Spielberichte 1. Mannschaft

32. Spieltag

SV Wurmlingen I – Spvgg Mössingen I    5 : 1

Mit einem überzeugenden Sieg gegen den Absteiger aus Mössingen schlossen die Grün-Weißen die Saison ab! Und kletterten damit noch auf den 10. Platz und entledigten sich aller Sorgen – die eigentlich gar nicht mehr bestanden. Denn nach dem Spiel machte die Nachricht die Runde, dass der TSV Ofterdingen II seine Mannschaft aus der KLA 3 zurückzieht. Egal wie, die Grün-Weißen wollten das Heimspiel gewinnen und das sah man von Anfang an. Auch wenn Coach Rainer Ott einmal mehr die Mannschaft umstellen musste. Marvin Kahlfuß riss sich ein Band im Training unter der Woche und Daniel Schmieder und Steffen Haug waren bei den Pfingstreitern unabkömmlich. So rückte Andreas Straub in die Innenverteidigung und Lukas Sailer auf die offensive rechte Seite. Luki eröffnete auch den Chancenwucher, als er nach gut 5 Minuten knapp verzog. Die Gäste kamen mit gerade mal 12 Spielern an, aber die wollten sich mit einer guten Leistung und einem Dreier aus der A-Liga verabschieden. Dementsprechend spielte der Gast nach vorne, blieb in letzter Konsequenz allerdings zu harmlos und die Grün-Weißen hatten die Lage jederzeit im Griff. Nachdem Max Hartmann nach einem starken Angriff per Kopf noch am besten Mössinger, Goalie Marvin Bock, scheiterte machte er es kurze Zeit besser. Nach einem Ballgewinn kam der Ball schnell diagonal auf Max und der ließ sich diese Chance nicht entgehen und netzte herrlich ein. Das war der berühmte Dosenöffner und die Grün-Weißen erspielten sich eine Reihe bester Chancen. Aber wie schon über die ganze Saison war die Chancenverwertung das große Manko des Teams. So brachte ein Handelfmeter das 2:0. „Mister 100% vom Punkt“, Eric Wachendorfer, netzte gewohnt sicher ein. So ging es in die Halbzeit. Mit der Führung und dem Wissen, dass Lustnau schon deutlich in Dußlingen zurück lag, spielten die Grün-Weißen weiter guten Fußball. Das 3:0 dann eine famose Einzelleistung von Fais Alias. Der in der 1. Hälfte für den angeschlagenen Patrick Schaal eingewechselte Manuel Kratzer, erkämpfte sich den Ball und schickte Fais mit einem starken Pass auf den Weg. Fais lief von der Mittellinie alleine Richtung Tor, schüttelte 2 Gegenspieler ab, blieb zuerst an Goalie Bock hängen, netzte den Abpraller aber locker ein. Das 4:0 gehörte dann „Käpt’n Benni“. Benjamin Haug vollstreckte sicher aus kurzer Distanz. Danach ließen die Grün-Weißen etwas nach und die Gäste nutzten das zum Anschlusstreffer durch Tomislav Mandic. Doch nur zwei Minuten später erhöhten die Grün-Weißen auf 5:1. Einen klasse Angriff über die linke Seite vollendete wiederum Benjamin Haug ganz lässig. Danach hatten die Grün-Weißen weitere Chancen, doch die Mössinger setzten alles dagegen um eine noch höhere Niederlage zu verhindern.

Fazit: 41 Punkte und Tabellenplatz 9 – selbst wenn es die maximale Absteigerzahl 5 gegeben hätte, wären die Grün-Weißen über dem Strich geblieben. Eine mehr als respektable Leistung, schaut man zurück auf die personellen Rückschläge die Team und Coach Rainer Ott, teilweise von Woche zu Woche, zu verkraften hatten. Auf der anderen Seite zeigte sich aber auch, dass die Grün-Weißen über viele gute Spieler mit gutem Charakter verfügen. Und widerlegten so manche „Experten“, die die Grün-Weißen vor der Saison als Absteiger handelten.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal (36. M. Kratzer), A. Engst, A. Straub, Benjamin Haug, E. Wachendorfer (88. T. Schreiner), L. Sailer, M. Hartmann, Y. Wachendorfer, T. Kleinmann (84. D. Kopp), F. Alias (77. S. Conteh)

Tore:

1 : 0 M. Hartmann

2 : 0 E. Wachendorfer (HE)

3 : 0 F. Alias

4 : 0 Benjamin Haug

5 : 1 Benjamin Haug

31. Spieltag

TB Kirchentellinsfurt I – SV Wurmlingen I        1 : 2

In K’furt bei der nominell zweiten Mannschaft des TB standen die Männer von Rainer Ott unter Zugzwang. Denn beim bereits als Absteiger feststehenden TB musste ein Sieg her um den Abstand auf den (letzten) Abstiegs- und den Relegationsrang zu halten. Wenn der Spieltag gut gelaufen wäre, hätte man sogar den direkten Klassenerhalt schaffen können. Doch das war der Mannschaft nicht vergönnt. Und die Gastgeber wollten auch nicht so einfach klein beigeben und ihr letztes Heimspiel durchaus noch gewinnen. Entsprechend engagiert begann der TBK und ging in der 20. Minute auch durch einen Foulelfmeter in Führung. Ein größeres Nervenflattern blieb den Grün-Weißen aber erspart. Denn Max Hartmann erzielte bereits eine Minute später den wichtigen 1:1 Ausgleich. Nach einem verunglückten Klärungsversuch von TBK-Goalie Kosel wuchtete der gute Max die Murmel aus gut 40 Metern mit Karacho in die Maschen. Jetzt waren die Grün-Weißen besser im Spiel und erzielten noch vor der Pause durch Steffen Haug in der 39. Minute den erlösenden 1:2 Führungstreffer. War das Spiel vor dem Halbzeitpfiff noch relativ ausgeglichen, beherrschten die Grün-Weißen ihren Gegner in der 2. Halbzeit klar und erspielten sich Großchance auf Großchance. Doch wie schon die ganze Saison vergaben die Grün-Weißen reihenweise sogenannte „100%ige“ und mussten so bis zum Schluss zittern. Und nach einem Freistoß der Gastgeber wäre es fast so weit gewesen. Der Ball kam durch die Mauer, doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe zeigte einmal mehr seine Extraklasse, parierte den gefährlichen Ball und hielt somit den wichtigen Dreier fest.

Fazit: Durch den verdienten Sieg hat man die Rettung weiter in der eigenen Hand. Der direkte Abstieg ist sicher vermieden, man kann aber noch auf den Abstiegsrelegationsplatz abrutschen. Mit einem weiteren Sieg im letzten Heimspiel gegen Mössingen wäre aber der Klassenerhalt geschafft.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst, Benjamin Haug (90. S. Conteh), E. Wachendorfer, M. Hartmann, Y. Wachendorfer (61. L. Sailer), Steffen Haug (80. A. Straub), T. Kleinmann, M. Kahlfuß, F. Alias

Tore:

1 : 1 M. Hartmann

1 : 2 Steffen Haug

30. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Ofterdingen II 1 : 5

Das Ergebnis hört sich deutlich an. Und wenn man dann schreibt, dass es eigentlich nicht so deutlich war, heißt es – klarer Fall von Realitätsverweigerung. Doch der Unparteiische brachte es nach dem Spiel genauso auf den Punkt, wie der TSV-Spielertrainer – „ihr hättet einfach eure Chancen nutzen müssen“! Für den Schiedsrichter war das Spiel ein „typisches 5:5“! Doch, dass es nicht so ausging lag an der Kaltschnäuzigkeit (und in manchen Situationen auch Glück) der besten Rückrundenelf und der Unzulänglichkeit (und in manchen Situationen auch Pech) der Grün-Weißen. Die ersten Chancen gehörten so auch den Grün-Weißen. Aber technische Fehler und fehlende Zielstrebigkeit verhinderten die durchaus verdiente Führung für die Grün-Weißen in den ersten 15 Minuten. Wie man es macht zeigten die Gäste in eben dieser 15. Minute. Ein verunglückter Schussversuch aus 18 Metern fand 8 Meter vor dem Tor Dominik Laur und der schob mit dem ersten Angriff der Gäste zur 0:1 Führung ein. Nur zwei Minuten später nahm Werner Oelkuch die Einladung der Grün-Weißen nach einem katastrophalen Querpass an und überwand den machtlosen grün-weißen Goalie Schwabe im eins gegen eins. In der Folge versuchten die Grün-Weißen zum Anschluss zu kommen, vergaben beste Chancen und kassierten in der 45. Minute mit dem dritten Torschuss der Gäste das 0:3. Nach der Halbzeit kamen die Grün-Weißen mit neuem Mut aus der Kabine, hatten die erste Chance – und fingen sich in der 47. Minute das 0:4. Der Ball von Dominik Laur klatschte an die Latte, traf den machtlosen Schwabe im Rücken und trudelte ins Tor. Im Gegenzug trafen die Grün-Weißen nach einer Ecke den Pfosten, die Gäste wollten klären und trafen ebenfalls den Pfosten des eigenen Tores und der Nachschuss streifte den Außenpfosten. Spätestens nach diesen beiden Aktionen war es klar, dass dieses Spiel für die Grün-Weißen nicht zu gewinnen war. In der 66. Minute erhöhte dann Dominik Laur mit einem Foulelfmeter gar auf 0:5. Hoch anrechnen muss man den Grün-Weißen, dass sie sich nicht aufgaben. Weiter nach vorne spielten und sich auch Chancen erarbeiteten. Doch lediglich Fais Alias war es vergönnt auch zu treffen. Sein 1:5 war aber nur noch Ergebniskosmetik!

Fazit: Bitterer Rückschlag im Abstiegskampf. Doch die Ergebnisse der direkten Konkurrenten halten die Grün-Weißen weiter im Rennen. In den letzten beiden Spielen haben es die Grün-Weißen in der eigenen Hand den Abstieg zu vermeiden.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst, Benjamin Haug (68. S. Conteh) E. Wachendorfer (67. M. Kratzer), M. Hartmann, Y. Wachendorfer, Steffen Haug (83. P. Engelhart), T. Kleinmann, M. Kahlfuß (61. A. Straub), F. Alias

Tor:

1 : 5 F. Alias

29. Spieltag

SV Wendelsheim I – SV Wurmlingen I                3 : 4

Der schwarz-weiße SVW hatte seine Motivation im Amtsblatt niedergeschrieben – mit einem Heimsieg die Grün-Weißen einen weiteren Schritt in Richtung B-Liga schießen! Doch statt des angestrebten Heimsiegs mussten die Wendelsheimer die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Denn die Grün-Weißen zeigten eine gnadenlose Effektivität – und hatten im Tor mit Florian Schwabe einen wahren Zerberus! Der Beginn war ein leichtes Abtasten und die Gastgeber zeigten wie sie zum Erfolg kommen wollten. Lange Bälle über außen auf Sebastian Schneider, oder zentral auf ihren Toptorjäger Patrick Francisco. Doch die Führung erzielten die Grün-Weißen. In der 6. Minute spielte Thomas Kleinmann den tödlichen Pass auf Steffen Haug und der legte die Murmel aus vollem Lauf am herausstürzenden Wendelsheimer Goalie Marcel Stroh vorbei ins Netz. Bärenstarkes Tor! Doch leider gab dieses Tor den Grün-Weißen nicht die erhoffte Sicherheit. Im Gegenteil übernahmen jetzt die Gastgeber das Kommando, scheiterten aber vorerst am überragenden grün-weißen Goalie Florian Schwabe. Der war aber in der 17. Minute machtlos. Langer Ball nach links und Sebastian Schneider zeigte seine Klasse und erzielte den verdienten Ausgleich. Dies gab den Gastgebern weiteren Aufschwung. Doch immer wieder war die Endstation der schwarz-weißen Angriffe – Florian Schwabe. In der 29. Minute war der gute Schwabe dann aber wieder chancenlos. Langer Ball auf Patrick Francisco, der schüttelte seine Gegenspieler ab und wuchtete die Murmel satt ins lange Eck. Die Grün-Weißen hatten in dieser Phase des Spiels nur wenig entgegenzusetzen und konnten mit dem 2:1 Rückstand mehr als zufrieden sein. In der Nachspielzeit schlugen die Mannen von Rainer Ott dann aber nochmal gnadenlos zu. Der Schiri hatte 2 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Und diese waren fast vorbei, als Steffen Haug nochmal auf der linken Seite an den Ball kam und die Murmel mit Karacho ins lange Eck wuchtete. Halbzeitstand somit 2:2 – und das war mehr als glücklich für die Grün-Weißen. Die zweite Hälfte begann wieder mit einer Chance der Gastgeber. Vom Anspiel weg zogen sie Richtung Tor und einmal mehr Schwabe verhinderte den Einschlag. Doch der Schwung der Gastgeber nahm nun deutlich ab und die Grün-Weißen kamen besser ins Spiel. Und erzielten die 2:3 Führung. Mit schnellem Umschaltspiel wurde Daniel Schmieder vom gerade eingewechselten Andreas Straub frei gespielt, lief alleine auf den schwarz-weißen Goalie Marcel Stroh zu und ließ diesem in der 59. Minute keine Chance. Die zweite Aktion von Andi Straub führte dann zu einem Elfmeter für die Gastgeber. Im 16er wurde der Ball von den Grün-Weißen nicht geklärt und am Ende zeigte der Schiri nach einem Kontakt vom guten Andi mit seinem Gegenspieler auf den Punkt. Patrick Francisco lief in der 65. Minute an, schoss hart und flach in die linke Ecke – und der überragende Schwabe tauchte den platzierten Schuss mit einer Wahnsinnsparade aus der Ecke. Im direkten Gegenzug erhöhten die Grün-Weißen auf 2:4. Einen langen Ball klärte Goalie Stroh außerhalb der 16er direkt auf Thomas Kleinmann, der 40 Meter vor dem Tor stand. Und statt den Ball anzunehmen, nahm Thomas die Murmel direkt und traf perfekt ins leere Tor – Wahnsinnsbude! Die muss man erstmal so machen. Die Gastgeber zeigten sich jetzt doch geschockt und kamen zu (fast) keinen klaren Abschlüssen mehr. Allein Sebastian Schneider und Manuel Brunnenmiller wollten sich mit der Niederlage nicht abfinden und versuchten nochmal alles. Allerdings war die grün-weiße Defensive jetzt jederzeit Herr der Lage. Trotzdem kamen die Gastgeber in der 88. Minute nochmal zum Anschluss. Nach einem langen Ball hatte Goalie Schwabe schon die Hand am Ball, wurde aber im 5er hart angegangen. Doch der fällige Pfiff des Schiedsrichters blieb aus und Vinicius Schiebel erzielte so aus kurzer Distanz das 3:4. Das war dann aber nicht mehr entscheidend, denn die Grün-Weißen brachten den knappen Erfolg sicher über die Zeit!

Fazit: Wille, Herz, Glück, Effektivität und ein überragender Schwabe sicherten den Grün-Weißen drei immens wichtige Punkte im Abstiegskampf. Jetzt hat man den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Und mit der Leistung der letzten zwei Spiele sollte das auch gelingen!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, Benjamin Haug, E. Wachendorfer (85. P. Engelhart), M. Hartmann, D. Schmieder, Y. Wachendorfer (89. A. Engst), Steffen Haug(83. S. Conteh), T. Kleinmann, M. Kahlfuß, F. Alias (59. A. Straub)

Tore:

0 : 1 Steffen Haug

2 : 2 Steffen Haug

2 : 3 D. Schmieder

2 : 4 T. Kleinmann

28. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Altingen I          4 : 0

War das der erhoffte Befreiungsschlag? Die Initialzündung für das „Projekt Nichtabstieg“? Beim Blick auf die Tabelle und beim Blick auf das Restprogramm war die Devise von Coach Rainer Ott vor dem Spiel klar – „Männer, wir brauchen den Dreier“! Und die Grün-Weißen setzten die Vorgabe ihres Trainers von Beginn an um. Wieder einmal musste die Mannschaft umgebaut werden und Max Hartmann rutschte neben Marvin Kahlfuß in die Innenverteidigung. Im Nachhinein der Schlüssel zum Sieg! Den Marvin und Max waren für die schnellen und körperlich präsenten Altinger Angreifer ein nicht zu überwindendes Bollwerk. Und Max Hartmann war auch der Wegbereiter für das schnelle 1:0 in der 3. Minute. Sein Diagonalball rutschte durch die Altinger Viererkette und André Haug nahm den Ball einmal mit und schoss direkt. Leicht abgefälscht fiel die Murmel unhaltbar für TSV-Goalie Ruckaberle ins lange Eck. Dies gab den Grün-Weißen Sicherheit und die Gäste mussten mehr machen. Und dies taten sie. Immer wieder mit langen Bällen auf Felix Stöckle oder diagonal auf Lucas Maier. Und vor allem Lucas Maier spekulierte an der Grenze zum Abseits und zog dann mit Tempo aufs Tor. Doch die Grün-Weißen brachten immer wieder einen Fuß dazwischen, oder die Abschlüsse des TSV gingen weit übers Tor. Und als Lucas Maier dann doch einmal durch war, fand er seinen Meister im bärenstark haltenden grün-weißen Goalie Florian Schwabe. In der 23. Minute dann das 2:0 für die Grün-Weißen. Yannic Wachendorfers Freistoß blieb in der Mauer hängen. Der Abpraller kam zentral zu Thomas Kleinmann, der den Traumpass in die Gasse auf Yannic spielte. Und dieser behielt alleine vor TSV-Goalie Ruckaberle den Kopf oben, legte ab auf Fais Alias und der musste nur noch einschieben. Ein Klassetor, in der Entstehung, in der Vollendung! Nach der Pause versuchten die Altinger dann gleich mit 3 neuen Spielern die Wende einzuläuten. Und lagen in der 49. Minute gar mit 3:0 zurück. Benjamin Haug jagte einem langen Ball nach. Altingens Goalie Ruckaberle und ein Abwehrspieler verließen sich am 16er Eck kurz vor der Außenlinie aufeinander und Benjamin Haug spritzte dazwischen. So kam Ruckaberle zu spät und senste Benni um. Klarer Elfmeter und eine sichere Angelegenheit für Erich Wachendorfer, der aus 11 Metern souverän zum 3:0 traf. Die Gäste traf dies ins Mark, ließ aber ihren Widerstand nicht erlahmen. Im Gegenteil. Weiter versuchte der TSV den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Grün-Weißen ließen sich nicht überrumpeln. Und als einmal mehr Lucas Maier durch war, war es wieder der grün-weiße Goalie Schwabe, der auf dem Posten war. Die besseren Chancen hatten aber weiter die Grün-Weißen. Zuerst wurde Steffen Haugs Treffer nach einer Klasse Kombination wegen (angeblicher) Abseitsstellung nicht gegeben. Kurz darauf scheiterte Fais Alias, der der TSV-Defensive den Ball abnahm, am gut reagierenden Ruckaberle. Nun kam bei den Gästen auch Frust dazu. Und sie hatten Glück, dass sie nach einem üblen Foul an Daniel Schmieder im Mittelfeld nicht zu zehnt weiter spielen mussten. Für Dano ging es aber nicht mehr weiter, hoffen wir, dass die Verletzung bei ihm, genau wie bei Eric Wachendorfer und André Haug, nicht schlimmer ist. Doch der Widerstand des TSV war jetzt gebrochen. Und so war es Fais Alias, der in der Nachspielzeit wieder den Ball eroberte, alleine auf Ruckaberle zusteuerte und diesen mit einem frechen Chip-Ball zum 4:0 bezwang!

Fazit: Die Ott-Fünfzehn hat gezeigt, was sie zu leisten in der Lage ist. Und, dass sie in dieser Verfassung in die KLA gehört. Hinten stand man sicher, und mit Max Hartmann hatte man einen echten Leader auf dem Feld. Vorne zeigte man endlich auch die notwendige Effektivität und feierte so einen hochverdienten Heimsieg!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, Benjamin Haug (89. S. Conteh), E. Wachendorfer (51. P. Schaal), L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder (83. P. Engelhart), Y. Wachendorfer, André Haug (18. Steffen Haug), T. Kleinmann, M. Kahlfuß, F. Alias

Tore:

1 : 0 André Haug

2 : 0 F. Alias

3 : 0 E. Wachendorfer

4 : 0 F. Alias

27. Spieltag

TSV Gomaringen I – SV Wurmlingen I   3 : 1

Auch das 5. Spiel in Folge ging für die Grün-Weißen verloren – und damit ist das Team nun auf einem Abstiegsplatz angekommen! Doch das Spiel war deutlich besser, als die Vorstellungen der letzten Wochen. Das lag sicher auch an der Rückkehr der in den letzten Spielen schmerzlich vermissten Stammspieler Eric Wachendorfer, Daniel Schmieder und Benjamin Haug. Allerdings fehlte der Mannschaft von Rainer Ott gegen einen starken TSV Gomaringen auch etwas das Spielglück. Und wieder einmal spielte dabei auch die Chancenverwertung eine Rolle. Denn die erste Chance des Spiels hatte Daniel Schmieder. Doch dessen Schuss strich knapp am Tor vorbei. Dann blieb der wieder genesene Benjamin Haug, in seinem ersten Spiel seit 6 Wochen, an TSV-Goalie Paul Rein hängen. Wie man es besser macht, zeigten die Gastgeber in der 21. Minute. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld stand Sebastian Böhm am 5er völlig frei und netzte zur durchaus überraschenden Führung ein. Der beste Angriff der ersten Hälfte führte dann zum 2:0 für die Gastgeber in der 34. Minute. Starker Pass aus dem Mittelfeld, außen durchgespielt und in der Mitte musste Tim Falkenburger nur noch einschieben. Keine Chance für den grün-weißen Goalie Pascal Theurer, der sein Saisondebut in Team 1 gab. Wer nun dachte, die Grün-Weißen würden sich in ihr Schicksal ergeben sah sich getäuscht. Die Mannschaft zeigte Moral, ließ sich nicht hängen und erarbeitete und erspielte sich Chancen. Doch diese blieben, wie auch die Chancen des TSV, alle ungenutzt. Es dauerte bis zur 59. Minute, dass die Grün-Weißen doch jubeln konnten. Eine Freistoßflanke verlängerte André Haug in „Uwe-Seeler-Manier“ mit dem Hinterkopf zum 1:2 Anschlusstreffer in die Maschen. Die Grün-Weißen blieben dran, der TSV hielt voll dagegen und so entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Einwechslung von Yannic Wachendorfer und Steffen Haug belebte das grün-weiße Offensivspiel nochmal, doch einmal mehr wurden die sich bietenden Chancen nicht genutzt. Als die Grün-Weißen dann in den letzten Minuten den Defensivverband auflösten fiel das entscheidende 3:1. Und das durch einen Treffer der Marke „Tor des Monats“. Einen abgewehrten Eckball nahm Lukas Weihing in der 87. Minute direkt per Dropkick und jagte die Murmel mit Karacho ins Gomaringer Glück.

Fazit: Schade für die Grün-Weißen. Mit etwas Glück (und mehr Treffsicherheit) wäre in Gomaringen durchaus ein Punkt drin gewesen. Doch bei einem starken Gegner hat die Mannschaft gezeigt, dass sie Willens ist, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. 15 Punkte sind noch zu vergeben – es ist also noch alles drin! Dran bleiben!

 

Aufstellung:

P. Theurer, A. Engst, Benjamin Haug (67. Steffen Haug), E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder, André Haug (71. Y. Wachendorfer), T. Kleinmann, M. Kahlfuß, F. Alias (46. A. Straub)

Tor:

2 : 1  André Haug

26. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Hirschau I         0 : 4

Wer gehofft hatte, dass die stark ersatzgeschwächten Grün-Weißen gegen den haushohen Favoriten an der Sensation schnuppern könnten, sah sich schon kurz nach Anpfiff eines besseren belehrt. Denn bereits nach 2 Minuten narrte Marco Calderaro auf der linken Seite zwei Grün-Weiße, schlug eine punktgenaue Flanke. Und in der Mitte durfte Cihan Canpolat völlig ungestört einköpfen. In der 5. Minute hatten die Grün-Weißen dann die Chance zum Ausgleich. Doch Steffen Haug zielte aus guter Position übers Tor. So nahmen die Gäste die nächste grün-weiße Einladung an. Kein Zugriff im Mittelfeld. Wieder kam der Ball zu Calderaro und der zog in der Mitte an drei Grün-Weißen vorbei und wuchtete die Murmel aus 9 Metern in den Winkel. Der TSV hatte jetzt natürlich Oberwasser und der Ball lief locker leicht durch die Reihen. Die nächste Chance hatten aber wieder die Grün-Weißen. Nach einer Freistoßflanke von Thomas Kleinmann stand Max Hartmann am langen Pfosten alleine vor TSV-Goalie Lukas Wyrwich. Doch der Winkel und der Abstand waren zu knapp und Wyrwich parierte Max‘ Abschluss stark. So hatten wieder die Gäste die nächste 100%ige. Einmal mehr war es Marco Calderaro, der über links seine Gegner narrte und in der Mitte Cihan Canpolat bediente, doch der schlug – völlig ungewöhnlich für ihn – völlig frei ein Luftloch. In der Folgezeit hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Die Grün-Weißen zweimal als sich Fais Alias an der Außenlinie durchdribbelte, aber in der Mitte keinen Abnehmer fand. Der TSV, mit Marco Calderaro, der einmal knapp verzog und einmal am stark reagierenden SVW-Goalie Florian Schwabe scheiterte. Dieser hielt seinen Farben mit weiteren starken Paraden den knappen Rückstand und war bester Mann der Grün-Weißen. In der zweiten Hälfte versuchten die Grün-Weißen noch einmal zurückzukommen. Doch alle Bemühungen blieben Stückwerk. Gegen den designierten Meister und Aufsteiger hätten die Grün-Weißen auch „mit der vollen Kapelle“ nur Außenseiterchancen. In der aktuellen Besetzung und bei einem 0:2 Rückstand war das Spiel aber eigentlich schon entschieden. Immer wieder kamen die Gäste zu leicht durchs Mittelfeld und erspielten sich weitere Chancen, scheiterten aber immer wieder an Schwabe. So war es ein weiterer Abwehrfehler, der Cihan Canpolat nach gut einer Stunde das 0:3 ermöglichte. Doch noch bitterer als dieser Treffer waren die verletzungsbedingten Auswechslungen von Steffen Haug, Fais Alias und Yannic Wachendorfer, die das grün-weiße Lazarett jetzt auf 10 Spieler ansteigen ließen. So war das 0:4 durch Felix Geckeler, kurz vor dem Abpfiff, nur noch eine Randnotiz und nicht das Schlimmste an diesem gebrauchten Nachmittag.

Fazit: Die grün-weiße Hoffnung auf eine Überraschung, ließen die Gäste im Derby erst gar nicht aufkommen. Eine dezimierte grün-weiße Elf, bei der sich einige Spieler auf völlig ungewohnten Positionen wieder fanden, hatte gegen den hochmotivierten und hochkonzentrierten Tabellenführer keine Chance.  

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, A. Straub, L. Sailer, M. Hartmann, Y. Wachendorfer (81. B. Alfarho), André Haug, Steffen Haug (49. S. Conteh), T. Kleinmann, M. Kahlfuß (60. Patrick Haug), F. Alias (75. F. Schöll)

25. Spieltag

SF Dußlingen I – SV Wurmlingen I          2 : 0

Wenn man als Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, bei einem Mittelfeldteam punkten will, muss man diesem Team „den Spaß am Spiel nehmen“. Dies waren eigentlich auch der Plan – und die Ansage – des grün-weißen Coaches Rainer Ott. Doch die Grün-Weißen schafften dies in der ersten Halbzeit nur in den ersten 10 Minuten. Danach ließ man den Sportfreunden zu viel Platz und zu viel Zeit. Dazu war man nach vorne viel zu zögerlich, so dass die Gastgeber keine Probleme in der Defensive hatten. Mit langen, hohen Bällen auf ihre Sturmspitzen, die ihre Lufthoheit voll ausschöpften; und schnellem Nachrücken der Mittelfeldspieler, brachten die Sportfreunde die grün-weiße Defensive ein ums andere Mal ins Schwimmen. Vor allem Christoph Schelling zeigte sich clever, wich aus dem Zentrum aus und stand so gegen die körperlich kleineren grün-weißen Außen. Der Führungstreffer fiel dann durch eben diesen Christoph Schelling nach einem Eckball. Schlechte Zuordnung der Grün-Weißen und gutes Kopfballspiel von Schelling waren die Zutaten zum Treffer. Danach versäumten es die Gastgeber aber, mehr aus ihrer Überlegenheit zu machen und so ging es mit einem knappen 1:0 in die Kabinen. In der zweiten Hälfte änderte sich dann das Bild. Schelling wurde in Manndeckung genommen und die Sportfreunde früher und aggressiver unter Druck gesetzt. Jetzt hatten die Grün-Weißen das Kommando – und die Chancen. Zuerst marschierte der gerade eingewechselte Daniel Schmieder in der 65. Minute alleine auf SF-Goalie Nils Carstensen zu, scheiterte aber an dessen starker Fußabwehr. Und nur 5 Minuten später traf Yannic Wachendorfer nach einem guten Angriff nur die Latte. Dass dann aber der Abpraller genau einem SF-Spieler auf den Kopf fällt ist einfach Pech. Die Sportfreunde schwammen nun deutlich und alle Anzeichen zeigten auf den Ausgleich. Doch der Treffer fiel in der 77. Minute auf der anderen Seite. Und bezeichnenderweise aus einer klaren Abseitsposition. Bei einem langen Ball stand Christoph Schelling klar im Abseits. Doch der – bis auf diese Situation – stark leitende Schiedsrichter Gresens sah wohl die Ballberührung von Thomas Kleinmann als ausreichend um daraus eine neue Spielsituation und damit kein Abseits – weil der Ball von Grün-Weiß kam – zu sehen. Schelling ließ sich diese Chance nicht entgehen und vollstreckte zum entscheidenden 2:0.

Fazit: Das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg – und dabei lediglich 2 Punkte ergattert und 1 Tor geschossen. Mit dieser Negativserie ist man nun mittendrin im Abstiegskampf. Es ist zu befürchten, dass man im April noch auf einen Abstiegsplatz rutscht. Denn gegen den Tabellenführer Hirschau wird es schwer zu punkten und dann hat man spielfrei. Dadurch aber auch Zeit, sich zu sammeln und die letzten Spiele mit neuem Mut anzugehen!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal (58. F. Alias), A. Engst, A. Straub, L. Sailer, M. Hartmann, Y. Wachendorfer (77. S. Conteh), André Haug, Steffen Haug, T. Kleinmann, M. Kahlfuß (64. D. Schmieder)

24. Spieltag

SV Wurmlingen I – SV 03 Tübingen II     0 : 1

Eine bittere Niederlage mussten die Grün-Weißen im Abstiegsduell gegen die Landesligareserve aus Tübingen hinnehmen. Die Voraussetzungen waren nicht gut. Denn mit Benjamin Haug, Marc Engelhart, Eric Wachendorfer und Andreas Straub fehlte quasi die gesamte Offensive. So stellte Coach Rainer Ott, Marvin Kahlfuß nach vorne und dieser spielte wirklich gut. Doch in der ersten Halbzeit waren es die Gäste, die das erste Ausrufezeichen setzten, als sie nach einer guten Viertelstunde nur knapp am Innenpfosten scheiterten. Die Grün-Weißen ihrerseits hatten lediglich Ansätze, konnten sich aber gegen die konzentrierte 03-Abwehr nicht durchsetzen. Die Gäste setzten immer wieder auf ihre ballsichere Offensive und Einzelaktionen nach langen Bällen. Blieben mit dem letzten Ball aber immer wieder hängen. In der zweiten Hälfte wurden die Grün-Weißen dann zwingender und hatten nach einer guten Stunde die Riesenmöglichkeit zur Führung. Marvin Kahlfuß spielte Yannic Wachendorfer stark frei und der stand alleine vor 03-Goalie Sascha Kress. Doch statt den Ball flach in die Ecke zu legen, entschied sich Yannic für die Brechstange. Und so donnerte sein Abschluss frontal auf die Brust von Kress und nicht in die Maschen. Dies wurde dann in der 66. Minute von den Gästen bestraft. Immanuel Stäbler setzte sich an der Außenlinie im 16er gegen zwei Grün-Weiße durch und schoss scharf aus kurzer Distanz. Der grün-weiße Goalie Florian Schwabe parierte den Ball, doch der Abpraller fiel Maximilian Borchardt vor die Füße, der aus 5 Metern zum 0:1 vollstreckte. Unglücklich für die Grün-Weißen. Doch diese ließen sich nicht hängen und versuchten den Ausgleich zu erzwingen. Dabei war man aber in einigen Aktionen einfach zu hektisch und verlor in zwei, drei Situationen den Überblick. Trotzdem hatte man nochmal die Chance zum mehr als verdienten Ausgleich. Wieder war es Yannic Wachendorfer, der einen Querpass im 16er mit links per Direktabnahme auf das 03-Tor hämmerte. Doch der Ball kam etwas zu zentral und so konnte 03-Goalie Kress den Ball mit einer starken Parade entschärfen – das war einfach Pech! Und so gingen auch die letzten Minuten vorüber. Die Grün-Weißen versuchten alles, konnten sich aber nicht mehr durchsetzen.

Fazit: Bitter Bitter. Durch die Niederlage und die Ergebnisse der Mitkonkurrenten ist man nun mittendrin in der Abstiegsverlosung. Einsatz und Wille stimmen – nur leider belohnt sich die Mannschaft momentan nicht. Die Chancenverwertung muss besser werden – sonst wird’s eng!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst (84. S. Conteh), L. Sailer (79. D. Schmieder), M. Hartmann, Y. Wachendorfer, T. Schreiner, Andrè Haug, T. Kleinmann, M. Kahlfuß, F. Alias (70. Steffen Haug)

19. Spieltag - Nachholspiel

TSV Dettingen/Ro. I – SV Wurmlingen I      4 : 0

Nach zuvor 4 Spielen ohne Niederlage, gab es im Nachholspiel beim Tabellenzweiten eine deutliche Niederlage. Eigentlich fuhren die Mannen von Rainer Ott durchaus selbstbewusst zum Relegationsanwärter. Trotz der Verletzten Benni Haug und Marc Engelhart. Zusätzlich fehlte auch noch Steffen Haug studiumsbedingt und Fais Alias war angeschlagen. Und die Grün-Weißen hielten in den ersten 44 Minuten auch gut mit. Ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen und hatten sogar die besseren Chancen. Doch wie schon in den letzten Spielen (hauptsächlich beim FC II) vergaben die Grün-Weißen diese allesamt und gerieten so in der 45. Minute in Rückstand. Bei einem Freistoß für Dettingen ließ man Janis Kapp zentral völlig frei stehen und dieser nutzte die Freiheit zum Führungstreffer mit dem Halbzeitpfiff. In der zweiten Hälfte verloren die Grün-Weißen dann den Faden und kassierten in der 64. Minute - wiederum nach einem Standard - das 2:0. Michael Quasthoff setzte einen Freistoß in die Mauer, bekam den Abpraller wieder vor die Füße und wuchtete die Murmel unhaltbar für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe ins Netz. Jetzt gaben sich die Grün-Weißen auf, waren mehr mit sich selber und Schuldzuweisungen gegeneinander beschäftigt. Die Gastgeber nahmen dies dankbar an und netzten noch zwei weitere Male ein. Zusätzlich bitter, Eric Wachendorfer verletzte sich und verlängert damit die Liste der verletzten Stammspieler nochmal. Sch... Abend!

Fazit: Eine Halbzeit lang zeigte die Mannschaft, dass sie auch mit den Teams des oberen Tabellendrittels mithalten kann - aber auch wieso nicht. Nämlich auf Grund der schwachen Chancenverwertung. In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft dann aber auch wie man es nicht macht! Okay, vorbei. Lieber einmal 4:0 verlieren, als viermal 1:0!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst, E. Wachendorfer (77. L. Baitinger), L. Sailer (64. F. Alias),  M. Hartmann, Y. Wachendorfer, T. Schreiner, André Haug, T. Kleinmann, M. Kahlfuß (77. S. Conteh)

23. Spieltag

FC Rottenburg II – SV Wurmlingen I      1 : 1

Das Minimalziel – ein Punkt – wurde erreicht. Das gewünschte Ziel – drei Punkte – wurde verpasst. Und das durchaus unglücklich. Denn in der zweiten Halbzeit hatten die Grün-Weißen genügend Chancen das Spiel für sich zu entscheiden – und so einen wichtigen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld und damit Nichtabstieg zu machen. Doch beginnen wir am Anfang. Die ersten 20 – 25 Minuten gehörten den Grün-Weißen, ohne sich dabei aber zwingende Chancen zu erspielen. Allein Thomas Kleinmanns fulminanter Fernschuss sorgte für ein Raunen bei den grün-weißen Zuschauern. Nach diesen 25 Minuten wurden die Grün-Weißen unverständlicher Weise zu passiv und der FC hatte mehr vom Spiel – und Chancen. Zuerst schrammte ein Schuss von Michael Eggenweiler den Außenpfosten des grün-weißen Gehäuses. Und dann zeigte der grün-weiße Goalie Florian Schwabe eine Monsterparade beim Kopfball von Thomas Alber, der aus 6 Metern frei zum Kopfball kam. Doch Schwabe „hexte“ die Murmel mit einem irren Reflex über das Gehäuse – bärenstark. Dann, kurz vor der Halbzeit, der Schock für die Grün-Weißen. Marc Engelhart blieb nach einem Angriff mit Schmerzen hinter der Außenlinie liegen. Einmal mehr „knackte“ es in seinem sowieso schon mehrfach operierten Knie – hoffentlich nichts Ernstes. So kam kurz vor der Halbzeit mit André Haug ein anderer „giftiger“ Spieler. Und auch die Grün-Weißen wurden in Hälfte zwei deutlich giftiger. Immer wieder wurden gute Angriffe initiiert und in der 55. Minute fiel dann die verdiente Führung. Thomas Kleinmann mit der perfekten Freistoßflanke an den 5er, wo Fais Alias richtig stand und zum 1:0 traf. Jetzt hatten die Grün-Weißen die Trümpfe in der Hand. Der FC musste kommen und die Grün-Weißen hatten Platz zum Kontern. Und dies taten sie richtig gut – leider ohne das Quäntchen Glück, das man auch braucht. Fünf, sechs gute bis beste Chancen – alle vergeben. Fais Alias per Kopf – vorbei. Steffen Haug aus 6 Metern abgeblockt. Nachschuss – Außenpfosten. Max Hartmann frei gespielt aus 12 Metern – FC-Goalie Joschua Sautter mit Glück im Eck. Der eingewechselte Yannic Wachendorfer – Latte. Nochmal Yannic – FC-Goalie Joschua Sautter hält. Und dieser Chancenwucher sollte sich rächen. Nach einem Eckball stand FC-Spieler Sezer Yakut frei und wuchtete die Murmel aus 14 Metern unhaltbar für den grün-weißen Goalie Schwabe ins Netz. Nun setzte FC-Coach Jürgen Wächter alles auf eine Karte und wollte unbedingt den Dreier. Doch die nächsten Chancen hatten wieder die Grün-Weißen. Erst ging Yannic Wachendorfers Schuss knapp drüber. Und dann sah der gute Schiedsrichter Gugel (pfeift für den TSV Altingen?!) ein Abseits von André Haug, als der alleine aufs FC-Tor zusteuerte. Genauso strittig, wie wenig später ein Foul des FC, als diese danach ins grün-weiße Tor trafen. Okay, Schwabe hatte auf Grund des Pfiffs gar nicht mehr reagiert. Und dann hatten die Grün-Weißen in der Nachspielzeit noch die Riesenchance zum Siegtreffer. Nach einem Konter gegen den aufgerückten FC stand Lukas Sailer alleine vor FC-Goalie Sautter. Dieser blieb lange stehen und konnte so „Lukis“ Abschluss mit einem bärenstarken Reflex entschärfen – bitter bitter für die Grün-Weißen.

Fazit: Ein Punkt um den Abstand zu wahren. Zwei verlorene Punkte um den FC endgültig zu distanzieren und selber einen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Positiv – es war das vierte Spiel ohne Niederlage!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner, Steffen Haug (63. Y. Wachendorfer), T. Kleinmann, M. Kahlfuß, M. Engelhart (43. André Haug), F. Alias

Tor:

0 : 1  F. Alias

22. Spieltag

 SV Wurmlingen I – TSG Tübingen II       0 : 0

Einen hochverdienten Punkt im Abstiegskampf ergatterten die Grün-Weißen gegen den Relegationsanwärter aus Tübingen! Die Zuschauer rieben sich durchaus die Augen, als sie sahen, wer alles in der Startelf stand. Gegenüber dem Sieg am Mittwoch musste Coach Rainer Ott mit Yannic und Eric Wachendorfer, Anton Engst, André Haug und Tim Schreiner gleich auf 5 Stammspieler verzichten. Dafür rückten Daniel Schmieder, Steffen Haug, Lukas Sailer und Andreas Straub in die Startelf und Florian Schwabe hütete für Oliver Richardson wieder den Kasten. Und von Beginn zeigten die Grün-Weißen, dass sie gegen die Verbandsliga-Reserve nicht klein beigeben wollten. Die ersten Minuten gehörten so auch den Grün-Weißen, die nach gut 5 Minuten sogar jubelten. Steffen Haug sauber freigespielt, traf zur vermeintlichen Führung – doch der gute Schiedsrichter Richter aus Stuttgart sah ein Abseits. Das war es wohl eher nicht, soll aber die gute Leistung des Unparteiischen nicht schmälern. Die Gäste versuchten auf dem engen und unebenen Trainingsplatz ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Was aber die hoch motivierten Grün-Weißen zu verhindern wussten. Dann die Riesenchance zur Führung. Einen langen Ball verlängerte Marc Engelhart zu Fais Alias, der den Ball mit dem Kopf über den Verteidiger verlängerte und alleine vor TSG-Goalie Klink stand. Doch gerade als er den Ball verwerten wollte, versprang dieser und Fais‘ Abschluss ging am Tor vorbei. Aber auch die nächste Chance gehörte Grün-Weiß. Wieder Fais Alias setzte sich 20 Meter vor dem Tor durch, doch sein Abschluss strich knapp am Tor vorbei. Dann die beste Möglichkeit der Gäste. David Haar wurde rechts stark freigespielt und sah sich dem grün-weißen Goalie Florian Schwabe im Eins gegen Eins gegenüber. Und Schwabe reagierte überragend und verhinderte mit einer starken Fußabwehr den Einschlag. So wechselte man die Seiten und die TSG versuchte die Schlagzahl zu erhöhen. Aber die Grün-Weißen hielten weiter voll dagegen, kämpften um jeden Zentimeter und konnten die starke Gäste-Offensive so in Schach halten. Doch zwingend vors Tor kamen auch die Grün-Weißen nicht mehr. Nach einem Zuspiel von Marc Engelhart traf zwar Thomas Kleinmann ins Tor, stand dabei aber klar im Abseits. Die Gäste ihrerseits hatten in der zweiten Hälfte nur eine zwingende Torchance – aber die hochkarätig. Nicolas Bok nahm den Ball sehenswert als Fallrückzieher, doch SVW-Goalie Florian Schwabe war auf dem Posten und lenkte das Geschoß über die Latte. So passierte auch in der 5-minütigen Nachspielzeit nichts mehr und das Spiel endete mit einem gerechten Unentschieden!

Fazit: Der Wille kann Berge versetzen. Mit einer überragenden Einstellung verdienten sich die Grün-Weißen den Punkt gegen den Favoriten. Starke Vorstellung Männer!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Straub, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder, Steffen Haug, T. Kleinmann, M. Kahlfuß, M. Engelhart, F. Alias (82. S. Conteh) 

20. Spieltag

SV Wurmlingen I – SV Neustetten I           3 : 1

Ein wichtiger Sieg für die Grün-Weißen in einem richtungsweisenden Spiel. Denn gegen die Gäste, die auf dem letzten Tabellenplatz den Abstieg nur noch durch ein Wunder verhindern können, erwartete jeder einen Sieg. Und Mannschaft, Trainer und Abteiler war ebenfalls bewusst, dass ein Sieg her muss, um den Abstand auf die Abstiegsplätze wieder etwas zu vergrößern. Entsprechend motiviert und engagiert fingen die Grün-Weißen an. Bereits nach 3 Minuten krachte ein Schuss von André Haug an den Pfosten. Fais Alias hatte sich stark durchgesetzt und sauber abgelegt – das war Pech. Noch schlimmer kam es aber nur 4 Minuten später. Einen langen Einwurf der Gäste verlängerte die grün-weiße Defensive unglücklich auf Neustettens Alexander Ott und der traf perfekt ins Eck zum 0:1. Diesen Schock konnten die Grün-Weißen nicht weg stecken. Vieles blieb Stückwerk, die Beine schienen teilweise wie gelähmt und so hatten die Gäste leichtes Spiel, die Partie zu beherrschen. Die Führung kam ihnen dabei natürlich auch entgegen, konnten sie so hinten kompakt stehen und mit langen Bällen ihre schnellen Offensiven ins Spiel bringen. Trotzdem blieben große Chancen aus. Denn in letzter Konsequenz schaffte es die grün-weiße Defensive immer „ein Bein dazwischen“ zu bekommen. Bitter die Verletzung von Käpt’n Anton Engst, der nach einem Foul mit Schmerzen an der Rippe den Platz verlassen musste. Coach Rainer Ott war klar, dass er zur zweiten Hälfte etwas ändern musste. Und das tat er auch. Das System wurde umgestellt und Marc Engelhart zu Fais Alias in die Spitze gestellt. Die Mannschaft war jetzt aggressiver und laufbereiter und bereits in der 54. Minute jubelten die Grün-Weißen. Marc Engelhart zündete über rechts den Turbo, schüttelte seine Gegenspieler ab und spielte den perfekten Querpass auf Thomas Kleinmann, der aus gut 14 Metern über den Gäste-Goalie zum 1:1 Ausgleich traf. Das war der Befreiungsschlag für die Grün-Weißen, die jetzt das Spiel beherrschten. Hinten waren die IV Tim Schreiner und Marvin hoch konzentriert und schlagsicher. Eric Wachendorfer und Patrick Schaal hielten ihre Seiten konsequent in der Defensive. Und die „6er“ Thomas Kleinmann und Max Hartmann beherrschten das Zentrum. So konnten die offensiven Außen Yannic Wachendorfer und André Haug immer wieder gefährlich nach vorne stoßen. Und so auch den Elfmeter zum 2:1 herausholen. André Haug drang in den Strafraum ein und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Wie gewohnt übernahm Eric Wachendorfer die Verantwortung. Knallte die Murmel mit Karacho an die Unterkante der Latte, von der sie auf die Linie und wieder an die Latte krachte, um danach hinter die Linie zu fallen. Dieser Treffer zeigte bei den Gästen sichtbar Wirkung. Offensivaktionen waren nur noch Stückwerk und hinten brannte es immer wieder. So fiel die Entscheidung zum 3:1 in der 73. Minute auch nach einem perfekten Konter. Ballgewinn im Mittelfeld und Thomas Kleinmann mit dem starken Pass auf die linke Seite, wo André Haug sofort in die Mitte passte und der durchgelaufene Yannic Wachendorfer sein starkes Comeback nach fast 1-jähriger Verletzungspause mit einem Tor krönte. Damit war das Spiel entschieden. Die Gäste gaben zwar nie auf, doch zwingend wurden sie nicht mehr. Und was doch mal durch kam, war dann sichere Beute vom grün-weißen Goalie Oliver Richardson!

Fazit: Ein Sieg des Willens – und der Systemumstellung! In der zweiten Hälfte zeigten die Grün-Weißen alles, was man braucht um im Abstiegskampf zu bestehen. So kann man zuversichtlich auf die nächsten, entscheidenden Wochen blicken!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, A. Engst (42. Y. Wachendorfer), E. Wachendorfer, M. Hartmann, T. Schreiner, André Haug, T. Kleinmann, M. Kahlfuß, M. Engelhart (89. S. Conteh), F. Alias (86. D. Schmieder)

Tore:

1 : 1  T. Kleinmann

1 : 2  E. Wachendorfer (FE)

1 : 3  Y. Wachendorfer

21. Spieltag

SV Weiler I – SV Wurmlingen I    2 : 2

Ein Kampfspiel, zwei Mannschaften, die sich nichts schenkten und um jeden Meter fighteten! Bei widrigen Verhältnissen – tiefer Platz, Dauerregen, Sturmböen – war aber auch nichts anderes möglich! Die Grün-Weißen in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken, der sich aber im Verlauf mehr von der Seite zeigte. Praktisch mit Spielbeginn setzte der Regen ein und die Temperatur sank um gut 10 Grad. So drängten sich die Ersatzspieler und Zuschauer unterm Sportheimdach. Neben dem Platz nur die Trainer und Linienrichter. Die Grün-Weißen begannen konzentriert und sicher. Aus einer guten Defensive setzte man immer wieder Nadelstiche und hatte den strukturierteren Spielaufbau. Die Gastgeber versuchten in Persona Simon Pabst immer wieder ihre starken Offensiven Cedric Raidt und Julian Letzgus in Position zu bringen. Doch die grün-weiße Defensive stand sicher. Und zeigte dann nach gut 20 Minuten einen richtig guten Angriff. Eric Wachendorfer, Thomas Kleinmann, Max Hartmann im Mittelfeld, rechts raus auf Lukas Sailer, der in die Mitte, wo Fais Alias am Weiler Goalie Ströbele hängen blieb, aber André Haug energisch nachsetzte und zur verdienten Führung traf. Kurz darauf sogar die Chance zu erhöhen. Wieder war es André Haug, der vor Ströbele auftauchte, sein Schuss aus 16 Metern das Gehäuse aber knapp verfehlte. Danach wurden die Grün-Weißen aber zu passiv und die Gastgeber kamen gefährlicher vors Tor – und jubelten. Doch der gute Schiedsrichter Raphael Ott hatte Julian Letzgus bei dessen Kopfballtreffer im Abseits gesehen – enge Entscheidung! In der zweiten Hälfte übernahmen die Gastgeber dann deutlich das Kommando, ließen die Grün-Weißen laufen und hatten Chancen. Bei der besten konnten die Grün-Weißen im 16er nicht klären und Simon Merk wuchtete die Murmel an die Unterkante der Latte. Einer der wenigen Entlastungsangriffe der Grün-Weißen führte dann nach gut 60 Minuten zum 0:2. Marc Engelhart wurde im 16er weggestoßen und Schiri Ott zeigte zum Entsetzen der Gastgeber auf den Punkt. Hart aber vertretbar. Eric Wachendorfer ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte gewohnt souverän. Das machte die Gastgeber noch heißer und den Druck auf die Grün-Weißen noch größer. Doch als die Gastgeber gerade anfingen mit sich und dem Fußballgott zu hadern führte eine unglückliche Aktion des grün-weißen Goalies Oliver Richardson zum Anschlusstreffer. Ein langer Ball rutschte an ihm vorbei und Gästestürmer Raidt prallte auf ihn. Hart aber vertretbar. Simon Pabst legte sich die Murmel 11 Meter vor dem Tor auf den Punkt und vollstreckte sicher. Jetzt war der SV Weiler „on fire“ und Julian Letzgus wuchtete die Murmel auf die Oberkante des grün-weißen Gehäuse. Den verdienten 2:2 Ausgleich erzielte dann Simon Merk – und zwar sehenswert. Eine Flanke nahm er gut 8 Meter vor dem Tor mit der Brust an und vollstreckte per Dropkick unhaltbar für Richardson. Jetzt bekamen die grün-weißen Sympathisanten ein mulmiges Gefühl, doch das sollte sich nicht bewahrheiten. In den letzten Minuten gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Aktionen mehr und es blieb beim 2:2!

Fazit: Vor dem Spiel war das Ziel mindestens einen Punkt mitzunehmen – wenn möglich Drei. Die Möglichkeit war nach der 0:2 Führung durchaus gegeben. Doch der Druck der Gastgeber wurde zu groß und der Anschlusstreffer fiel etwas zu früh. Am Ende muss man mit dem 2:2 leben!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, E. Wachendorfer (66. M. Kratzer), L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner, André Haug (62. Steffen Haug), T. Kleinmann (78. Y. Wachendorfer), M. Kahlfuß, M. Engelhart, F. Alias (85. S. Conteh)

Tore:

0 : 1  André Haug

0 : 2  E. Wachendorfer (FE)

19. Spieltag

TSV Dettingen/Ro. I - SV Wurmlingen I

Das Spiel wurde von Fasnetsonntag auf den 14.03.2019 verlegt - und da witterungsbedingt abgesagt. Nachholtermin offen!

20. Spieltag

SV Wurmlingen I - SV Neustetten I

Regen und Sturmböen machten das Spiel unmöglich. Nachholtermin 20.03.2019!

18. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Lustnau I           1 : 2

Grün-Weißer Fehlstart ins Jahr 2019 – und das einer, der doppelt weh tut! Denn zum einen verlor man gegen einen direkten Konkurrenten, der vor dem Spiel noch einen Punkt hinter den Grün-Weißen lag. Und zum anderen war das Zustandekommen in der zweiten Hälfte sehr bedenklich. Von Anfang an war klar, dass es keinen Fußballleckerbissen geben wird. Denn der Zustand des Hauptspielfelds im Kapellenbergstadion „spottet“ der Beschreibung Fußballfeld. Unebene Wiese und Würmerparadies wäre die bessere Bezeichnung. So ging es auf den kleinen und ramponierten Trainingsplatz – und da war „Langholz“ angesagt. Die Gäste überraschten mit ihrem Mittelfeldmotor „Fede“ Decortes in der IV. Doch von Anfang an war zu sehen wieso. Dessen Ball- und Schlagsicherheit sollten die TSV-Defensive stabilisieren. Dies gelang in den ersten Minuten auch sehr gut. Doch mit längerer Spieldauer übernahmen die Grün-Weißen das Kommando, hielten den TSV vom eigenen Tor weg und kreierten ihrerseits Chancen. Meist über die rechte Seite und Daniel Schmieder, oder mit guten Standards in den gegnerischen 16er. Denn dort hatten der TSV und sein Goalie Ourgantzidis in der ersten Hälfte große Probleme. Und so fiel auch die Führung in der 16. Minute. Langer Freistoß aus der eigenen Hälfte, Max Hartmann verlängerte den Ball in den 16er, dort fiel er Marc Engelhart vor die Füße und es stand 1:0. Jetzt hatten die Grün-Weißen die Partie im Griff, verpassten es aber das zweite Tor nachzulegen. Die beste Chance dazu hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff Max Hartmann. Nach einem Gestochere im TSV-16er fiel ihm die Murmel 18 Meter vor dem Tor vor die Füße. Doch Ourgantzidis machte seine vorherige Unsicherheit mit einer bärenstarken Parade vergessen und hielt seine Farben so im Spiel. Die zweite Hälfte begann dann mit extrem aggressiven Lustnauern und total verunsicherten Grün-Weißen. Diese wurden in der eigenen Hälfte eingeschnürt und der TSV hatte gleich eine Riesenchance zum Ausgleich. Doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe zeigte seine ganze Klasse und parierte bärenstark. Nur eine Minute später zeigte der gute Schiedsrichter Schulz dann auf den ominösen Punkt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld, setzte Tim Schreiner im 16er zur Grätsche an. Traf Ball und Gegner, was für den Schiri für einen Elfer ausreichte. Strittig, sehr strittig, aber kein Vorwurf an den Unparteiischen. Die Ausführung dann aber regelwidrig. Lustnaus Marvin Schweizer rutschte bei der Ausführung weg, schoss sich mit dem linken Fuß an den rechten und vollstreckte so unhaltbar für Schwabe. Wenn der Schütze aber den Ball bei der Ausführung zweimal berührt, ohne dass dazwischen ein anderer Spieler den Ball berührt, muss eigentlich abgepfiffen werden. Der Schiedsrichter tat das nicht und so stand es nach 47 Minuten 1:1. Dies gab den Gästen natürlich weiter Auftrieb und die Grün-Weißen verunsicherte es weiter. Und einmal mehr war es Goalie Schwabe, der seine Farben bei einer 1 gegen 1 Situation im Spiel hielt. Als sich die Grün-Weißen dann wieder gefangen hatten und das Spiel wieder offener gestalten konnten, kam der Knock-Out. Der TSV spielte einen Freistoß schnell in die Spitze, der Querpass fand den völlig frei stehenden Tim Lasse Krey und der vollstreckte unkonventionell zum 1:2. Denn wieder traf der TSV-Stürmer den Ball nicht richtig, schoss sich quasi selber an, und ließ Goalie Schwabe so erneut keine Abwehrchance! In der letzten Viertelstunde versuchten es die Grün-Weißen dann nochmal. Brachten den angeschlagenen Benjamin Haug, stellten auf Dreier-Kette um und stellten Abwehrchef Anton Engst in die Spitze. Doch alles vergebens. Denn die Gäste waren bissiger, aggressiver, kampfstärker und erlaubten den Grün-Weißen so keine einzige Torchance mehr. So jubelten die Gäste über den Dreier, während die Grün-Weißen geschlagen niedersanken.

Fazit: Coach Rainer Ott sagte es vor dem Spiel. Es wird die Mannschaft gewinnen, die die Platzverhältnisse besser annimmt und leidenschaftlicher für den Sieg kämpfen wird. Und so war es auch – leider!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst, E. Wachendorfer, L. Sailer (67. Steffen Haug), M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner (76. Benjamin Haug), T. Kleinmann (65. M. Kahlfuß), M. Engelhart, F. Alias (84. M. Kratzer)

Tor:

1 : 0  M. Engelhart

17. Spieltag

SGM Poltringen/Pfäffingen I – SV Wurmlingen I          0 : 0

Im Jahresabschlussspiel gab es auf dem Poltringer Kunstrasen ein leistungsgerechtes Unentschieden. Dass es torlos blieb lag an der mangelnden Treffsicherheit der Akteure und Pech, da auch insgesamt 3 Aluminiumtreffer zu verzeichnen waren. Die Ausfallliste der Grün-Weißen las sich lang und „prominent“. Insgesamt 9 Ausfälle waren zu verzeichnen, so dass der alte Haudegen Volker Brunnenmiller ausgegraben wurde und auf der Bank Platz nahm. Die Anfangsphase gehörte dann den Grün-Weißen, die bissig anliefen und so verhinderten, dass die SGM ihre gefährlichen Spitzen Bozkurt und Paulos in Stellung bringen konnten. Selber hatten die Grün-Weißen allerdings nur eine einzige nennenswerte Chance, doch Steffen Haugs Abschluss verfehlte das Tor. Nach 20 Minuten kamen dann die Gastgeber besser ins Spiel und hatten die Beste Chancen des Spiels bis dahin. Doch der satte 20-Meter-Schuss von Stefan Göhring klatschte gegen den Pfosten. Kurz darauf Freistoß für die SGM aus 18 Metern. Marcel Schmid nahm maß und setzte den Freistoß an die Latte – Glück für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe und seine Farben. Die letzten 5 Minuten gehörten dann wieder den Grün-Weißen und in der 44. Minute hatte Marc Engelhart die große Möglichkeit zur Führung. Doch SGM-Goalie Durmaz entschärfte den Abschluss stark! Nach der Pause zeigten sich die Grün-Weißen deutlich verbessert und hatten das Spiel im Griff. Und anfangs auch die besseren Chancen. Doch nachdem sich Marc Engelhart im 16er durchgesetzt hatte, setzte er den Ball an den linken Pfosten. Kurz darauf tankte sich Daniel Schmieder in den 16er und wurde beim Flankenball übelst umgegrätscht. Der gute Schiedsrichter wartete zuerst, ob Steffen Haug den Vorteil nutzen könnte und zeigte dann – völlig zu Recht – auf den Punkt. Da der etatmäßige Schütze Eric Wachendorfer fehlte, übernahm Max Hartmann die Verantwortung. Doch irgendwie traf er die Murmel überhaupt nicht richtig und diese ging am Pfosten vorbei ins Toraus – bitter für Max und die Grün-Weißen. Wieder wenig später setzte der gute Max dann einen Kopfball, nach Eckball von Steffen Haug, knapp über die Latte. Nach dieser Drangphase kamen dann auch die Gastgeber wieder besser ins Spiel und hatten ihrerseits gute Chancen. Die Beste dabei vergab Yasin Bozkurt, als er völlig frei und zentral vor Schwabe, diesem den Ball in die Arme spielte. Und kurz darauf verpasste Marcel Schmid eine Hereingabe von Luis Paulos knapp. So blieb es letztlich beim torlosen, aber Leistungsgerechten Unentschieden.

Fazit: Das Minimalziel Punktgewinn wurde erreicht. Und damit auch der Abstand zu den Abstiegsplätzen bei 5 Punkten gehalten.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, A. Straub, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner, André Haug, Steffen Haug, M. Kahlfuß (82. V. Brunnenmiller), M. Engelhart, F. Alias

16. Spieltag

Spvgg Mössingen I – SV Wurmlingen I    1 : 0

Jede Serie endet mal – und die grün-weiße Siegesserie riss ausgerechnet in Mössingen! Denn die Gastgeber sind ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Und so ließen die Grün-Weißen die große Chance aus, diesen direkten Konkurrenten weiter zu distanzieren und sich selber weiter ins gesicherte Mittelfeld zu schieben. Doch man kann es gleich an den Beginn des Berichtes schreiben – die Serie riss völlig verdient. Nicht weil die Grün-Weißen so schlecht waren. Nein, mehr weil die Mössinger – vor allem kämpferisch – so gut waren. Da reibt man sich schon etwas verwundert die Augen, wieso die Spvgg so weit hinten in der Tabelle steht. Auf der anderen Seite haben sie ihre Qualitäten ja bereits letzten Sonntag gezeigt. Denn wer in Hirschau 3:0 führt und erst (in doppelter Unterzahl) in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert, muss ein gutes und intaktes Team haben. Und so entwickelte sich auf dem tiefen Mössinger Rasen ein rassiges Kampfspiel. Die Gastgeber waren da schon vor Spielbeginn, beim Warmmachen und in der Kabine, deutlich engagierter und pushten sich von Beginn an. Die Grün-Weißen hatten anfangs große Mühe mit dem tiefen Boden, dem Regen, dem Wind und – vor allem – mit den giftigen Mössingern. Diese hatten dann nach gut sechs Minuten auch schon die erste Großchance. Doch der Abschluss ging vom Innenpfosten in die Arme des grün-weißen Goalies Florian Schwabe. Die Offensivaktionen der Grün-Weißen blieben Stückwerk und man merkte das Fehlen von Käpt’n Benjamin Haug deutlich. Auch die zweite gute Möglichkeit der ersten Halbzeit gehörte den Gastgebern. Doch Schwabe tauchte den Fernschuss stark aus der Ecke. Der Rest spielte sich dann hauptsächlich im Mittelfeld ab, wo sich beide Mannschaften einen intensiven Abnutzungskampf gaben. So stand es zur Halbzeit Unentschieden und die Grün-Weißen konnten damit deutlich besser leben. Nach Wiederanpfiff des sehr guten Schiedsrichters Shukri Bunjaku aus Sindelfingen, sah man zuerst das gleiche Bild. Wieder hatten die Gastgeber die erste gute Chance, doch wiederum Schwabe lenkte den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten. In der 55. Minute war dann aber auch Schwabe machtlos. Die Grün-Weißen verpassten es zweimal die Situation zu klären. Die Spvgg-Offensive setzte energisch nach, konnte sich im 16er den Ball ohne Druck zuspielen. Und am Ende hatte Jonas Walker keine Mühe aus fünf Metern einzunetzen. Dieser Treffer gab den Gastgebern die zweite Luft. Diese setzten jedem Ball nach, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und warfen alles ins Spiel was sie hatten. Trotzdem hatten jetzt auch die Grün-Weißen ihre Aktionen. Allerdings wurden diese immer wieder zu ungenau zu Ende gespielt. Die beste – und leider einzige – Chance hatte dann in der 75. Minute. Nach einem guten Angriff über Andreas Straub stand auf einmal Fais Alias alleine vor Spvgg-Goalie Marvin Bock. Schlenzte den Ball über eben diesen, doch kurz vor der Linie konnte ein Spvgg-Verteidiger den Ball noch wegschlagen – Pech! Den Rest der Partie versuchten die Grün-Weißen zwar nochmal zurückzuschlagen, blieben aber ohne gute Chance!

Fazit: Eine bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten, die damit doppelt weh tut. Doch insgesamt investierten die Grün-Weißen zu wenig gegen leidenschaftliche Mössinger. Und verloren somit unterm Strich verdient!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, D. Kopp (83. Steffen Haug), A. Engst, E. Wachendorfer (55. M. Baur), M. Hartmann, D. Schmieder, André Haug (72. A. Straub), T. Kleinmann, M. Engelhart (46. M. Kahlfuß), F. Alias

15. Spieltag

SV Wurmlingen I – TB Kirchentellinsfurt I        4 : 2

Der Lauf geht weiter – und das ist auch gut so! Gegen den Aufsteiger aus Kirchentellinsfurt, der nominell die zweite Mannschaft ist, gab es den vierten Erfolg in Serie. Der Beginn aber gehörte den Gästen, die immer wieder über ihre „Altinternationalen“ Potye, Laforza und Eberhardt und langen Bällen für Gefahr sorgten. So hatte der TBK auch die erste gute Chance. Doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe entschärfte einen Potye-Kopfball stark. Nach diesen ersten 10 Minuten hatten sich die Grün-Weißen dann gefangen – und wurde ihrerseits gefährlich. In der 14. Minute dann auch gleich die Führung. Eckball Eric Wachendorfer, den konnten die K’furter nicht entscheidend klären und Fais Alias netzte ins lange Eck ein. Weiter sah man jetzt nur den SVW, die immer wieder die zu kurzen Abschläge von TBK-Goalie Jedele abfingen. Ein solcher abgefangener Ball landete bei Benjamin Haug, der auf André Haug durchsteckte und dieser den Ball in der 40. Minute mit links und Wumms ins lange Eck zimmerte. Vor diesem 2:0 (und auch danach) vergaben die Grün-Weißen gegen die völlig unsortierte TBK-Defensive gute bis beste Chancen um das Spiel schon vor dem Halbzeitpfiff zu entscheiden. Draußen war man sich zur Halbzeit einig, dass man ein drittes Tor brauchen würde. Und schon in der 47. Minute wurden alle bestätigt, denn der TBK schaffte durch Richard Potye den Anschlusstreffer. Eine lange Flanke wurde von Laforza per Kopf zurückgelegt und Potye nahm die Murmel mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und jagte das Ding humorlos unter die Latte. Keine Chance für Schwabe. Jetzt wackelten die Grün-Weißen kurz, aber nur ganz kurz. Denn zwei Minuten später erlief André Haug einen zu kurzen Ball des TBK und schlenzte den Ball sofort über den weit vor dem Tor stehenden Jedele im TBK-Tor. Doch der Abschluss ging knapp über die Latte. Besser machte es in der 53. Minute dann Benjamin Haug. Nach einem schnellen Pass aus der Tiefe lief er alleine auf Jedele zu, umkurvte diesen und schob zum 3:1 ein. Ein schmerzhaftes Tor, denn Benni verletzte sich bei dieser Aktion – Zerrung im Oberschenkel. Das Tor aber war extrem wichtig, denn so wurden die TBK-Bemühungen schnell im Keim erstickt. Die TBK-Offensive mühte sich zwar, war letztlich aber bei der Viererkette Eric Wachendorfer, Anton Engst, Max Hartmann und Patrick Schaal gut aufgehoben. Da halfen auch die Nickligkeiten und Versuche den Schiedsrichter zu beeinflussen gar nichts. Denn der ließ sich in keiner Phase des Spiels beeindrucken und zeigte eine ganz starke Leistung an der Pfeife. Fast schon niedlich war es da, als Potye Fairness von den Grün-Weißen verlangte. Selber aber nachdem die Grün-Weißen den Ball für einen verletzten K’furter ins Aus spielten, den Ball nicht zu den Grün-Weißen zurückspielte, sondern unfair zum Einwurf beförderte – und dann gleich hinterher setzte. Die Grün-Weißen verpassten es jetzt, den berühmten „Deckel drauf zu machen“. Die sich ergebenden Konterchancen wurden zu unkonzentriert vergeben. Und dann stand es auf einmal 3:2. Sauber von Potye freigespielt, ließ sich Laforza die Chance nicht entgehen und traf in der 86. Minute zum erneuten Anschluss. Doch wer mit einer Schlussoffensive des TBK gerechnet hatte sah sich getäuscht. Die Grün-Weißen ließen auch in der 4-minütigen Nachspielzeit nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil erzielte der eingewechselte Manuel Baur, nach bärenstarker Flanke des ebenfalls eingewechselten Steffen Haug, alleine vor Jedele den Endstand zum 4:2. Ein Tor mit Ansage, denn Manu hatte sein Tor bereits am Freitag „auf’m Wackel“ und auch beim Aufwärmen vor dem Spiel angekündigt.

Fazit: Mit jetzt 12 Punkten und 13:4 Toren aus den letzten 4 Spielen, sind die Grün-Weißen so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“. Es macht Spaß der Mannschaft zuzuschauen. Jeder setzt sich zu 150% ein und das ist die Grundlage zum Erfolg. Starker Auftritt Männer!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, D. Kopp, A. Engst, Benjamin Haug (56. M. Kahlfuß), E. Wachendorfer, M. Hartmann, André Haug (88. Steffen Haug), T. Kleinmann, P. Engelhart (81. M. Baur), F. Alias

Tore:

1 : 0  F. Alias

2 : 0  Andre Haug

3 : 1  Benjamin Haug

4 : 2  M. Baur

14. Spieltag

 TSV Ofterdingen II – SV Wurmlingen I  2 : 3

Es läuft bei den Grün-Weißen! Der Auswärtssieg beim Aufsteiger war der dritte Sieg in Folge – und ein ganz wichtiger gegen die auf einem Abstiegsplatz stehende Landesligareserve. Dabei musste Coach Rainer Ott seine Mannschaft ganz schön umbauen. Von der Viererkette, die zuletzt zweimal zu Null spielte blieb nur noch Anton Engst übrig. Für Lukas Sailer (Uni), Tim Schreiner (Zerrung), Patrick Schaal (in Hamburg) und Daniel Schmieder (Kopfwunde), kamen Andrè Haug, Daniel Kopp, Andreas Straub und Marc Engelhart in die Startelf. Eric Wachendorfer verteidigte rechts hinten und Max Hartmann rutschte in die Innenverteidigung. Diese Umstellungen sah man den Grün-Weißen anfänglich nicht an. Ganz im Gegenteil hatten diese in den ersten 10 Minuten durch Fais Alias (knapp am Tor vorbei) und Benjamin Haug (blieb am Goalie hängen) zwei Topchancen zur Führung. Die Gastgeber kamen erst nach diesen ersten 10 Minuten besser ins Spiel. Jetzt merkte man den Grün-Weißen die Umstellungen in der Defensive an, die nicht immer sattelfest stand. In der 23. Minute dann die verdiente Führung für die Grün-Weißen. Eric Wachendorfer mit dem Traumpass auf Benjamin Haug und der alleine vor dem Goalie eiskalt ins kurze Eck. Doch der Jubel währte nicht lange. Quasi aus dem Nichts der Ausgleich nach einem Freistoß in der 31. Minute. Dieser ging zuerst in die Mauer, doch der Nachschuss von Oelkuch schlug unhaltbar für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe im Eck ein. Doch bereits in der 36. Minute die erneute Führung für Grün-Weiß. Marc Engelhart und Eric Wachendorfer mit der starken Kombination von hinten raus. Ball auf Fais Alias und der mit dem starken Pass auf Benjamin Haug. Und der vollendete eiskalt ins lange Eck. Danach noch eine Chance für die Gastgeber, doch Schwabe mit der starken Fußabwehr. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Grün-Weiß war Herr der Lage, hatte vorne Chancen – stand aber hinten nicht immer stabil. So musste Schwabe zuerst einmal eingreifen, war dann aber in der 55. Minute chancenlos. Der TSV setzte sich über rechts mit Christian Mück durch. Der spielte punktgenau auf Lars Schmid und der vollstreckte unhaltbar ins lange Eck. Jetzt übernahmen die Grün-Weißen wieder die Kontrolle, mussten sich aber nicht nur gegen die Ofterdinger durchsetzen, sondern wurden auch immer wieder vom Schiedsrichter gestoppt. Schon in der ersten Halbzeit verweigerte er den Grün-Weißen nach einem Foulspiel an Benjamin Haug einen klaren Elfmeter. In der zweiten Hälfte beließ er Ofterdingens Goalie Koch mit der gelben Karte auf dem Feld, obwohl dieser außerhalb des 16er (und als letzter Mann) das Solo von Benjamin Haug mit den Händen stoppte. Eigentlich eine klare rote Karte. Kurz darauf drang Marc Engelhart in den Ofterdinger 16er ein und wurde von Koch gefoult. Doch der Schiedsrichter entschied auf Handspiel von Marc. Das gute an der Sache – die Grün-Weißen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und warteten weiter auf ihre Chance. Und die kam in der 88. Minute. Nach einem Freistoß wurde der Ball nach außen abgewehrt. Abwehrchef Anton Engst schnappte sich die Murmel kurz vor Torauslinie, flankte den Ball passgenau in die Mitte, wo sich Fais Alias gegen Abwehrspieler und Goalie durchsetzte und die Murmel in die Maschen schädelte. Und der Schiedsrichter hatte irgendwie Freude am Spiel – und die grün-weißen Zuschauer das Gefühl, dass er den Ofterdingern den Ausgleich gönnen wollte. Denn wieso er zwei Minuten Nachspielzeit anzeigte und dann ganze sechs Minuten spielen ließ ist wohl sein Geheimnis. Egal am Ende stand der Auswärtssieg!

Fazit: Ein verdienter Erfolg für die Grün-Weißen. Trotz der vielen Umstellungen konnte man den Lauf beibehalten und einen direkten Konkurrenten weiter distanzieren. Gut dass die Leistung des „Unparteiischen“ keine Auswirkung aufs Ergebnis hatte.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, D. Kopp, A. Engst, A. Straub, Benjamin Haug, E. Wachendorfer, M. Hartmann, André Haug, T. Kleinmann (78. M. Baur), M. Engelhart (89. Steffen Haug), F. Alias

Tore:

0 : 1  Benjamin Haug

1 : 2  Benjamin Haug

2 : 3  F. Alias

 

13. Spieltag

 SV Wurmlingen I – SV Wendelsheim I    3 : 0

Derbysieger Derbysieger hey hey! Der allseits beliebte Schlachtruf nach Siegen gegen direkte Nachbarn ertönte wieder mal im Wurmlinger Kapellenbergstadion. Und wieder waren es die Grün-Weißen, die diesen Evergreen schmettern konnten. Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines 4:1 Sieges gegen den Liga-Topfavoriten Hirschau, die Grün-Weißen mit einem 3:0 Auswärtssieg in Altingen. Entsprechend war die Anfangsphase vom gegenseitigen Respekt geprägt. Die Grün-Weißen hatten eine gute Chance durch Benjamin Haug, der an Wendelsheims Goalie Patrick Bölzle scheiterte. Wendelsheim versuchte immer wieder ihren Topstürmer Patrick Francisco in Position zu bringen. In der 25. Minute krachte es dann und zwar zwischen zwei Köpfen. Daniel Schmieder und Oguz Kaya knallten mit den Köpfen zusammen und beim guten Dano floss Blut aus einer klaffenden Wunde. Trotz dem „Dieter Hoeneß Gedächtnisturban“ ging es für Dano nicht mehr weiter und er wurde anschließend mit 4 Stichen in der BG genäht. Marc Engelhart kam für ihn ins Spiel und die Grün-Weißen verloren jetzt den Faden. Wendelsheim übernahm deutlich das Kommando und erspielte sich drei Topchancen. Doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe ist momentan in einer Topverfassung. Gegen Manuel Brunnenmiller und Oguz Kaya parierte er überragend und Patrick Francisco verzog bei seiner besten Möglichkeit. Erst nach einer guten Viertelstunde hatten sich die Grün-Weißen wieder gefangen – und gingen gleich in Führung. Thomas Kleinmann servierte eine Freistoßflanke zentimetergenau auf den eingelaufenen Max Hartmann und der nahm die Murmel direkt und jagte sie unhaltbar ins Tordreieck. Ein Wirkungstreffer kurz vor der Halbzeit. In der zweiten Hälfte übernahmen dann die Grün-Weißen voll und ganz die Kontrolle über das Spiel. Im Zentrum standen die „Sechser“ Max Hartmann und Thomas Kleinmann bockstark. Über außen hielten Lukas Sailer und Patrick Schaal die schnellen Außen der Wendelsheimer im Schach. Und in der IV waren Tim Schreiner und Anton Engst jederzeit Herr der Lage. Dieses Defensivverhalten war der Schlüssel zum Sieg. Auch als Tim Schreiner verletzt raus musste und Max Hartmann nach hinten schob gab es keinen Bruch. Ganz im Gegenteil. Trotzdem hatte Wendelsheim die Chance zum Ausgleich. Manuel Brunnenmiller setzte sich links durch, setzte seinen Abschluss aber am langen Pfosten vorbei. Die Grün-Weißen setzten jetzt mit Kontern die Akzente. Der eingewechselte Daniel Kopp mit dem starken Anspiel auf Benjamin Haug, der chippte den Ball in die Mitte und Thomas Kleinmann nutzte das Zögern von Goalie Bölzle aus und schob den Ball in der 64. Minute zum 2:0 ins Netz. Nur zwei Minuten später das 3:0. Wieder ein langer Ball auf Benjamin Haug, der scheiterte alleine vor Bölzle an eben diesem. Doch Fais Alias setzte den Abpraller ohne Mühe ins Netz. Die Gäste waren jetzt kurzfristig von der Rolle. Schnell wurden die schwarz-weißen Angriffe abgefangen, blitzschnell umgeschaltet und die Grün-Weißen hatten weitere 100%ige Chancen. Doch Benjamin Haug verfehlte den Rahmen ebenso wie kurz darauf Andreas Straub. Die Gäste hatten aber auch noch 2 gute Chancen. Doch die fulminante Direktabnahme von Sebastian Schneider entschärfte der grün-weiße Goalie Florian Schwabe genauso spektakulär, wie ein Geschoss eben jenes Sebastian Schneider fünf Minuten vor Spielende. Die letzte Chance hatten so nochmal die Grün-Weißen. Doch der kurz zuvor eingewechselte André Haug setzte seinen Kopfball nach Eckball von Eric Wachendorfer knapp übers Tor.

Fazit: Es läuft bei den Grün-Weißen. Hinten sicher mit einem Goalie in Topform und vorne sind abwechselnd alle Spieler gefährlich. Die 6 Tore in den letzten beiden Spielen erzielten 5 verschiedene Spieler. So ist man schwer ausrechenbar. Man of the Match in diesem Spiel – Max Hartmann. Vorne das 1:0 erzielt und hinten alles abgeräumt – das ist ein Führungsspieler!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst, Benjamin Haug, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder (25. M. Engelhart / 89. André Haug), T. Schreiner (54. D. Kopp), T. Kleinmann, F. Alias (73. A. Straub)

Tore:

1 : 0  M. Hartmann

2 : 0  T. Kleinmann

3 : 0  F. Alias

 

12. Spieltag

TSV Altingen I – SV Wurmlingen I          0 : 3

Vor dem Spiel beim Bezirksligaabsteiger in Altingen hätten Trainer Rainer Ott, Abteiler Kurt Schneider und die Mannschaft selber wahrscheinlich sofort unterschrieben, wenn man einen Punkt bekommen hätte! Gut, dass es dieses Angebot nicht gab – denn völlig verdient entführten die Grün-Weißen alle drei Punkte aus dem Hartwaldstadion. Im Gemeindebote von Ammerbuch war zu lesen, dass es für Altingen um einen Pflichtsieg ging und im Tagblatt lautete der Tipp 3:0 für den TSV. Dies war genug Motivation für die Grün-Weißen, die beim (zugegeben stark ersatzgeschwächten) Bezirksligaabsteiger von Anfang an richtig Gas gaben. In der zweiten Minute der erste Eckball für die Grün-Weißen, der zu kurz abgewehrt und dann richtig geil zu Ende gespielt wurde. Am Ende stand Anton Engst alleine vor TSV-Goalie Wallochny und traf ins kurze Eck zur 0:1 Führung. Nur drei Minuten später war es wieder „Done“ Engst, der nach einem Eckball die Chance zum 0:2 hatte, aber im letzten Moment geblockt wurde. Wiederum nur fünf Minuten später war es dann Thomas Kleinmann, der nach einer starken Kombination alleine vor Wallochny stand, die Murmel aber übers Gehäuse zimmerte. Erst nach 15 Minuten ließen die Grün-Weißen etwas locker und die Gastgeber kamen zu ihrer ersten Chance. Doch den guten Kopfball von Lucas Maier parierte der grün-weiße Goalie Florian Schwabe mit einer bärenstarken Parade. Den Rest der ersten Hälfte verwalteten die Grün-Weißen ohne den TSV zur Entfaltung kommen zu lassen. Die zweite Hälfte begannen die Grün-Weißen dann verhaltener – zu verhalten. Und so hatten die Gastgeber ein optisches Übergewicht, aber keinerlei zwingende Torchancen. Die Grün-Weißen blieben hoch konzentriert, aggressiv und bissig in den Zweikämpfen. Lauerten auf Konter, wurden aber jedes Mal vom Schiedsrichter „ins Abseits gestellt“. In der 62. Minute der erste Wechsel bei den Grün-Weißen, Patrick Schaal für Marc Engelhart. Und „Schalle“ machte mit seiner ersten Ballberührung dann auch gleich das 0:2. Fais Alias schnappte sich einen Fehlpass der Gastgeber am 16er, spielte sofort in den Lauf von Patrick Schaal und der netzte überlegt ins lange Eck ein. Das war die Beruhigungspille, die die Grün-Weißen noch brauchten. Weiter überließen sie den Gastgebern den Ball und Raum und lauerten weiter auf Konter. Doch der gute Schiedsrichter sah bei jedem langen Ball einen Grün-Weißen im Abseits. Der TSV hatte aber einen wirklich gebrauchten Tag gebucht. Nur eine einzige zwingende Chance hatten die Blau-Weißen in der zweiten Hälfte. Und wieder war es Lucas Maier, doch der traf den Ball sieben Meter alleine vor Schwabe nicht richtig und setzte die Murmel neben das Tor. Bei den Grün-Weißen merkte man jetzt die „Leichtigkeit des Seins“ und in der 81. Minute erzielte Fais Alias den Endstand. Benjamin Haug mit dem perfekten Anspiel auf den aus der Innenverteidigung nach vorne stürmenden Anton Engst. Der von der rechten Seite zentimetergenau auf Fais Alias und der hatte aus gut acht Metern alleine vor Wallochny keine Probleme zum 0:3 Endstand einzuschieben.

Fazit: Von der ersten bis zur letzten Minute ein richtig starker Auftritt der Grün-Weißen. Von der Nummer 1 bis 14 überzeugten alle Spieler. „Man oft he Match“ aber ganz sicher Anton Engst. Als IV in den ersten Minuten noch mit Schwierigkeiten zeigte er ungeahnte Qualitäten in der Offensive. Ein Sieg der Einstellung!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, Benjamin Haug (86. D. Kopp), E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner, T. Kleinmann, M. Engelhart (62. P. Schaal), F. Alias (83. André Haug)

Tore:

0 : 1  A. Engst

0 : 2  P. Schaal

0 : 3  F. Alias

11. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Gomaringen I   0 : 2

Nach dem spielfreien Sonntag kam mit dem TSV Gomaringen ein richtiger Gradmesser ins Kapellenbergstadion. Die Mannschaft von Bernd Geiser zeigte gleich, wieso sie die letzten drei Spiele allesamt gewonnen hatte. Doch die Grün-Weißen mussten sich nicht verstecken und hielten voll dagegen. So entwickelte sich in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel, das intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, dafür aber wenige Torraumszenen zu bieten hatte. Den ersten Aufreger gab es nach einer guten Viertelstunde, als die Gäste vehement Elfmeter forderten, Anton Engst aber klar den Ball spielte und der gute Schiedsrichter richtig auf Eckball entschied. Danach waren die Grün-Weißen dran. Nach einem Eckball von Eric Wachendorfer musste Gomaringens Abwehrspieler kurz vor der Linie für seinen geschlagenen Torwart Paul Rein klären. Die letzte klare Chance vor der Pause hatten wieder die Grün-Weißen. Benjamin Haug enteilte den Gomaringer Abwehrspielern, doch Goalie Paul Rein konnte den Abschluss noch entscheidend verlangsamen, so dass sein Abwehrspieler den Ball kurz vor überschreiten der Linie klären konnte. Nach der Pause zeigte sich dann ein ganz anderes Bild. In dem Maße, in dem der TSV zulegte, bauten die Grün-Weißen ab. In den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte schafften es die Grün-Weißen in keiner Phase den Gomaringer Spielaufbau zu stören und selber gute Aktionen zu kreieren. Der TSV war jetzt klar Chef im Kapellenbergstadion. Chancen blieben aber weiter Mangelware. Nach diesen 20 Minuten befreiten sich die Grün-Weißen wieder und gaben durch Eric Wachendorfer einen kleinen Warnschuss in Richtung TSV-Kasten ab. In der 75. Minute dann die besten Chancen für den TSV. Zuerst kam Munoz-Dominguez aus acht Metern frei zum Abschluss, doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe lenkte die Murmel mit einem irren Reflex über die Latte. Und auch den Kopfball Richtung Tordreieck, nach dem anschließenden Eckball, entschärfte er bärenstark. Jetzt keimte Hoffnung bei den Grün-Weißen, das Spiel mit einem positiven Ergebnis zu beenden. Doch diese Hoffnung zerstörten die Gäste in der 80. Minute eindrucksvoll. Nach einem blitzsauberen Konter aus dem Mittelfeld und über die rechte Seite vollendete Vincent Bernhardt problemlos zum 0:1. Danach versuchten die Grün-Weißen zwar nochmal zurückzukommen, doch blieben dabei immer in der aufmerksamen Defensive des TSV hängen. In der 90. Minute vollendete dann nochmal Bernhardt einen Konter gegen die komplett aufgerückten Grün-Weißen zum 0:2 Endstand!

Fazit: Eine gute Leistung über 45 Minuten reicht nicht um in einem Fußballspiel zu punkten. Auf Grund der zweiten Hälfte geht der Gästesieg absolut in Ordnung!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, A. Straub (66. T. Kleinmann), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner (84. D. Kopp), M. Engelhart, F. Alias (74. André Haug)

10. Spieltag

TSV Hirschau I – SV Wurmlingen I         3 : 0

Nach 3 Spielen ohne Niederlage hat es die Grün-Weißen wieder erwischt. Wieder war Coach Rainer Ott gezwungen, die Mannschaft umzustellen. Thomas Kleinmann (im Urlaub), Daniel Schmieder (auszählen beim Volksentscheid) und Nicolai Haug (Verdacht auf Kreuzbandriss) fehlten gegenüber letzter Woche, dazu ist Daniel Kopp (Leiste) immer noch verletzt. Im ewig jungen Kapellenbergderby setzte es so eine satte 3:0 Niederlage in der Spitzbergarena. Die Gastgeber waren von Beginn auf Betriebstemperatur und ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer in diesem Spiel als Sieger vom Platz gehen sollte. Und so gab es bereits nach 5 Minuten auch schon einen Elfmeter für den TSV. Anton Engst zu spät gegen Cihan Canpolat und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Doch Timo Wiest wuchtete die Murmel gut einen Meter neben den Kasten von Oliver Richardson. Dies verunsicherte die Gastgeber aber keineswegs und den Grün-Weißen gab es keinen Mut. So war weiterhin der TSV mit seiner schnellen Offensive im Vorwärtsgang. Initiator, Dreh- und Angelpunkt dabei, der beste Spieler auf dem Platz, Michael Barth. So vergaben die Gastgeber drei, vier gute bis beste Chancen und die Grün-Weißen hatten Glück, dass es beim 0:0 blieb. Nur ein einziges Mal konnten sich die Grün-Weißen nach vorne durchsetzen. Marc Engelhart und Fais Alias zu Benjamin Haug, doch der scheiterte an Vincent Stenzel im TSV-Tor. Nachdem der TSV seine Gelegenheiten liegen ließ, halfen ihnen die Grün-Weißen. Unnötiger Fehlpass in der Vorwärtsbewegung und auf einmal stand Michael Barth alleine vor SVW-Goalie Oli Richardson und ließ diesem keine Chance. Und das 2:0 war das gleiche Muster. Wieder vertändelte die grün-weiße Defensive den Ball fahrlässig und dieses Mal hatte Massimo Donato keine Probleme einzuschieben. So wechselte man die Seiten und der TSV ließ es etwas ruhiger zugehen. Und bekam den zweiten Elfmeter an diesem Sonntagmittag. Doch bevor Tim Schreiner wieder Cihan Canpolat im 16er stoppte, übersah der schwache Schiedsrichter ein klares Foul an Lukas Sailer. Egal, denn auch Cihan Canpolat scheiterte aus 11 Metern. Er nagelte die Murmel an den linken Pfosten. Jetzt hatten die Grün-Weißen ihre beste Phase und es gelang ihnen ihrerseits ein paar offensive Akzente zu setzen. So war es Max Hartmann, der mit der besten Chance und einem Schuss aus gut 12 Metern an TSV-Goalie Stenzel scheiterte. Hypothetisch zu fragen, was bei einem 2:1 Anschlusstreffer möglich gewesen wäre. Denn kurz darauf bedankte sich Cihan Canpolat für den dritten katastrophalen Fehlpass der Grün-Weißen mit dem 3:0. Jetzt war der „Drops gelutscht“ und das Spiel plätscherte so dahin. Erwähnenswert? Nun, kurz vor Schluss wurde der eingewechselte Saikouh Conteh im 5er regelwidrig zu Fall gebracht, doch wo der Schiedsrichter gegen die Grün-Weißen konsequent war, drückte er bei den Gastgebern beide Augen zu. Egal, spielentscheidend war es nicht mehr!

Fazit: Der TSV zeigte, wieso er der Topfavorit ist, und dass die Meisterschaft nur über sie geht. So ist die Niederlage sicher kein Beinbruch und die Welt geht nicht unter. Der TSV war gieriger und nahm das Derby als zusätzliche Motivation. Das vermisste man bei den Grün-Weißen leider etwas!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, A. Engst, A. Straub (80. S. Conteh), Benjamin Haug, E. Wachendorfer (60. L Baitinger), L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner, M. Engelhart(70. M. Kahlfuß), F. Alias

9. Spieltag

SV Wurmlingen I – SF Dußlingen I          1 : 1

Aluminium und Oliver Richardson sicherten den Grün-Weißen einen Punkt gegen den letztjährigen Vizemeister. Kommt bekannt vor? Ja, letzte Woche waren es Aluminium und Benjamin Haug. Wie schon letzten Sonntag zeigten die Grün-Weißen eine leidenschaftliche Leistung und verdienten sich am Ende den Punkt durch eine gute Moral. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften wollte Risiko gehen und verzichteten auf ein hohes Pressing. Die erste Chance gehörte den Grün-Weißen in der 3. Minute. Nach einem langen Ball rechneten sowohl Dußlingens Goalie Carstensen als auch der grün-weiße Stürmer Benjamin Haug wohl mit einem Abseitspfiff. Dieser blieb aus und Benni am Ende an Carstensen hängen. Danach spielte sich viel im Mittelfeld ab und der nächste Aufreger gehörte den Gästen. Doch nach einem guten Angriff zielten die Sportfreunde neben das Tor. In der 13. Minute dann der Schock für die Grün-Weißen. Nach einem Zweikampf blieb Nicolai Haug – ohne Gegnereinwirkung – liegen und musste verletzt ausgewechselt werden. Gute Besserung Nico! Die Gästeführung dann in der 20. Minute durch Christoph Schelling. Nach einem Einwurf setzte sich Max Braun durch und bediente von der Grundlinie Christoph Schelling, der nur noch einschieben musste. Der Rest der ersten Hälfte gehörte nun den Gästen, die sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen konnten. In der zweiten Hälfte sah man zuerst das gleiche Bild. Die Grün-Weißen waren mit sich und dem Gegner beschäftigt und der erarbeitete sich beste Chancen. Doch der grün-weiße Goalie Oliver Richardson war an diesem Sonntag nicht mehr zu bezwingen. Zuerst blieb er im Eins gegen Eins gegen Christoph Schelling Sieger. Dann tauchte er die Murmel nach einem Eckball von eben diesem Schelling mit einer Wahnsinnsparade aus der Ecke. Respekt – den halten in der Kreisliga nur ganz wenige! Dazwischen hatten auch die Grün-Weißen ihre Chancen. Zuerst brachte Thomas Kleinmann einen Querpass von Eric Wachendorfer nicht unter Kontrolle und zielte dann am Tor vorbei. Danach war auf einmal Daniel Schmieder nach einem Pass in die Spitze allein vor Carstensen, umkurvte diesen, setzte den Ball jedoch aus spitzem Winkel neben das Tor. Dann wieder die Gäste, doch der Kopfball von Leon Mohl – nach Ablage von Schelling – klatschte gegen die Latte. Die letzten 10 Minuten des Spiels gehörten dann aber den Grün-Weißen. Zuerst scheiterte Andreas Straub alleine vor Carstensen an dessen starker Reaktion. Dann rutschte ein Querpass von Eric Wachendorfer im 5er durch Freund und Feind – Glück für die Sportfreunde. In der Nachspielzeit dann der Ausgleich. Daniel Schmieder wurde im 16er vom Dußlinger Moritz Heinz von den Füßen geholt. Hatte er erst den Ball oder erst den Fuß getroffen? Nun der gute Schiedsrichter stand gut und entschied sofort auf Elfmeter. Dies wollte Heinz nicht akzeptieren und sah so auch noch die gelb-rote Karte. Eric Wachendorfer ließ sich von der ganzen Aufregung nicht beeindrucken und vollstreckte den Elfer sicher zum umjubelten Ausgleich!

Fazit: In der zweiten Hälfte zeigten sich die Grün-Weißen auf Augenhöhe mit einer Spitzenmannschaft der KL A 3. Die Moral stimmte und Oliver Richardson zeigte eine bärenstarke Leistung im grün-weißen Tor! Der Elfmeter in der Nachspielzeit belohnte die Grün-Weißen für eine couragierte Leistung – Respekt!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, Benjamin Haug, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner (82. L. Baitinger), T. Kleinmann, Nicolai Haug (13. D. Schmieder), M. Engelhart, F. Alias (56. A. Straub)

Tor:

1 : 1 E. Wachendorfer (FE)

8. Spieltag

SV 03 Tübingen II – SV Wurmlingen I     0 : 1

Aluminium und Benni Haug – die Garanten für den Dreier der Grün-Weißen. In einem ziemlich ereignislosen Spiel schien 70 Minuten lang alles auf das eigentlich korrekte Ergebnis – 0:0 – hinzulaufen. Doch dann gewann der kurz vorher eingewechselte Andreas Straub im Mittelfeld ein Kopfballduell. Der Ball kam zu Eric Wachendorfer, wieder zu Andi Straub und am Ende zu Benjamin Haug. Und der nahm Maß, zielte auf die lange Ecke und traf punktgenau neben den Pfosten. Davor gab es wenig Erbauliches zu sehen. In der ersten Hälfte hatten die Grün-Weißen defensiv alles im Griff und ließen den 03ern wenig Raum für gute Aktionen. Gleichzeitig konnten aber auch die Grün-Weißen vorne nichts bewegen. In der 25. Minute dann aber auf einmal die 100%ige für die Grün-Weißen. Benjamin Haug setzte sich über links durch, spielte den perfekten Querpass, doch Eric Wachendorfer semmelte die Murmel aus gut 4 Metern in leichter Rücklage übers leere Tor. Die 03er danach ebenfalls mit einer 100%igen. Doch nach einer dreifach-Chance traf Buba Danso nur den Pfosten des grün-weißen Gehäuses. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Die beste – und einzige – Chance der 03er in der zweiten Hälfte endete an der Querlatte. Nach einem guten Angriff schloss Christian von Hagen ab, traf aber nur Aluminium. Der Abpraller war dann sichere Beute des grün-weißen Goalies Oliver Richardson. Übrigens – Glückwunsch Oli! Bist jetzt tatsächlich Deutscher mit Pass – und immer noch Brite! Und dass englische Goalies auch zu Null spielen können, zeigte Oli in diesem Spiel! Nach dem eingangs beschriebenen Führungstreffer der Grün-Weißen, versuchten es die 03er nicht mit langen hohen Bällen auf ihre großen Spieler, sondern weiter mit Kurzpassspiel. Dies kam den Grün-Weißen entgegen, die nun immer wieder die Angriffe der Gastgeber abfingen und konterten. Doch zweimal pfiff der gute Unparteiische Abseits – man war das eng! Und zweimal hielt 03-Goalie Sascha Kress seine Farben mit bärenstarken Paraden gegen Distanzschüsse von Eric Wachendorfer im Spiel! So brachten die Grün-Weißen die Führung über die Distanz und jubelten über drei ganz wichtige Punkte!

Fazit: Die Ansage von Coach Rainer Ott lautete: „Nach dem ersten Dreier zu Hause ist heute ein guter Tag für den ersten Dreier auswärts!“ Manchmal reicht eine klare Ansage Rainer!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, Benjamin Haug (86. Patrick Haug), E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner, T. Kleinmann, Nicolai Haug (80. A. Engst), M. Engelhart (64. A. Straub), F. Alias

Tor:

0 : 1 Benjamin Haug

7. Spieltag

SV Wurmlingen I – FC Rottenburg II      2 : 1

Wer feinste Fußballkost im Wurmlinger Kapellenbergstadion erwartet hatte wurde von beiden Teams enttäuscht. Denn beiden Mannschaften merkte man die aktuelle Tabellensituation deutlich an und das zeigte sich auch auf dem Rasen. Beide Teams hatten den berühmten „braunen Streifen“ in der Hose und so war das Spiel geprägt von vielen Fehlpässen und Fouls. Doch die Grün-Weißen fingen sich als Erste und kamen in der 9. Minute zur ersten Torchance, doch Max Hartmann köpfte nach einem Eckball von Eric Wachendorfer knapp übers Tor. Der nächste Angriff in der 13. Minute führte dann zur umjubelten Führung für die Grün-Weißen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld überwand Youngster Daniel Schmieder FC-Goalie Pascal Baumgärtner mit einem Lupfer aus dem Gewühl heraus. Jetzt dominierten die Grün-Weißen das Spiel, ließen Ball und Gegner laufen und hatten Torchancen. Doch Benjamin Haug zielte knapp am Tor vorbei Andreas Straub scheiterte ebenfalls. In der 38. Minute dann wurde Benjamin Haug in einem Gemenge regelwidrig zu Fall gebracht und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Eric Wachendorfer ließ sich diese Chance nicht nehmen und erzielte den 2:0 Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang verloren die Grün-Weißen völlig den Faden und ließen den FC damit besser ins Spiel kommen, die jetzt auch ihre Torchancen bekamen. Glück hatten die Grün-Weißen dann, als Andreas Straub seinen Gegenspieler im 16er foulte, doch der Schiedsrichter auf weiterspielen entschied. Der Anschlusstreffer in der 72. Minute, als Jonas Neu nach einem Eckball traf. Der FC hatte jetzt Blut geleckt und wollte den Ausgleich. Doch die Grün-Weißen fingen sich wieder und nahmen den Kampf an. Und hatten Konterchancen, die aber allesamt zu fahrlässig ausgespielt wurden. Als dann Thomas Kleinmann Eric Wachendorfer perfekt bediente, entschied der Schiedsrichter auf Abseits – wohl eher eine Fehlentscheidung. So blieb es auch in der 5-minütigen Nachspielzeit spannend und die Grün-Weißen jubelten erleichtert über den lebenswichtigen ersten Dreier der Saison!

Fazit: Vor dem Spiel war klar, dass man unbedingt den Dreier braucht – dementsprechend verkrampft ging man ins Spiel. Doch Respekt an Coach und Team, die Einstellung hat gestimmt. 95 Minuten hat man alles für den Dreier gegeben und diesen damit auch verdient im Kapellenbergstadion gehalten!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Straub (61. M. Engelhart), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner, T. Kleinmann, Nicolai Haug, F. Alias

Tore:

1 : 0 D. Schmieder

2 : 0 E. Wachendorfer (FE)

6. Spieltag

TSG Tübingen II – SV Wurmlingen I       2 : 0

Nach den schwachen Auftritten in den letzten beiden Spielen, zeigten die Grün-Weißen in Tübingen wieder ein anderes Gesicht. Mussten aber trotzdem im sechsten Spiel die dritte Niederlage hinnehmen und bleiben weiterhin sieglos! Und es begann wieder schlecht für die Grün-Weißen. Die Gastgeber übernahmen sofort das Kommando und schlugen weite Diagonalbälle. Bei einem davon nutzte TSG-Stürmer Björn Zondler in der 4. Minute einen Stellungsfehler der grün-weißen Defensive und traf aus spitzem Winkel perfekt in die lange Ecke – keine Chance für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe. Damit war der Plan der Grün-Weißen, die Null zu halten schon früh vereitelt. Die Gastgeber blieben dran und versuchten es weiter mit langen Bällen, vorrangig auf ihre Sturmspitzen Björn Zondler und Jonas Kübler. Doch zwingende Chancen konnten sie in der Folgezeit nicht mehr herausspielen, da es der grün-weißen Defensive jetzt gelang den entscheidenden Pass zu unterbinden und die gefährlichen Spitzen am Abschluss zu hindern. Nach 15 Minuten konnten sich die Grün-Weißen dann auch etwas befreien und selber Aktionen in der Offensive kreieren. Allerdings fehlte dabei die letzte Konsequenz und Zielstrebigkeit. So blieb ein Fernschuss von Daniel Kopp, den TSG-Goalie Fazli Krasniqi erst im Nachfassen entschärfte, die einzige nennenswerte Aktion der Grün-Weißen. Der Halbzeitsstand von 1:0 war somit ein gerechtes Ergebnis. In den zweiten 45 Minuten konnten die Grün-Weißen dann das Spiel deutlich offener gestalten und weiter die Gastgeber auch in der Defensive mehr fordern. Zwingende Torchancen blieben auf beiden Seiten aber aus. Es war ein intensives Spiel, das sich hauptsächlich zwischen den beiden 16ern abspielte. Keiner Mannschaft gelang es in die Box zu kommen und gefährliche Abschlüsse zu bekommen. Bis zur 70. Minute – dann hatten die Grün-Weißen die Riesenmöglichkeit auszugleichen. Nach einem guten Angriff über die rechte Seite flankte Eric Wachendorfer auf den langen Pfosten, wo Benjamin Haug gut acht Meter vor dem Tor frei stand. Doch die Direktabnahme von Benni ging um Zentimeter am TSG-Tor vorbei – da wäre Krasniqi chancenlos gewesen. Wie man es macht, zeigten die Gastgeber dann in der 77. Minute. Die TSG kombinierte sich über die rechte Seite bis zur Grundlinie, der Ball wurde zurückgespielt und Routinier Oliver Lapaczinski bugsierte die Murmel mit dem Knie zum 2:0 in die lange Ecke. Das war die Entscheidung. Die Grün-Weißen ließen sich zwar nicht hängen und versuchten weiter den hochverdienten Ehrentreffer zu erzielen. Doch die TSG-Abwehr um Routinier Sebastian Knoll hatte immer die richtige Antwort auf die grün-weißen Bemühungen!

Fazit: Schade! Zum möglichen Punktgewinn fehlte nicht viel. Die Chance zum Ausgleich war da und die Mannschaft hätte sich für einen couragierten Auftritt belohnen können. Doch am Ende fehlte das dafür auch nötige Quäntchen Glück!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, T. Schreiner, Nicolai Haug, P. Schaal, D. Kopp, F. Alias, M. Hartmann, A. Straub (83. T. Kleinmann), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, Pascal Haug (36. M. Engelhart)

5. Spieltag

SV Wurmlingen I – SV Weiler I    1 : 4

Eine völlig verdiente Niederlage für die Grün-Weißen und was richtig schmerzt – auch in der Höhe verdient! Wenn man die Aufstellung der Grün-Weißen anschaute, konnte man eigentlich positiv ins Spiel gehen, da einige Stammspieler wieder zurück in die Mannschaft kamen. Dazu machte der starke Auftritt im Pokal am Mittwoch Hoffnung auf den ersten Dreier. Doch die Gäste aus Weiler wollten ihren guten Start mit einem weiteren Dreier vervollständigen und traten entsprechend auf. Laufbereit, einsatzstark und bissig setzten sie die Grün-Weißen immer wieder unter Druck. Diese ihrerseits kamen nicht ins Spiel und nicht in die Zweikämpfe. Die Chancen gehörten so auch den Gästen, doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe und einmal die Latte verhinderte die Gästeführung. Mit dem ersten konstruktiven Angriff gingen die Grün-Weißen dann in der 31. Minute sogar in Führung. Eric Wachendorfer mit dem starken Ball in die Schnittstelle und Benjamin Haug vollstreckte souverän. Doch dies gab den Grün-Weißen keine Sicherheit. Und quasi mit dem Halbzeitpfiff glichen die Gäste verdient aus. Ein langer Ball aus der eigenen Abwehr und Weilers Simon Merk lief alleine auf Schwabe zu und schlenzte den Ball über diesen ins Netz. Gleich nach der Halbzeitpause dann die Führung für Weiler. Nach einem Eckball in der 47. Minute konnte Toni Zimarino den Ball im 16er ohne Druck mit der Brust annehmen und volley unter die Latte donnern. Wo war da die Zuordnung in der grün-weißen Defensive? Dies gab den Gästen noch mehr Sicherheit und sie drückten auf die Entscheidung. Es war dann Cedric Raidt, der in der 54. Minute nach einem Solo auf 1:3 erhöhte. Danach kontrollierten die Gäste das Geschehen und die Grün-Weißen konnten keinen Druck aufbauen. Außer einer Chance durch Manuel Baur, der von Benjamin Haug freigespielt den Ball nicht voll traf, hatten die Grün-Weißen keine nennenswerte Offensivaktion. So war es dann erneut Cedric Raidt, der in der 89. Minute einen Konter zum Endstand abschloss!

Fazit: Der Fehlstart ist durch diese Niederlage perfekt. Wie schon beim Unentschieden in Neustetten waren die Grün-Weißen viel zu passiv und ließen viel zu viele Chancen zu. Jetzt heißt es die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen, um nicht frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, D. Schmieder, T. Schreiner (60. P. Schaal), Nicolai Haug, D. Kopp, F. Alias, M. Hartmann, A. Engst (46. Pascal Haug), A. Straub (65. M. Engelhart), Benjamin Haug, E. Wachendorfer (75. M. Baur)

Tor:

1 : 0  Benjamin Haug

4. Spieltag

SV Neustetten I – SV Wurmlingen I         1 : 1

Das dritte Unentschieden in Folge für die Grün-Weißen. Und im vierten Saisonspiel die schlechteste Leistung bisher. Die Einheimischen hatten sich viel vorgenommen, nach drei Niederlagen und null geschossenen Toren. Dazu kam das erste Heimspiel und das auf dem neu sanierten Rasenplatz. Die Grün-Weißen waren gewarnt und sollten eigentlich wissen, was auf sie zukommt. Doch von Beginn an war der SV Neustetten im Vorwärtsgang, presste extrem, lief wie wahnsinnig und zwang die Grün-Weißen zu Fehlern. Diese ihrerseits standen völlig neben sich, wirkten fast apathisch und gaben dem SVN zu viel Platz. So kreierten die Einheimischen einen Angriff nach dem anderen und im grün-weißen Strafraum brannte es lichterloh. Der Einzige, der den Überblick behielt war der grün-weiße Goalie Florian Schwabe. Mit einer Bärenruhe entschärfte er vier, fünf 100%ige Chancen der Einheimischen. Weitere fünf, sechs Großchancen vergaben die Gastgeber dazu noch kläglich. Von den Grün-Weißen sah man in den ersten 30 Minuten keine einzige sauber gespielte Aktion. Die Führung für die Gastgeber fiel dann durch einen Elfmeter – und der war mehr als zweifelhaft. Doch dem SVN war es egal und nutzte die Chance zur Führung. Erst jetzt ließ der Druck etwas nach und die Grün-Weißen konnten sich befreien. Und glichen in der 39. Minute aus – ebenfalls durch einen zweifelhaften Foulelfmeter. Eric Wachendorfer war es ebenfalls egal und er verwandelte sicher. Dies war ein Schock für den SVN und ein Signal für die Grün-Weißen, die auf einmal die Gastgeber unter Druck setzten und durch Benjamin Haug und Fais Alias zwei 100%ige Chancen hatten, diese aber nicht nutzten. Nach der Pause wieder das gleiche Bild wie in der ersten Hälfte. Die Gastgeber hatten gut 70% Ballbesitz, die Grün-Weißen kamen nicht ins Spiel und nicht in die Zweikämpfe. Und die Gastgeber hatten wieder reihenweise beste Chancen, vergaben dieses aber allesamt kläglich oder scheiterten an Schwabe. Erst als der grün-weiße Coach Rainer Ott wechselte änderten sich die Kräfteverhältnisse und das Spiel wurde ausgeglichen. Mit den besseren Chancen für die Grün-Weißen. Diese hatten in den letzten 10 Minuten ihrerseits sogar drei Großchancen um den Dreier aus Remmingsheim zu entführen. Das wäre dann aber des Guten doch zu viel gewesen.

Fazit: Das Beste am ganzen Spiel war das Ergebnis. Bei einer Niederlage hätte sich kein Grün-Weißer beschweren können. Erschreckend aber die Leistung und dass man lediglich 15-20 Minuten gegen den Aufsteiger mithalten konnte.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, T. Schreiner, Nicolai Haug (70. Pascal Haug), P. Schaal, D. Schmieder, F. Alias, D. Kopp, M. Engelhart (75. M. Baur), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, T. Kleinmann (82. A. Straub)

Tor:

1 : 1  E. Wachendorfer (FE)

3. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Dettingen/Ro. I 1 : 1

Im dritten Spiel gegen einen hoch eingeschätzten Gegner gab es das zweite Unentschieden. Die Gäste kamen mit der Ansage um die ersten beiden Plätze spielen zu wollen. Und mit der Empfehlung eines 2:1 Sieges gegen den TSV Hirschau. Bei den Grün-Weißen lichteten sich vor diesem Spiel die Reihen in der Defensive durch die Ausfälle von Pascal Haug, Nicolai Haug und André Haug weiter. Die Richtung des Spiels schien damit vorgegeben und lief wie erwartet in der ersten Hälfte meistens auf das grün-weiße Tor. Nach 10 Minuten hatten die Gäste die Riesenchance zur Führung. Nach einem Stockfehler im 16er kam Dettingens Käpt’n Janis Kapp frei zum Schuss, setzte diesen aber deutlich drüber. Die Gäste blieben weiter am Drücker, versuchten es dabei immer wieder mit langen Bällen und suchten dabei im Zentrum Lukas Widmann. Doch aus der Überlegenheit machten die Gäste nicht viel, so dass es zur Halbzeit beim 0:0 blieb. In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Die Grün-Weißen kamen besser ins Spiel, fingen die langen Bälle der Gäste ab und setzten ihrerseits Nadelstiche. Die erste Chance in der zweiten Hälfte hatten so auch die Grün-Weißen. Manuel Baur und Eric Wachendorfer spielten sich über außen durch und fanden in der Mitte Fais Alias. Dieser setzte den Kopfball etwas zu zentral und so konnte Dettingens Goalie Chengula den Ball mit einer überragenden Parade entschärfen. Etwas später war es dann Benjamin Haug, der mit einem irren Speed die Dettinger Defensive überlief und von Dettingens Schirinzi kurz vor dem 16er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Und nochmal Benni Haug, der nur Minuten später in einen zu kurzen Rückpass der TSV-Defensive lief, aber ebenfalls an Chengula scheiterte. Als dann auch noch der grün-weiße Youngster Daniel Schmieder einen Sololauf über das halbe Feld ansetzte, hofften die Grün-Weißen gar auf den Dreier. Wurden aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach einem leichten Ballverlust schalteten die Gäste schnell um und überliefen die grün-weiße Defensive. Den ersten Abschluss konnte Goalie Florian Schwabe aus kurzer Distanz noch überragend abwehren und auch der Nachschuss wurde geblockt. Fiel dann aber im Bogen auf Benedikt Herrmann, der mit dem Kopf zur Führung einnetzte. Ganz bitter für die Grün-Weißen. Doch die ließen sich nicht hängen, kämpften weiter und hatten Pech, das ein Kopfball von Thomas Kleinmann knapp über die Latte strich. Jetzt ergaben sich für die Gäste Konterchancen und wieder Benedikt Herrmann hatte die 100%ige Chance zur Entscheidung. Von Lukas Widmann stark frei gespielt, setzte er die Murmel aber aus 5 Metern am leeren Tor vorbei. Und dies sollte sich rächen. Denn in der 90. Minute erzielten die Grün-Weißen den verdienten Ausgleich. Eckball Eric Wachendorfer, Kopfball Daniel Schmieder – geblockt. Doch der Abpraller fiel Max Hartmann vor die Füße und der wuchtete den Ball ins Netz.

Fazit: Die Ausfälle (ohne die Langzeitverletzten) bei den Grün-Weißen erhöhten sich vor dem Spiel auf 9 – und das Durchschnittsalter sank auf 22 Jahre! Aus dem heutigen Kader kommen 3 Spieler frisch aus der A-Jugend, 2 Spieler haben erst ein und weitere 2 Spieler zwei aktive Jahre auf dem Buckel! Und Marc Engelhart musste gar 4 Jahre verletzungsbedingt pausieren. Umso höher ist die Leistung gegen einen Liga-Favoriten einzuschätzen.  

 

Aufstellung:

F. Schwabe, Patrick Haug, T. Schreiner, P. Schaal, M. Baur (83. F.H. Hussein), F. Alias, D. Schmieder, M. Engelhart (46. T. Kleinmann), Benjamin Haug, E. Wachendorfer (90.+2. M. Kahlfuss), M. Hartmann

Tor:

1 : 1 M. Hartmann

2. Spieltag

TSV Lustnau I – SV Wurmlingen I           3 : 3

Ein irres Spiel sahen die Zuschauer zur ungewohnten Anstoßzeit in Lustnau. Da der Rasenplatz in der Bismarckstraße beim Neckarpokal ramponiert wurde, musste bei bestem Fußballwetter auf dem Kunstrasen gespielt werden. Und das lag den Gastgebern sichtlich besser. Von Beginn an war der TSV präsenter, laufstärker und aggressiver. Die Grün-Weißen hielten Sicherheitsabstand und Lustnau nutzte diese Freiheiten und setzte sich in der grün-weißen Hälfte fest. Dazu kam auch noch, dass der angeschlagene Andreas Straub bereits nach 17 Minuten ausgewechselt werden musst. Fast zwangsläufig dann die Führung für den Gastgeber. Wieder einmal verteidigten die Grün-Weißen schlecht und der Lustnauer Marvin Schweizer lief von rechts außen ungestört in die Mitte und vollstreckte aus 13 Metern problemlos. Keine Chance für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe. Dass es zur Halbzeit „nur“ 1:0 hieß, war eben diesem Schwabe zu verdanken. Bei einem Fernschuss zeigte er genauso seine Klasse wie bei einem Freistoß kurz vor Halbzeit durch Federico Decortes. Chancen für die Grün-Weißen? Nur eine Halbe. Fais Alias setzte sich durch, doch Lustnaus Goalie Ourgantzidis entschärfte dessen Abschluss. Die zweite Hälfte begann wie die Erste. Lustnau hatte Platz und Zeit, konnte daraus aber keine nennenswerten Chancen mehr ziehen. Und auf einmal stand es 1:1. Eric Wachendorfer mit der Freistoßflanke, Ourgantzidis rauschte unter dem Ball durch und Fais Alis netzte zum Ausgleich ein. Jetzt war das Spiel ein anderes – und auf einmal hatten die Grün-Weißen die Chancen. Die beste durch ein Fasteigentor von Lustnaus Käpt’n Lukas Erne. Doch Ourgantzidis parierte überragend. Dann das grün-weiße Märchen von Marc Engelhart. Nach gut 3 Jahren gab er am Donnerstag im Pokal sein Comeback und wurde eine gute viertel Stunde vor Schluss eingewechselt. Kaum auf dem Platz nahm er in der 79. Minute aus gut 22 Metern Maß und wuchtete die Murmel krachend unter die Latte – Traumtor! Doch dessen nicht genug. Fast vom Anspiel weg setzten die Grün-Weißen nach. Benjamin Haug zündete den Turbo, überlief Lustnaus Erne und setzte den Ball zum 3:1 ins lange Eck. Doch die Lustnauer gaben sich nicht auf – ganz im Gegenteil. Sie setzten die Grün-Weißen wieder unter Druck und die verloren ihre Linie. Der 2:3 Anschlusstreffer in der 83. Minute nach einem Eckball, den Niklas Kramer unbedrängt einköpfen durfte. Und es kam noch schlimmer für die Grün-Weißen. Lustnaus Decortes sah die gelb-rote Karte. Den fälligen Freistoß spielten die Grün-Weißen im Mittelfeld den Lustnauern in die Füße, die dies mit einer sehenswerten Kombination in der 87. Minute zum Ausgleich nutzten. Danach hatten beide Mannschaften noch die Chance zum Siegtreffer. Der TSV bekam nach einem Eckball den Ball nicht über die Linie und Benjamin Haug wurde im letzten Moment geblockt!

Fazit:  Zur Halbzeit „mausetot“ und glücklich „nur“ 1:0 hinten zu liegen, ärgerte man sich am Ende nach einer 1:3 Führung noch den Sieg aus der Hand gegeben zu haben. Aber das Positive überwiegt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie konkurrenzfähig ist. Auch ohne die Stammkräfte Daniel Kopp, Anton Engst, Thomas Kleinmann, Lukas Sailer, Patrick Schaal und Andreas Straub. Darauf lässt sich weiter aufbauen – stark Männer!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, Patrick Haug, T. Schreiner, Nicolai Haug (75. M. Engelhart), F. Alias, D. Schmieder, A. Straub (17. André Haug), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, M. Hartmann, Pascal Haug

Tore:

1 : 1  F. Alias

1 : 2  M. Engelhart

1 : 3  Benjamin Haug

1. Spieltag

SV Wurmlingen I – SGM Poltringen/Pfäffingen I          1 : 3

Auftaktniederlage für die Grün-Weißen. Das Ergebnis sieht deutlich aus, das Spiel war es nicht wirklich. Den Unterschied machten die grün-weißen Fehler und die gelb-schwarze Kaltschnäuzigkeit! Denn der Beginn gehörte den Grün-Weißen – trotz dem Fehlen von Andreas Straub und kurzfristig auch Benjamin Haug. Nach 4 Minuten jubelten die Grün-Weißen. Daniel Kopp mit dem Ball in die Spitze. SVP Goalie Durmaz zu spät und Fais Alias schob locker zum 1:0 ein. Und auch die nächsten Minuten gehörten die Grün-Weißen und die Ammertal-SG konnte zufrieden sein, dass es nicht höher stand. Die erste Trinkpause nach gut 25 Minuten half den Gästen genauso wie der verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrchef Anton Engst. Denn jetzt sah man einen Bruch im grün-weißen Spiel. Und in der 40. Minute glich die SG aus. Die Vorarbeit leisteten dazu die Grün-Weißen. Nicolai Haug mit dem zu kurzen Rückpass, den Luis Paulos erlief, Goalie Florian Schwabe umkurvte und zum 1:1 traf. Nach der Halbzeit war das Spiel ausgeglichen – und wieder waren es die Grün-Weißen, die der SG zum Torerfolg verhalfen. In der 53. Minute düpierte der eingewechselte Alexander Norz Pascal Haug und Tim Schreiner an der Außenlinie, legte von der Außenlinie zurück und Bahadir Pinar vollstreckte aus 5 Metern unhaltbar. Das war der Genickschlag für die Grün-Weißen. Diese trafen danach zwar durch Eric Wachendorfer zum 2:2 doch der Schiedsrichter entschied zurecht auf Abseits. Die vielleicht entscheidende Spielsituation dann kurz danach. Der mit Gelb vorbelastete SGM-Kapitän Leuschner mit dem taktischen Foul. Die Grün-Weißen führten schnell aus und Eric Wachendorfer zog alleine auf das SGM-Tor zu. Doch der Schiedsrichter pfiff diese Aktion zurück und ermahnte Leuschner, ohne die dann fällige gelb-rote Karte zu zeigen. Also entweder lässt man den grün-weißen Vorteil laufen – oder man zeigt Gelb-Rot. Nichts von beidem zu machen ist dann einfach eine krasse Fehlentscheidung. In der 79. Minute dann die Entscheidung. Nach einem schlecht ausgeführten Freistoß liefen die Grün-Weißen in den Konter und Louis Wild erzielte das 1:3. Damit war das Spiel entschieden, denn die Grün-Weißen konnten nichts mehr nachlegen.

Fazit: Unglückliches Spiel für die Grün-Weißen von Anfang bis Ende. Im Endeffekt waren es die „Pfoltringer“ Spieler Durmaz (im Tor), Paulos und Pinar, die den Unterschied machten – und die grün-weißen Fehler. Doch gegen einen ambitionierten Gegner, der sich personell verstärkt hat, konnte man mithalten. Und das zeigt, dass der grün-weiße Weg auf eigene junge Spieler zu setzen richtig ist!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, T. Schreiner, D. Schmieder, André Haug, F. Alias. D. Kopp, A. Engst (21. Nicolai Haug), E. Wachendorfer (Patrick Haug), T. Kleinmann (72. M. Loth), M. Hartmann, Pascal Haug

Tor:

1 : 0  F. Alias

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