beim Jazz-Dance wuchs die Teilnehmerzahl, da das Mindestalter nach unten gesenkt wurde. Insgesamt 13 Kurse bietet der SVW im Freizeitsportbereich an.

Die Entlastung der Vorstandschaft und Kassenprüfer wurde von Ortsvorsteher Michael Elmenthaler beantragt und von der Versammlung einstimmig erteilt.

OV Elmenthaler nahm dann auch gleich die Gelegenheit wahr und richtete seine Gruß- und Dankesworte an die Versammlung. Der SVW und seine über 800 Mitglieder prägen das Ortsleben nun schon seit 100 Jahren. Er dankte, auch im Namen des Ortschaftsrates, allen die den SVW tragen und unterstützen. Auch wie der Verein mit den Herausforderungen durch und mit Corona umgegangen ist. Dies geschah mit großem Engagement und Umsicht in der Umsetzung.

Danach wurden die drei Anträge, die zur Diskussion und zum Beschluss der Jahreshauptversammlung eingereicht wurden, behandelt. Zum einen galt es die Vertretungsregelung des Vereins in der Satzung zu ändern. Weiter wurde beantragt, dass die Jahreshauptversammlung im 1. Quartal des Jahres erfolgen soll und in Ausnahmefällen auch später stattfinden kann. Bisher war das ein Muss und in diesem Jahr somit problematisch. Der dritte Antrag schließlich war die Aussetzung der turnusgemäßen Wahlen die planmäßig wieder 2021 stattfinden würden. Die nächsten Wahlen finden also erst 2022 statt, was die Vereinsarbeit in diesen unsicheren Zeiten vereinfacht. Wer weiß schon, was nächstes Jahr im März ist. Was würde passieren, wenn die Amtszeiten enden und keine Wahl stattfinden kann? Alle drei Anträge wurden einstimmig angenommen! Danach folgten die jährlichen Wahlen der Kassenprüfer bei denen Steffen Kolata und Benjamin Haug einstimmig wieder gewählt wurden.

Verzichten musste man in dieser Hauptversammlung auch auf die Ehrungen. Diese werden alle im nächsten Jahr nachgeholt.

Um 19.25 Uhr endete dann die harmonische Versammlung. Corona bedingt verzichtete man dabei, das Vereinslied „Grün und Weiß wie lieb ich Dich“ zu singen!

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