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Spielberichte 1. Mannschaft

17. Spieltag

SGM Poltringen/Pfäffingen I – SV Wurmlingen I          0 : 0

Im Jahresabschlussspiel gab es auf dem Poltringer Kunstrasen ein leistungsgerechtes Unentschieden. Dass es torlos blieb lag an der mangelnden Treffsicherheit der Akteure und Pech, da auch insgesamt 3 Aluminiumtreffer zu verzeichnen waren. Die Ausfallliste der Grün-Weißen las sich lang und „prominent“. Insgesamt 9 Ausfälle waren zu verzeichnen, so dass der alte Haudegen Volker Brunnenmiller ausgegraben wurde und auf der Bank Platz nahm. Die Anfangsphase gehörte dann den Grün-Weißen, die bissig anliefen und so verhinderten, dass die SGM ihre gefährlichen Spitzen Bozkurt und Paulos in Stellung bringen konnten. Selber hatten die Grün-Weißen allerdings nur eine einzige nennenswerte Chance, doch Steffen Haugs Abschluss verfehlte das Tor. Nach 20 Minuten kamen dann die Gastgeber besser ins Spiel und hatten die Beste Chancen des Spiels bis dahin. Doch der satte 20-Meter-Schuss von Stefan Göhring klatschte gegen den Pfosten. Kurz darauf Freistoß für die SGM aus 18 Metern. Marcel Schmid nahm maß und setzte den Freistoß an die Latte – Glück für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe und seine Farben. Die letzten 5 Minuten gehörten dann wieder den Grün-Weißen und in der 44. Minute hatte Marc Engelhart die große Möglichkeit zur Führung. Doch SGM-Goalie Durmaz entschärfte den Abschluss stark! Nach der Pause zeigten sich die Grün-Weißen deutlich verbessert und hatten das Spiel im Griff. Und anfangs auch die besseren Chancen. Doch nachdem sich Marc Engelhart im 16er durchgesetzt hatte, setzte er den Ball an den linken Pfosten. Kurz darauf tankte sich Daniel Schmieder in den 16er und wurde beim Flankenball übelst umgegrätscht. Der gute Schiedsrichter wartete zuerst, ob Steffen Haug den Vorteil nutzen könnte und zeigte dann – völlig zu Recht – auf den Punkt. Da der etatmäßige Schütze Eric Wachendorfer fehlte, übernahm Max Hartmann die Verantwortung. Doch irgendwie traf er die Murmel überhaupt nicht richtig und diese ging am Pfosten vorbei ins Toraus – bitter für Max und die Grün-Weißen. Wieder wenig später setzte der gute Max dann einen Kopfball, nach Eckball von Steffen Haug, knapp über die Latte. Nach dieser Drangphase kamen dann auch die Gastgeber wieder besser ins Spiel und hatten ihrerseits gute Chancen. Die Beste dabei vergab Yasin Bozkurt, als er völlig frei und zentral vor Schwabe, diesem den Ball in die Arme spielte. Und kurz darauf verpasste Marcel Schmid eine Hereingabe von Luis Paulos knapp. So blieb es letztlich beim torlosen, aber Leistungsgerechten Unentschieden.

Fazit: Das Minimalziel Punktgewinn wurde erreicht. Und damit auch der Abstand zu den Abstiegsplätzen bei 5 Punkten gehalten.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, A. Straub, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner, André Haug, Steffen Haug, M. Kahlfuß (82. V. Brunnenmiller), M. Engelhart, F. Alias

16. Spieltag

Spvgg Mössingen I – SV Wurmlingen I    1 : 0

Jede Serie endet mal – und die grün-weiße Siegesserie riss ausgerechnet in Mössingen! Denn die Gastgeber sind ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Und so ließen die Grün-Weißen die große Chance aus, diesen direkten Konkurrenten weiter zu distanzieren und sich selber weiter ins gesicherte Mittelfeld zu schieben. Doch man kann es gleich an den Beginn des Berichtes schreiben – die Serie riss völlig verdient. Nicht weil die Grün-Weißen so schlecht waren. Nein, mehr weil die Mössinger – vor allem kämpferisch – so gut waren. Da reibt man sich schon etwas verwundert die Augen, wieso die Spvgg so weit hinten in der Tabelle steht. Auf der anderen Seite haben sie ihre Qualitäten ja bereits letzten Sonntag gezeigt. Denn wer in Hirschau 3:0 führt und erst (in doppelter Unterzahl) in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert, muss ein gutes und intaktes Team haben. Und so entwickelte sich auf dem tiefen Mössinger Rasen ein rassiges Kampfspiel. Die Gastgeber waren da schon vor Spielbeginn, beim Warmmachen und in der Kabine, deutlich engagierter und pushten sich von Beginn an. Die Grün-Weißen hatten anfangs große Mühe mit dem tiefen Boden, dem Regen, dem Wind und – vor allem – mit den giftigen Mössingern. Diese hatten dann nach gut sechs Minuten auch schon die erste Großchance. Doch der Abschluss ging vom Innenpfosten in die Arme des grün-weißen Goalies Florian Schwabe. Die Offensivaktionen der Grün-Weißen blieben Stückwerk und man merkte das Fehlen von Käpt’n Benjamin Haug deutlich. Auch die zweite gute Möglichkeit der ersten Halbzeit gehörte den Gastgebern. Doch Schwabe tauchte den Fernschuss stark aus der Ecke. Der Rest spielte sich dann hauptsächlich im Mittelfeld ab, wo sich beide Mannschaften einen intensiven Abnutzungskampf gaben. So stand es zur Halbzeit Unentschieden und die Grün-Weißen konnten damit deutlich besser leben. Nach Wiederanpfiff des sehr guten Schiedsrichters Shukri Bunjaku aus Sindelfingen, sah man zuerst das gleiche Bild. Wieder hatten die Gastgeber die erste gute Chance, doch wiederum Schwabe lenkte den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten. In der 55. Minute war dann aber auch Schwabe machtlos. Die Grün-Weißen verpassten es zweimal die Situation zu klären. Die Spvgg-Offensive setzte energisch nach, konnte sich im 16er den Ball ohne Druck zuspielen. Und am Ende hatte Jonas Walker keine Mühe aus fünf Metern einzunetzen. Dieser Treffer gab den Gastgebern die zweite Luft. Diese setzten jedem Ball nach, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und warfen alles ins Spiel was sie hatten. Trotzdem hatten jetzt auch die Grün-Weißen ihre Aktionen. Allerdings wurden diese immer wieder zu ungenau zu Ende gespielt. Die beste – und leider einzige – Chance hatte dann in der 75. Minute. Nach einem guten Angriff über Andreas Straub stand auf einmal Fais Alias alleine vor Spvgg-Goalie Marvin Bock. Schlenzte den Ball über eben diesen, doch kurz vor der Linie konnte ein Spvgg-Verteidiger den Ball noch wegschlagen – Pech! Den Rest der Partie versuchten die Grün-Weißen zwar nochmal zurückzuschlagen, blieben aber ohne gute Chance!

Fazit: Eine bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten, die damit doppelt weh tut. Doch insgesamt investierten die Grün-Weißen zu wenig gegen leidenschaftliche Mössinger. Und verloren somit unterm Strich verdient!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, D. Kopp (83. Steffen Haug), A. Engst, E. Wachendorfer (55. M. Baur), M. Hartmann, D. Schmieder, André Haug (72. A. Straub), T. Kleinmann, M. Engelhart (46. M. Kahlfuß), F. Alias

15. Spieltag

SV Wurmlingen I – TB Kirchentellinsfurt I        4 : 2

Der Lauf geht weiter – und das ist auch gut so! Gegen den Aufsteiger aus Kirchentellinsfurt, der nominell die zweite Mannschaft ist, gab es den vierten Erfolg in Serie. Der Beginn aber gehörte den Gästen, die immer wieder über ihre „Altinternationalen“ Potye, Laforza und Eberhardt und langen Bällen für Gefahr sorgten. So hatte der TBK auch die erste gute Chance. Doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe entschärfte einen Potye-Kopfball stark. Nach diesen ersten 10 Minuten hatten sich die Grün-Weißen dann gefangen – und wurde ihrerseits gefährlich. In der 14. Minute dann auch gleich die Führung. Eckball Eric Wachendorfer, den konnten die K’furter nicht entscheidend klären und Fais Alias netzte ins lange Eck ein. Weiter sah man jetzt nur den SVW, die immer wieder die zu kurzen Abschläge von TBK-Goalie Jedele abfingen. Ein solcher abgefangener Ball landete bei Benjamin Haug, der auf André Haug durchsteckte und dieser den Ball in der 40. Minute mit links und Wumms ins lange Eck zimmerte. Vor diesem 2:0 (und auch danach) vergaben die Grün-Weißen gegen die völlig unsortierte TBK-Defensive gute bis beste Chancen um das Spiel schon vor dem Halbzeitpfiff zu entscheiden. Draußen war man sich zur Halbzeit einig, dass man ein drittes Tor brauchen würde. Und schon in der 47. Minute wurden alle bestätigt, denn der TBK schaffte durch Richard Potye den Anschlusstreffer. Eine lange Flanke wurde von Laforza per Kopf zurückgelegt und Potye nahm die Murmel mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und jagte das Ding humorlos unter die Latte. Keine Chance für Schwabe. Jetzt wackelten die Grün-Weißen kurz, aber nur ganz kurz. Denn zwei Minuten später erlief André Haug einen zu kurzen Ball des TBK und schlenzte den Ball sofort über den weit vor dem Tor stehenden Jedele im TBK-Tor. Doch der Abschluss ging knapp über die Latte. Besser machte es in der 53. Minute dann Benjamin Haug. Nach einem schnellen Pass aus der Tiefe lief er alleine auf Jedele zu, umkurvte diesen und schob zum 3:1 ein. Ein schmerzhaftes Tor, denn Benni verletzte sich bei dieser Aktion – Zerrung im Oberschenkel. Das Tor aber war extrem wichtig, denn so wurden die TBK-Bemühungen schnell im Keim erstickt. Die TBK-Offensive mühte sich zwar, war letztlich aber bei der Viererkette Eric Wachendorfer, Anton Engst, Max Hartmann und Patrick Schaal gut aufgehoben. Da halfen auch die Nickligkeiten und Versuche den Schiedsrichter zu beeinflussen gar nichts. Denn der ließ sich in keiner Phase des Spiels beeindrucken und zeigte eine ganz starke Leistung an der Pfeife. Fast schon niedlich war es da, als Potye Fairness von den Grün-Weißen verlangte. Selber aber nachdem die Grün-Weißen den Ball für einen verletzten K’furter ins Aus spielten, den Ball nicht zu den Grün-Weißen zurückspielte, sondern unfair zum Einwurf beförderte – und dann gleich hinterher setzte. Die Grün-Weißen verpassten es jetzt, den berühmten „Deckel drauf zu machen“. Die sich ergebenden Konterchancen wurden zu unkonzentriert vergeben. Und dann stand es auf einmal 3:2. Sauber von Potye freigespielt, ließ sich Laforza die Chance nicht entgehen und traf in der 86. Minute zum erneuten Anschluss. Doch wer mit einer Schlussoffensive des TBK gerechnet hatte sah sich getäuscht. Die Grün-Weißen ließen auch in der 4-minütigen Nachspielzeit nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil erzielte der eingewechselte Manuel Baur, nach bärenstarker Flanke des ebenfalls eingewechselten Steffen Haug, alleine vor Jedele den Endstand zum 4:2. Ein Tor mit Ansage, denn Manu hatte sein Tor bereits am Freitag „auf’m Wackel“ und auch beim Aufwärmen vor dem Spiel angekündigt.

Fazit: Mit jetzt 12 Punkten und 13:4 Toren aus den letzten 4 Spielen, sind die Grün-Weißen so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“. Es macht Spaß der Mannschaft zuzuschauen. Jeder setzt sich zu 150% ein und das ist die Grundlage zum Erfolg. Starker Auftritt Männer!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, D. Kopp, A. Engst, Benjamin Haug (56. M. Kahlfuß), E. Wachendorfer, M. Hartmann, André Haug (88. Steffen Haug), T. Kleinmann, P. Engelhart (81. M. Baur), F. Alias

Tore:

1 : 0  F. Alias

2 : 0  Andre Haug

3 : 1  Benjamin Haug

4 : 2  M. Baur

14. Spieltag

 TSV Ofterdingen II – SV Wurmlingen I  2 : 3

Es läuft bei den Grün-Weißen! Der Auswärtssieg beim Aufsteiger war der dritte Sieg in Folge – und ein ganz wichtiger gegen die auf einem Abstiegsplatz stehende Landesligareserve. Dabei musste Coach Rainer Ott seine Mannschaft ganz schön umbauen. Von der Viererkette, die zuletzt zweimal zu Null spielte blieb nur noch Anton Engst übrig. Für Lukas Sailer (Uni), Tim Schreiner (Zerrung), Patrick Schaal (in Hamburg) und Daniel Schmieder (Kopfwunde), kamen Andrè Haug, Daniel Kopp, Andreas Straub und Marc Engelhart in die Startelf. Eric Wachendorfer verteidigte rechts hinten und Max Hartmann rutschte in die Innenverteidigung. Diese Umstellungen sah man den Grün-Weißen anfänglich nicht an. Ganz im Gegenteil hatten diese in den ersten 10 Minuten durch Fais Alias (knapp am Tor vorbei) und Benjamin Haug (blieb am Goalie hängen) zwei Topchancen zur Führung. Die Gastgeber kamen erst nach diesen ersten 10 Minuten besser ins Spiel. Jetzt merkte man den Grün-Weißen die Umstellungen in der Defensive an, die nicht immer sattelfest stand. In der 23. Minute dann die verdiente Führung für die Grün-Weißen. Eric Wachendorfer mit dem Traumpass auf Benjamin Haug und der alleine vor dem Goalie eiskalt ins kurze Eck. Doch der Jubel währte nicht lange. Quasi aus dem Nichts der Ausgleich nach einem Freistoß in der 31. Minute. Dieser ging zuerst in die Mauer, doch der Nachschuss von Oelkuch schlug unhaltbar für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe im Eck ein. Doch bereits in der 36. Minute die erneute Führung für Grün-Weiß. Marc Engelhart und Eric Wachendorfer mit der starken Kombination von hinten raus. Ball auf Fais Alias und der mit dem starken Pass auf Benjamin Haug. Und der vollendete eiskalt ins lange Eck. Danach noch eine Chance für die Gastgeber, doch Schwabe mit der starken Fußabwehr. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Grün-Weiß war Herr der Lage, hatte vorne Chancen – stand aber hinten nicht immer stabil. So musste Schwabe zuerst einmal eingreifen, war dann aber in der 55. Minute chancenlos. Der TSV setzte sich über rechts mit Christian Mück durch. Der spielte punktgenau auf Lars Schmid und der vollstreckte unhaltbar ins lange Eck. Jetzt übernahmen die Grün-Weißen wieder die Kontrolle, mussten sich aber nicht nur gegen die Ofterdinger durchsetzen, sondern wurden auch immer wieder vom Schiedsrichter gestoppt. Schon in der ersten Halbzeit verweigerte er den Grün-Weißen nach einem Foulspiel an Benjamin Haug einen klaren Elfmeter. In der zweiten Hälfte beließ er Ofterdingens Goalie Koch mit der gelben Karte auf dem Feld, obwohl dieser außerhalb des 16er (und als letzter Mann) das Solo von Benjamin Haug mit den Händen stoppte. Eigentlich eine klare rote Karte. Kurz darauf drang Marc Engelhart in den Ofterdinger 16er ein und wurde von Koch gefoult. Doch der Schiedsrichter entschied auf Handspiel von Marc. Das gute an der Sache – die Grün-Weißen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und warteten weiter auf ihre Chance. Und die kam in der 88. Minute. Nach einem Freistoß wurde der Ball nach außen abgewehrt. Abwehrchef Anton Engst schnappte sich die Murmel kurz vor Torauslinie, flankte den Ball passgenau in die Mitte, wo sich Fais Alias gegen Abwehrspieler und Goalie durchsetzte und die Murmel in die Maschen schädelte. Und der Schiedsrichter hatte irgendwie Freude am Spiel – und die grün-weißen Zuschauer das Gefühl, dass er den Ofterdingern den Ausgleich gönnen wollte. Denn wieso er zwei Minuten Nachspielzeit anzeigte und dann ganze sechs Minuten spielen ließ ist wohl sein Geheimnis. Egal am Ende stand der Auswärtssieg!

Fazit: Ein verdienter Erfolg für die Grün-Weißen. Trotz der vielen Umstellungen konnte man den Lauf beibehalten und einen direkten Konkurrenten weiter distanzieren. Gut dass die Leistung des „Unparteiischen“ keine Auswirkung aufs Ergebnis hatte.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, D. Kopp, A. Engst, A. Straub, Benjamin Haug, E. Wachendorfer, M. Hartmann, André Haug, T. Kleinmann (78. M. Baur), M. Engelhart (89. Steffen Haug), F. Alias

Tore:

0 : 1  Benjamin Haug

1 : 2  Benjamin Haug

2 : 3  F. Alias

 

13. Spieltag

 SV Wurmlingen I – SV Wendelsheim I    3 : 0

Derbysieger Derbysieger hey hey! Der allseits beliebte Schlachtruf nach Siegen gegen direkte Nachbarn ertönte wieder mal im Wurmlinger Kapellenbergstadion. Und wieder waren es die Grün-Weißen, die diesen Evergreen schmettern konnten. Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines 4:1 Sieges gegen den Liga-Topfavoriten Hirschau, die Grün-Weißen mit einem 3:0 Auswärtssieg in Altingen. Entsprechend war die Anfangsphase vom gegenseitigen Respekt geprägt. Die Grün-Weißen hatten eine gute Chance durch Benjamin Haug, der an Wendelsheims Goalie Patrick Bölzle scheiterte. Wendelsheim versuchte immer wieder ihren Topstürmer Patrick Francisco in Position zu bringen. In der 25. Minute krachte es dann und zwar zwischen zwei Köpfen. Daniel Schmieder und Oguz Kaya knallten mit den Köpfen zusammen und beim guten Dano floss Blut aus einer klaffenden Wunde. Trotz dem „Dieter Hoeneß Gedächtnisturban“ ging es für Dano nicht mehr weiter und er wurde anschließend mit 4 Stichen in der BG genäht. Marc Engelhart kam für ihn ins Spiel und die Grün-Weißen verloren jetzt den Faden. Wendelsheim übernahm deutlich das Kommando und erspielte sich drei Topchancen. Doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe ist momentan in einer Topverfassung. Gegen Manuel Brunnenmiller und Oguz Kaya parierte er überragend und Patrick Francisco verzog bei seiner besten Möglichkeit. Erst nach einer guten Viertelstunde hatten sich die Grün-Weißen wieder gefangen – und gingen gleich in Führung. Thomas Kleinmann servierte eine Freistoßflanke zentimetergenau auf den eingelaufenen Max Hartmann und der nahm die Murmel direkt und jagte sie unhaltbar ins Tordreieck. Ein Wirkungstreffer kurz vor der Halbzeit. In der zweiten Hälfte übernahmen dann die Grün-Weißen voll und ganz die Kontrolle über das Spiel. Im Zentrum standen die „Sechser“ Max Hartmann und Thomas Kleinmann bockstark. Über außen hielten Lukas Sailer und Patrick Schaal die schnellen Außen der Wendelsheimer im Schach. Und in der IV waren Tim Schreiner und Anton Engst jederzeit Herr der Lage. Dieses Defensivverhalten war der Schlüssel zum Sieg. Auch als Tim Schreiner verletzt raus musste und Max Hartmann nach hinten schob gab es keinen Bruch. Ganz im Gegenteil. Trotzdem hatte Wendelsheim die Chance zum Ausgleich. Manuel Brunnenmiller setzte sich links durch, setzte seinen Abschluss aber am langen Pfosten vorbei. Die Grün-Weißen setzten jetzt mit Kontern die Akzente. Der eingewechselte Daniel Kopp mit dem starken Anspiel auf Benjamin Haug, der chippte den Ball in die Mitte und Thomas Kleinmann nutzte das Zögern von Goalie Bölzle aus und schob den Ball in der 64. Minute zum 2:0 ins Netz. Nur zwei Minuten später das 3:0. Wieder ein langer Ball auf Benjamin Haug, der scheiterte alleine vor Bölzle an eben diesem. Doch Fais Alias setzte den Abpraller ohne Mühe ins Netz. Die Gäste waren jetzt kurzfristig von der Rolle. Schnell wurden die schwarz-weißen Angriffe abgefangen, blitzschnell umgeschaltet und die Grün-Weißen hatten weitere 100%ige Chancen. Doch Benjamin Haug verfehlte den Rahmen ebenso wie kurz darauf Andreas Straub. Die Gäste hatten aber auch noch 2 gute Chancen. Doch die fulminante Direktabnahme von Sebastian Schneider entschärfte der grün-weiße Goalie Florian Schwabe genauso spektakulär, wie ein Geschoss eben jenes Sebastian Schneider fünf Minuten vor Spielende. Die letzte Chance hatten so nochmal die Grün-Weißen. Doch der kurz zuvor eingewechselte André Haug setzte seinen Kopfball nach Eckball von Eric Wachendorfer knapp übers Tor.

Fazit: Es läuft bei den Grün-Weißen. Hinten sicher mit einem Goalie in Topform und vorne sind abwechselnd alle Spieler gefährlich. Die 6 Tore in den letzten beiden Spielen erzielten 5 verschiedene Spieler. So ist man schwer ausrechenbar. Man of the Match in diesem Spiel – Max Hartmann. Vorne das 1:0 erzielt und hinten alles abgeräumt – das ist ein Führungsspieler!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Engst, Benjamin Haug, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder (25. M. Engelhart / 89. André Haug), T. Schreiner (54. D. Kopp), T. Kleinmann, F. Alias (73. A. Straub)

Tore:

1 : 0  M. Hartmann

2 : 0  T. Kleinmann

3 : 0  F. Alias

 

12. Spieltag

TSV Altingen I – SV Wurmlingen I          0 : 3

Vor dem Spiel beim Bezirksligaabsteiger in Altingen hätten Trainer Rainer Ott, Abteiler Kurt Schneider und die Mannschaft selber wahrscheinlich sofort unterschrieben, wenn man einen Punkt bekommen hätte! Gut, dass es dieses Angebot nicht gab – denn völlig verdient entführten die Grün-Weißen alle drei Punkte aus dem Hartwaldstadion. Im Gemeindebote von Ammerbuch war zu lesen, dass es für Altingen um einen Pflichtsieg ging und im Tagblatt lautete der Tipp 3:0 für den TSV. Dies war genug Motivation für die Grün-Weißen, die beim (zugegeben stark ersatzgeschwächten) Bezirksligaabsteiger von Anfang an richtig Gas gaben. In der zweiten Minute der erste Eckball für die Grün-Weißen, der zu kurz abgewehrt und dann richtig geil zu Ende gespielt wurde. Am Ende stand Anton Engst alleine vor TSV-Goalie Wallochny und traf ins kurze Eck zur 0:1 Führung. Nur drei Minuten später war es wieder „Done“ Engst, der nach einem Eckball die Chance zum 0:2 hatte, aber im letzten Moment geblockt wurde. Wiederum nur fünf Minuten später war es dann Thomas Kleinmann, der nach einer starken Kombination alleine vor Wallochny stand, die Murmel aber übers Gehäuse zimmerte. Erst nach 15 Minuten ließen die Grün-Weißen etwas locker und die Gastgeber kamen zu ihrer ersten Chance. Doch den guten Kopfball von Lucas Maier parierte der grün-weiße Goalie Florian Schwabe mit einer bärenstarken Parade. Den Rest der ersten Hälfte verwalteten die Grün-Weißen ohne den TSV zur Entfaltung kommen zu lassen. Die zweite Hälfte begannen die Grün-Weißen dann verhaltener – zu verhalten. Und so hatten die Gastgeber ein optisches Übergewicht, aber keinerlei zwingende Torchancen. Die Grün-Weißen blieben hoch konzentriert, aggressiv und bissig in den Zweikämpfen. Lauerten auf Konter, wurden aber jedes Mal vom Schiedsrichter „ins Abseits gestellt“. In der 62. Minute der erste Wechsel bei den Grün-Weißen, Patrick Schaal für Marc Engelhart. Und „Schalle“ machte mit seiner ersten Ballberührung dann auch gleich das 0:2. Fais Alias schnappte sich einen Fehlpass der Gastgeber am 16er, spielte sofort in den Lauf von Patrick Schaal und der netzte überlegt ins lange Eck ein. Das war die Beruhigungspille, die die Grün-Weißen noch brauchten. Weiter überließen sie den Gastgebern den Ball und Raum und lauerten weiter auf Konter. Doch der gute Schiedsrichter sah bei jedem langen Ball einen Grün-Weißen im Abseits. Der TSV hatte aber einen wirklich gebrauchten Tag gebucht. Nur eine einzige zwingende Chance hatten die Blau-Weißen in der zweiten Hälfte. Und wieder war es Lucas Maier, doch der traf den Ball sieben Meter alleine vor Schwabe nicht richtig und setzte die Murmel neben das Tor. Bei den Grün-Weißen merkte man jetzt die „Leichtigkeit des Seins“ und in der 81. Minute erzielte Fais Alias den Endstand. Benjamin Haug mit dem perfekten Anspiel auf den aus der Innenverteidigung nach vorne stürmenden Anton Engst. Der von der rechten Seite zentimetergenau auf Fais Alias und der hatte aus gut acht Metern alleine vor Wallochny keine Probleme zum 0:3 Endstand einzuschieben.

Fazit: Von der ersten bis zur letzten Minute ein richtig starker Auftritt der Grün-Weißen. Von der Nummer 1 bis 14 überzeugten alle Spieler. „Man oft he Match“ aber ganz sicher Anton Engst. Als IV in den ersten Minuten noch mit Schwierigkeiten zeigte er ungeahnte Qualitäten in der Offensive. Ein Sieg der Einstellung!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, Benjamin Haug (86. D. Kopp), E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner, T. Kleinmann, M. Engelhart (62. P. Schaal), F. Alias (83. André Haug)

Tore:

0 : 1  A. Engst

0 : 2  P. Schaal

0 : 3  F. Alias

11. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Gomaringen I   0 : 2

Nach dem spielfreien Sonntag kam mit dem TSV Gomaringen ein richtiger Gradmesser ins Kapellenbergstadion. Die Mannschaft von Bernd Geiser zeigte gleich, wieso sie die letzten drei Spiele allesamt gewonnen hatte. Doch die Grün-Weißen mussten sich nicht verstecken und hielten voll dagegen. So entwickelte sich in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel, das intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, dafür aber wenige Torraumszenen zu bieten hatte. Den ersten Aufreger gab es nach einer guten Viertelstunde, als die Gäste vehement Elfmeter forderten, Anton Engst aber klar den Ball spielte und der gute Schiedsrichter richtig auf Eckball entschied. Danach waren die Grün-Weißen dran. Nach einem Eckball von Eric Wachendorfer musste Gomaringens Abwehrspieler kurz vor der Linie für seinen geschlagenen Torwart Paul Rein klären. Die letzte klare Chance vor der Pause hatten wieder die Grün-Weißen. Benjamin Haug enteilte den Gomaringer Abwehrspielern, doch Goalie Paul Rein konnte den Abschluss noch entscheidend verlangsamen, so dass sein Abwehrspieler den Ball kurz vor überschreiten der Linie klären konnte. Nach der Pause zeigte sich dann ein ganz anderes Bild. In dem Maße, in dem der TSV zulegte, bauten die Grün-Weißen ab. In den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte schafften es die Grün-Weißen in keiner Phase den Gomaringer Spielaufbau zu stören und selber gute Aktionen zu kreieren. Der TSV war jetzt klar Chef im Kapellenbergstadion. Chancen blieben aber weiter Mangelware. Nach diesen 20 Minuten befreiten sich die Grün-Weißen wieder und gaben durch Eric Wachendorfer einen kleinen Warnschuss in Richtung TSV-Kasten ab. In der 75. Minute dann die besten Chancen für den TSV. Zuerst kam Munoz-Dominguez aus acht Metern frei zum Abschluss, doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe lenkte die Murmel mit einem irren Reflex über die Latte. Und auch den Kopfball Richtung Tordreieck, nach dem anschließenden Eckball, entschärfte er bärenstark. Jetzt keimte Hoffnung bei den Grün-Weißen, das Spiel mit einem positiven Ergebnis zu beenden. Doch diese Hoffnung zerstörten die Gäste in der 80. Minute eindrucksvoll. Nach einem blitzsauberen Konter aus dem Mittelfeld und über die rechte Seite vollendete Vincent Bernhardt problemlos zum 0:1. Danach versuchten die Grün-Weißen zwar nochmal zurückzukommen, doch blieben dabei immer in der aufmerksamen Defensive des TSV hängen. In der 90. Minute vollendete dann nochmal Bernhardt einen Konter gegen die komplett aufgerückten Grün-Weißen zum 0:2 Endstand!

Fazit: Eine gute Leistung über 45 Minuten reicht nicht um in einem Fußballspiel zu punkten. Auf Grund der zweiten Hälfte geht der Gästesieg absolut in Ordnung!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, A. Engst, A. Straub (66. T. Kleinmann), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner (84. D. Kopp), M. Engelhart, F. Alias (74. André Haug)

10. Spieltag

TSV Hirschau I – SV Wurmlingen I         3 : 0

Nach 3 Spielen ohne Niederlage hat es die Grün-Weißen wieder erwischt. Wieder war Coach Rainer Ott gezwungen, die Mannschaft umzustellen. Thomas Kleinmann (im Urlaub), Daniel Schmieder (auszählen beim Volksentscheid) und Nicolai Haug (Verdacht auf Kreuzbandriss) fehlten gegenüber letzter Woche, dazu ist Daniel Kopp (Leiste) immer noch verletzt. Im ewig jungen Kapellenbergderby setzte es so eine satte 3:0 Niederlage in der Spitzbergarena. Die Gastgeber waren von Beginn auf Betriebstemperatur und ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer in diesem Spiel als Sieger vom Platz gehen sollte. Und so gab es bereits nach 5 Minuten auch schon einen Elfmeter für den TSV. Anton Engst zu spät gegen Cihan Canpolat und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Doch Timo Wiest wuchtete die Murmel gut einen Meter neben den Kasten von Oliver Richardson. Dies verunsicherte die Gastgeber aber keineswegs und den Grün-Weißen gab es keinen Mut. So war weiterhin der TSV mit seiner schnellen Offensive im Vorwärtsgang. Initiator, Dreh- und Angelpunkt dabei, der beste Spieler auf dem Platz, Michael Barth. So vergaben die Gastgeber drei, vier gute bis beste Chancen und die Grün-Weißen hatten Glück, dass es beim 0:0 blieb. Nur ein einziges Mal konnten sich die Grün-Weißen nach vorne durchsetzen. Marc Engelhart und Fais Alias zu Benjamin Haug, doch der scheiterte an Vincent Stenzel im TSV-Tor. Nachdem der TSV seine Gelegenheiten liegen ließ, halfen ihnen die Grün-Weißen. Unnötiger Fehlpass in der Vorwärtsbewegung und auf einmal stand Michael Barth alleine vor SVW-Goalie Oli Richardson und ließ diesem keine Chance. Und das 2:0 war das gleiche Muster. Wieder vertändelte die grün-weiße Defensive den Ball fahrlässig und dieses Mal hatte Massimo Donato keine Probleme einzuschieben. So wechselte man die Seiten und der TSV ließ es etwas ruhiger zugehen. Und bekam den zweiten Elfmeter an diesem Sonntagmittag. Doch bevor Tim Schreiner wieder Cihan Canpolat im 16er stoppte, übersah der schwache Schiedsrichter ein klares Foul an Lukas Sailer. Egal, denn auch Cihan Canpolat scheiterte aus 11 Metern. Er nagelte die Murmel an den linken Pfosten. Jetzt hatten die Grün-Weißen ihre beste Phase und es gelang ihnen ihrerseits ein paar offensive Akzente zu setzen. So war es Max Hartmann, der mit der besten Chance und einem Schuss aus gut 12 Metern an TSV-Goalie Stenzel scheiterte. Hypothetisch zu fragen, was bei einem 2:1 Anschlusstreffer möglich gewesen wäre. Denn kurz darauf bedankte sich Cihan Canpolat für den dritten katastrophalen Fehlpass der Grün-Weißen mit dem 3:0. Jetzt war der „Drops gelutscht“ und das Spiel plätscherte so dahin. Erwähnenswert? Nun, kurz vor Schluss wurde der eingewechselte Saikouh Conteh im 5er regelwidrig zu Fall gebracht, doch wo der Schiedsrichter gegen die Grün-Weißen konsequent war, drückte er bei den Gastgebern beide Augen zu. Egal, spielentscheidend war es nicht mehr!

Fazit: Der TSV zeigte, wieso er der Topfavorit ist, und dass die Meisterschaft nur über sie geht. So ist die Niederlage sicher kein Beinbruch und die Welt geht nicht unter. Der TSV war gieriger und nahm das Derby als zusätzliche Motivation. Das vermisste man bei den Grün-Weißen leider etwas!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, A. Engst, A. Straub (80. S. Conteh), Benjamin Haug, E. Wachendorfer (60. L Baitinger), L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner, M. Engelhart(70. M. Kahlfuß), F. Alias

9. Spieltag

SV Wurmlingen I – SF Dußlingen I          1 : 1

Aluminium und Oliver Richardson sicherten den Grün-Weißen einen Punkt gegen den letztjährigen Vizemeister. Kommt bekannt vor? Ja, letzte Woche waren es Aluminium und Benjamin Haug. Wie schon letzten Sonntag zeigten die Grün-Weißen eine leidenschaftliche Leistung und verdienten sich am Ende den Punkt durch eine gute Moral. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften wollte Risiko gehen und verzichteten auf ein hohes Pressing. Die erste Chance gehörte den Grün-Weißen in der 3. Minute. Nach einem langen Ball rechneten sowohl Dußlingens Goalie Carstensen als auch der grün-weiße Stürmer Benjamin Haug wohl mit einem Abseitspfiff. Dieser blieb aus und Benni am Ende an Carstensen hängen. Danach spielte sich viel im Mittelfeld ab und der nächste Aufreger gehörte den Gästen. Doch nach einem guten Angriff zielten die Sportfreunde neben das Tor. In der 13. Minute dann der Schock für die Grün-Weißen. Nach einem Zweikampf blieb Nicolai Haug – ohne Gegnereinwirkung – liegen und musste verletzt ausgewechselt werden. Gute Besserung Nico! Die Gästeführung dann in der 20. Minute durch Christoph Schelling. Nach einem Einwurf setzte sich Max Braun durch und bediente von der Grundlinie Christoph Schelling, der nur noch einschieben musste. Der Rest der ersten Hälfte gehörte nun den Gästen, die sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen konnten. In der zweiten Hälfte sah man zuerst das gleiche Bild. Die Grün-Weißen waren mit sich und dem Gegner beschäftigt und der erarbeitete sich beste Chancen. Doch der grün-weiße Goalie Oliver Richardson war an diesem Sonntag nicht mehr zu bezwingen. Zuerst blieb er im Eins gegen Eins gegen Christoph Schelling Sieger. Dann tauchte er die Murmel nach einem Eckball von eben diesem Schelling mit einer Wahnsinnsparade aus der Ecke. Respekt – den halten in der Kreisliga nur ganz wenige! Dazwischen hatten auch die Grün-Weißen ihre Chancen. Zuerst brachte Thomas Kleinmann einen Querpass von Eric Wachendorfer nicht unter Kontrolle und zielte dann am Tor vorbei. Danach war auf einmal Daniel Schmieder nach einem Pass in die Spitze allein vor Carstensen, umkurvte diesen, setzte den Ball jedoch aus spitzem Winkel neben das Tor. Dann wieder die Gäste, doch der Kopfball von Leon Mohl – nach Ablage von Schelling – klatschte gegen die Latte. Die letzten 10 Minuten des Spiels gehörten dann aber den Grün-Weißen. Zuerst scheiterte Andreas Straub alleine vor Carstensen an dessen starker Reaktion. Dann rutschte ein Querpass von Eric Wachendorfer im 5er durch Freund und Feind – Glück für die Sportfreunde. In der Nachspielzeit dann der Ausgleich. Daniel Schmieder wurde im 16er vom Dußlinger Moritz Heinz von den Füßen geholt. Hatte er erst den Ball oder erst den Fuß getroffen? Nun der gute Schiedsrichter stand gut und entschied sofort auf Elfmeter. Dies wollte Heinz nicht akzeptieren und sah so auch noch die gelb-rote Karte. Eric Wachendorfer ließ sich von der ganzen Aufregung nicht beeindrucken und vollstreckte den Elfer sicher zum umjubelten Ausgleich!

Fazit: In der zweiten Hälfte zeigten sich die Grün-Weißen auf Augenhöhe mit einer Spitzenmannschaft der KL A 3. Die Moral stimmte und Oliver Richardson zeigte eine bärenstarke Leistung im grün-weißen Tor! Der Elfmeter in der Nachspielzeit belohnte die Grün-Weißen für eine couragierte Leistung – Respekt!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, Benjamin Haug, E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner (82. L. Baitinger), T. Kleinmann, Nicolai Haug (13. D. Schmieder), M. Engelhart, F. Alias (56. A. Straub)

Tor:

1 : 1 E. Wachendorfer (FE)

8. Spieltag

SV 03 Tübingen II – SV Wurmlingen I     0 : 1

Aluminium und Benni Haug – die Garanten für den Dreier der Grün-Weißen. In einem ziemlich ereignislosen Spiel schien 70 Minuten lang alles auf das eigentlich korrekte Ergebnis – 0:0 – hinzulaufen. Doch dann gewann der kurz vorher eingewechselte Andreas Straub im Mittelfeld ein Kopfballduell. Der Ball kam zu Eric Wachendorfer, wieder zu Andi Straub und am Ende zu Benjamin Haug. Und der nahm Maß, zielte auf die lange Ecke und traf punktgenau neben den Pfosten. Davor gab es wenig Erbauliches zu sehen. In der ersten Hälfte hatten die Grün-Weißen defensiv alles im Griff und ließen den 03ern wenig Raum für gute Aktionen. Gleichzeitig konnten aber auch die Grün-Weißen vorne nichts bewegen. In der 25. Minute dann aber auf einmal die 100%ige für die Grün-Weißen. Benjamin Haug setzte sich über links durch, spielte den perfekten Querpass, doch Eric Wachendorfer semmelte die Murmel aus gut 4 Metern in leichter Rücklage übers leere Tor. Die 03er danach ebenfalls mit einer 100%igen. Doch nach einer dreifach-Chance traf Buba Danso nur den Pfosten des grün-weißen Gehäuses. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Die beste – und einzige – Chance der 03er in der zweiten Hälfte endete an der Querlatte. Nach einem guten Angriff schloss Christian von Hagen ab, traf aber nur Aluminium. Der Abpraller war dann sichere Beute des grün-weißen Goalies Oliver Richardson. Übrigens – Glückwunsch Oli! Bist jetzt tatsächlich Deutscher mit Pass – und immer noch Brite! Und dass englische Goalies auch zu Null spielen können, zeigte Oli in diesem Spiel! Nach dem eingangs beschriebenen Führungstreffer der Grün-Weißen, versuchten es die 03er nicht mit langen hohen Bällen auf ihre großen Spieler, sondern weiter mit Kurzpassspiel. Dies kam den Grün-Weißen entgegen, die nun immer wieder die Angriffe der Gastgeber abfingen und konterten. Doch zweimal pfiff der gute Unparteiische Abseits – man war das eng! Und zweimal hielt 03-Goalie Sascha Kress seine Farben mit bärenstarken Paraden gegen Distanzschüsse von Eric Wachendorfer im Spiel! So brachten die Grün-Weißen die Führung über die Distanz und jubelten über drei ganz wichtige Punkte!

Fazit: Die Ansage von Coach Rainer Ott lautete: „Nach dem ersten Dreier zu Hause ist heute ein guter Tag für den ersten Dreier auswärts!“ Manchmal reicht eine klare Ansage Rainer!

 

Aufstellung:

O. Richardson, P. Schaal, Benjamin Haug (86. Patrick Haug), E. Wachendorfer, L. Sailer, M. Hartmann, T. Schreiner, T. Kleinmann, Nicolai Haug (80. A. Engst), M. Engelhart (64. A. Straub), F. Alias

Tor:

0 : 1 Benjamin Haug

7. Spieltag

SV Wurmlingen I – FC Rottenburg II      2 : 1

Wer feinste Fußballkost im Wurmlinger Kapellenbergstadion erwartet hatte wurde von beiden Teams enttäuscht. Denn beiden Mannschaften merkte man die aktuelle Tabellensituation deutlich an und das zeigte sich auch auf dem Rasen. Beide Teams hatten den berühmten „braunen Streifen“ in der Hose und so war das Spiel geprägt von vielen Fehlpässen und Fouls. Doch die Grün-Weißen fingen sich als Erste und kamen in der 9. Minute zur ersten Torchance, doch Max Hartmann köpfte nach einem Eckball von Eric Wachendorfer knapp übers Tor. Der nächste Angriff in der 13. Minute führte dann zur umjubelten Führung für die Grün-Weißen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld überwand Youngster Daniel Schmieder FC-Goalie Pascal Baumgärtner mit einem Lupfer aus dem Gewühl heraus. Jetzt dominierten die Grün-Weißen das Spiel, ließen Ball und Gegner laufen und hatten Torchancen. Doch Benjamin Haug zielte knapp am Tor vorbei Andreas Straub scheiterte ebenfalls. In der 38. Minute dann wurde Benjamin Haug in einem Gemenge regelwidrig zu Fall gebracht und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Eric Wachendorfer ließ sich diese Chance nicht nehmen und erzielte den 2:0 Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang verloren die Grün-Weißen völlig den Faden und ließen den FC damit besser ins Spiel kommen, die jetzt auch ihre Torchancen bekamen. Glück hatten die Grün-Weißen dann, als Andreas Straub seinen Gegenspieler im 16er foulte, doch der Schiedsrichter auf weiterspielen entschied. Der Anschlusstreffer in der 72. Minute, als Jonas Neu nach einem Eckball traf. Der FC hatte jetzt Blut geleckt und wollte den Ausgleich. Doch die Grün-Weißen fingen sich wieder und nahmen den Kampf an. Und hatten Konterchancen, die aber allesamt zu fahrlässig ausgespielt wurden. Als dann Thomas Kleinmann Eric Wachendorfer perfekt bediente, entschied der Schiedsrichter auf Abseits – wohl eher eine Fehlentscheidung. So blieb es auch in der 5-minütigen Nachspielzeit spannend und die Grün-Weißen jubelten erleichtert über den lebenswichtigen ersten Dreier der Saison!

Fazit: Vor dem Spiel war klar, dass man unbedingt den Dreier braucht – dementsprechend verkrampft ging man ins Spiel. Doch Respekt an Coach und Team, die Einstellung hat gestimmt. 95 Minuten hat man alles für den Dreier gegeben und diesen damit auch verdient im Kapellenbergstadion gehalten!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, P. Schaal, A. Straub (61. M. Engelhart), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, M. Hartmann, D. Schmieder, T. Schreiner, T. Kleinmann, Nicolai Haug, F. Alias

Tore:

1 : 0 D. Schmieder

2 : 0 E. Wachendorfer (FE)

6. Spieltag

TSG Tübingen II – SV Wurmlingen I       2 : 0

Nach den schwachen Auftritten in den letzten beiden Spielen, zeigten die Grün-Weißen in Tübingen wieder ein anderes Gesicht. Mussten aber trotzdem im sechsten Spiel die dritte Niederlage hinnehmen und bleiben weiterhin sieglos! Und es begann wieder schlecht für die Grün-Weißen. Die Gastgeber übernahmen sofort das Kommando und schlugen weite Diagonalbälle. Bei einem davon nutzte TSG-Stürmer Björn Zondler in der 4. Minute einen Stellungsfehler der grün-weißen Defensive und traf aus spitzem Winkel perfekt in die lange Ecke – keine Chance für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe. Damit war der Plan der Grün-Weißen, die Null zu halten schon früh vereitelt. Die Gastgeber blieben dran und versuchten es weiter mit langen Bällen, vorrangig auf ihre Sturmspitzen Björn Zondler und Jonas Kübler. Doch zwingende Chancen konnten sie in der Folgezeit nicht mehr herausspielen, da es der grün-weißen Defensive jetzt gelang den entscheidenden Pass zu unterbinden und die gefährlichen Spitzen am Abschluss zu hindern. Nach 15 Minuten konnten sich die Grün-Weißen dann auch etwas befreien und selber Aktionen in der Offensive kreieren. Allerdings fehlte dabei die letzte Konsequenz und Zielstrebigkeit. So blieb ein Fernschuss von Daniel Kopp, den TSG-Goalie Fazli Krasniqi erst im Nachfassen entschärfte, die einzige nennenswerte Aktion der Grün-Weißen. Der Halbzeitsstand von 1:0 war somit ein gerechtes Ergebnis. In den zweiten 45 Minuten konnten die Grün-Weißen dann das Spiel deutlich offener gestalten und weiter die Gastgeber auch in der Defensive mehr fordern. Zwingende Torchancen blieben auf beiden Seiten aber aus. Es war ein intensives Spiel, das sich hauptsächlich zwischen den beiden 16ern abspielte. Keiner Mannschaft gelang es in die Box zu kommen und gefährliche Abschlüsse zu bekommen. Bis zur 70. Minute – dann hatten die Grün-Weißen die Riesenmöglichkeit auszugleichen. Nach einem guten Angriff über die rechte Seite flankte Eric Wachendorfer auf den langen Pfosten, wo Benjamin Haug gut acht Meter vor dem Tor frei stand. Doch die Direktabnahme von Benni ging um Zentimeter am TSG-Tor vorbei – da wäre Krasniqi chancenlos gewesen. Wie man es macht, zeigten die Gastgeber dann in der 77. Minute. Die TSG kombinierte sich über die rechte Seite bis zur Grundlinie, der Ball wurde zurückgespielt und Routinier Oliver Lapaczinski bugsierte die Murmel mit dem Knie zum 2:0 in die lange Ecke. Das war die Entscheidung. Die Grün-Weißen ließen sich zwar nicht hängen und versuchten weiter den hochverdienten Ehrentreffer zu erzielen. Doch die TSG-Abwehr um Routinier Sebastian Knoll hatte immer die richtige Antwort auf die grün-weißen Bemühungen!

Fazit: Schade! Zum möglichen Punktgewinn fehlte nicht viel. Die Chance zum Ausgleich war da und die Mannschaft hätte sich für einen couragierten Auftritt belohnen können. Doch am Ende fehlte das dafür auch nötige Quäntchen Glück!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, T. Schreiner, Nicolai Haug, P. Schaal, D. Kopp, F. Alias, M. Hartmann, A. Straub (83. T. Kleinmann), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, Pascal Haug (36. M. Engelhart)

5. Spieltag

SV Wurmlingen I – SV Weiler I    1 : 4

Eine völlig verdiente Niederlage für die Grün-Weißen und was richtig schmerzt – auch in der Höhe verdient! Wenn man die Aufstellung der Grün-Weißen anschaute, konnte man eigentlich positiv ins Spiel gehen, da einige Stammspieler wieder zurück in die Mannschaft kamen. Dazu machte der starke Auftritt im Pokal am Mittwoch Hoffnung auf den ersten Dreier. Doch die Gäste aus Weiler wollten ihren guten Start mit einem weiteren Dreier vervollständigen und traten entsprechend auf. Laufbereit, einsatzstark und bissig setzten sie die Grün-Weißen immer wieder unter Druck. Diese ihrerseits kamen nicht ins Spiel und nicht in die Zweikämpfe. Die Chancen gehörten so auch den Gästen, doch der grün-weiße Goalie Florian Schwabe und einmal die Latte verhinderte die Gästeführung. Mit dem ersten konstruktiven Angriff gingen die Grün-Weißen dann in der 31. Minute sogar in Führung. Eric Wachendorfer mit dem starken Ball in die Schnittstelle und Benjamin Haug vollstreckte souverän. Doch dies gab den Grün-Weißen keine Sicherheit. Und quasi mit dem Halbzeitpfiff glichen die Gäste verdient aus. Ein langer Ball aus der eigenen Abwehr und Weilers Simon Merk lief alleine auf Schwabe zu und schlenzte den Ball über diesen ins Netz. Gleich nach der Halbzeitpause dann die Führung für Weiler. Nach einem Eckball in der 47. Minute konnte Toni Zimarino den Ball im 16er ohne Druck mit der Brust annehmen und volley unter die Latte donnern. Wo war da die Zuordnung in der grün-weißen Defensive? Dies gab den Gästen noch mehr Sicherheit und sie drückten auf die Entscheidung. Es war dann Cedric Raidt, der in der 54. Minute nach einem Solo auf 1:3 erhöhte. Danach kontrollierten die Gäste das Geschehen und die Grün-Weißen konnten keinen Druck aufbauen. Außer einer Chance durch Manuel Baur, der von Benjamin Haug freigespielt den Ball nicht voll traf, hatten die Grün-Weißen keine nennenswerte Offensivaktion. So war es dann erneut Cedric Raidt, der in der 89. Minute einen Konter zum Endstand abschloss!

Fazit: Der Fehlstart ist durch diese Niederlage perfekt. Wie schon beim Unentschieden in Neustetten waren die Grün-Weißen viel zu passiv und ließen viel zu viele Chancen zu. Jetzt heißt es die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen, um nicht frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, D. Schmieder, T. Schreiner (60. P. Schaal), Nicolai Haug, D. Kopp, F. Alias, M. Hartmann, A. Engst (46. Pascal Haug), A. Straub (65. M. Engelhart), Benjamin Haug, E. Wachendorfer (75. M. Baur)

Tor:

1 : 0  Benjamin Haug

4. Spieltag

SV Neustetten I – SV Wurmlingen I         1 : 1

Das dritte Unentschieden in Folge für die Grün-Weißen. Und im vierten Saisonspiel die schlechteste Leistung bisher. Die Einheimischen hatten sich viel vorgenommen, nach drei Niederlagen und null geschossenen Toren. Dazu kam das erste Heimspiel und das auf dem neu sanierten Rasenplatz. Die Grün-Weißen waren gewarnt und sollten eigentlich wissen, was auf sie zukommt. Doch von Beginn an war der SV Neustetten im Vorwärtsgang, presste extrem, lief wie wahnsinnig und zwang die Grün-Weißen zu Fehlern. Diese ihrerseits standen völlig neben sich, wirkten fast apathisch und gaben dem SVN zu viel Platz. So kreierten die Einheimischen einen Angriff nach dem anderen und im grün-weißen Strafraum brannte es lichterloh. Der Einzige, der den Überblick behielt war der grün-weiße Goalie Florian Schwabe. Mit einer Bärenruhe entschärfte er vier, fünf 100%ige Chancen der Einheimischen. Weitere fünf, sechs Großchancen vergaben die Gastgeber dazu noch kläglich. Von den Grün-Weißen sah man in den ersten 30 Minuten keine einzige sauber gespielte Aktion. Die Führung für die Gastgeber fiel dann durch einen Elfmeter – und der war mehr als zweifelhaft. Doch dem SVN war es egal und nutzte die Chance zur Führung. Erst jetzt ließ der Druck etwas nach und die Grün-Weißen konnten sich befreien. Und glichen in der 39. Minute aus – ebenfalls durch einen zweifelhaften Foulelfmeter. Eric Wachendorfer war es ebenfalls egal und er verwandelte sicher. Dies war ein Schock für den SVN und ein Signal für die Grün-Weißen, die auf einmal die Gastgeber unter Druck setzten und durch Benjamin Haug und Fais Alias zwei 100%ige Chancen hatten, diese aber nicht nutzten. Nach der Pause wieder das gleiche Bild wie in der ersten Hälfte. Die Gastgeber hatten gut 70% Ballbesitz, die Grün-Weißen kamen nicht ins Spiel und nicht in die Zweikämpfe. Und die Gastgeber hatten wieder reihenweise beste Chancen, vergaben dieses aber allesamt kläglich oder scheiterten an Schwabe. Erst als der grün-weiße Coach Rainer Ott wechselte änderten sich die Kräfteverhältnisse und das Spiel wurde ausgeglichen. Mit den besseren Chancen für die Grün-Weißen. Diese hatten in den letzten 10 Minuten ihrerseits sogar drei Großchancen um den Dreier aus Remmingsheim zu entführen. Das wäre dann aber des Guten doch zu viel gewesen.

Fazit: Das Beste am ganzen Spiel war das Ergebnis. Bei einer Niederlage hätte sich kein Grün-Weißer beschweren können. Erschreckend aber die Leistung und dass man lediglich 15-20 Minuten gegen den Aufsteiger mithalten konnte.

 

Aufstellung:

F. Schwabe, T. Schreiner, Nicolai Haug (70. Pascal Haug), P. Schaal, D. Schmieder, F. Alias, D. Kopp, M. Engelhart (75. M. Baur), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, T. Kleinmann (82. A. Straub)

Tor:

1 : 1  E. Wachendorfer (FE)

3. Spieltag

SV Wurmlingen I – TSV Dettingen/Ro. I 1 : 1

Im dritten Spiel gegen einen hoch eingeschätzten Gegner gab es das zweite Unentschieden. Die Gäste kamen mit der Ansage um die ersten beiden Plätze spielen zu wollen. Und mit der Empfehlung eines 2:1 Sieges gegen den TSV Hirschau. Bei den Grün-Weißen lichteten sich vor diesem Spiel die Reihen in der Defensive durch die Ausfälle von Pascal Haug, Nicolai Haug und André Haug weiter. Die Richtung des Spiels schien damit vorgegeben und lief wie erwartet in der ersten Hälfte meistens auf das grün-weiße Tor. Nach 10 Minuten hatten die Gäste die Riesenchance zur Führung. Nach einem Stockfehler im 16er kam Dettingens Käpt’n Janis Kapp frei zum Schuss, setzte diesen aber deutlich drüber. Die Gäste blieben weiter am Drücker, versuchten es dabei immer wieder mit langen Bällen und suchten dabei im Zentrum Lukas Widmann. Doch aus der Überlegenheit machten die Gäste nicht viel, so dass es zur Halbzeit beim 0:0 blieb. In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Die Grün-Weißen kamen besser ins Spiel, fingen die langen Bälle der Gäste ab und setzten ihrerseits Nadelstiche. Die erste Chance in der zweiten Hälfte hatten so auch die Grün-Weißen. Manuel Baur und Eric Wachendorfer spielten sich über außen durch und fanden in der Mitte Fais Alias. Dieser setzte den Kopfball etwas zu zentral und so konnte Dettingens Goalie Chengula den Ball mit einer überragenden Parade entschärfen. Etwas später war es dann Benjamin Haug, der mit einem irren Speed die Dettinger Defensive überlief und von Dettingens Schirinzi kurz vor dem 16er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Und nochmal Benni Haug, der nur Minuten später in einen zu kurzen Rückpass der TSV-Defensive lief, aber ebenfalls an Chengula scheiterte. Als dann auch noch der grün-weiße Youngster Daniel Schmieder einen Sololauf über das halbe Feld ansetzte, hofften die Grün-Weißen gar auf den Dreier. Wurden aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach einem leichten Ballverlust schalteten die Gäste schnell um und überliefen die grün-weiße Defensive. Den ersten Abschluss konnte Goalie Florian Schwabe aus kurzer Distanz noch überragend abwehren und auch der Nachschuss wurde geblockt. Fiel dann aber im Bogen auf Benedikt Herrmann, der mit dem Kopf zur Führung einnetzte. Ganz bitter für die Grün-Weißen. Doch die ließen sich nicht hängen, kämpften weiter und hatten Pech, das ein Kopfball von Thomas Kleinmann knapp über die Latte strich. Jetzt ergaben sich für die Gäste Konterchancen und wieder Benedikt Herrmann hatte die 100%ige Chance zur Entscheidung. Von Lukas Widmann stark frei gespielt, setzte er die Murmel aber aus 5 Metern am leeren Tor vorbei. Und dies sollte sich rächen. Denn in der 90. Minute erzielten die Grün-Weißen den verdienten Ausgleich. Eckball Eric Wachendorfer, Kopfball Daniel Schmieder – geblockt. Doch der Abpraller fiel Max Hartmann vor die Füße und der wuchtete den Ball ins Netz.

Fazit: Die Ausfälle (ohne die Langzeitverletzten) bei den Grün-Weißen erhöhten sich vor dem Spiel auf 9 – und das Durchschnittsalter sank auf 22 Jahre! Aus dem heutigen Kader kommen 3 Spieler frisch aus der A-Jugend, 2 Spieler haben erst ein und weitere 2 Spieler zwei aktive Jahre auf dem Buckel! Und Marc Engelhart musste gar 4 Jahre verletzungsbedingt pausieren. Umso höher ist die Leistung gegen einen Liga-Favoriten einzuschätzen.  

 

Aufstellung:

F. Schwabe, Patrick Haug, T. Schreiner, P. Schaal, M. Baur (83. F.H. Hussein), F. Alias, D. Schmieder, M. Engelhart (46. T. Kleinmann), Benjamin Haug, E. Wachendorfer (90.+2. M. Kahlfuss), M. Hartmann

Tor:

1 : 1 M. Hartmann

2. Spieltag

TSV Lustnau I – SV Wurmlingen I           3 : 3

Ein irres Spiel sahen die Zuschauer zur ungewohnten Anstoßzeit in Lustnau. Da der Rasenplatz in der Bismarckstraße beim Neckarpokal ramponiert wurde, musste bei bestem Fußballwetter auf dem Kunstrasen gespielt werden. Und das lag den Gastgebern sichtlich besser. Von Beginn an war der TSV präsenter, laufstärker und aggressiver. Die Grün-Weißen hielten Sicherheitsabstand und Lustnau nutzte diese Freiheiten und setzte sich in der grün-weißen Hälfte fest. Dazu kam auch noch, dass der angeschlagene Andreas Straub bereits nach 17 Minuten ausgewechselt werden musst. Fast zwangsläufig dann die Führung für den Gastgeber. Wieder einmal verteidigten die Grün-Weißen schlecht und der Lustnauer Marvin Schweizer lief von rechts außen ungestört in die Mitte und vollstreckte aus 13 Metern problemlos. Keine Chance für den grün-weißen Goalie Florian Schwabe. Dass es zur Halbzeit „nur“ 1:0 hieß, war eben diesem Schwabe zu verdanken. Bei einem Fernschuss zeigte er genauso seine Klasse wie bei einem Freistoß kurz vor Halbzeit durch Federico Decortes. Chancen für die Grün-Weißen? Nur eine Halbe. Fais Alias setzte sich durch, doch Lustnaus Goalie Ourgantzidis entschärfte dessen Abschluss. Die zweite Hälfte begann wie die Erste. Lustnau hatte Platz und Zeit, konnte daraus aber keine nennenswerten Chancen mehr ziehen. Und auf einmal stand es 1:1. Eric Wachendorfer mit der Freistoßflanke, Ourgantzidis rauschte unter dem Ball durch und Fais Alis netzte zum Ausgleich ein. Jetzt war das Spiel ein anderes – und auf einmal hatten die Grün-Weißen die Chancen. Die beste durch ein Fasteigentor von Lustnaus Käpt’n Lukas Erne. Doch Ourgantzidis parierte überragend. Dann das grün-weiße Märchen von Marc Engelhart. Nach gut 3 Jahren gab er am Donnerstag im Pokal sein Comeback und wurde eine gute viertel Stunde vor Schluss eingewechselt. Kaum auf dem Platz nahm er in der 79. Minute aus gut 22 Metern Maß und wuchtete die Murmel krachend unter die Latte – Traumtor! Doch dessen nicht genug. Fast vom Anspiel weg setzten die Grün-Weißen nach. Benjamin Haug zündete den Turbo, überlief Lustnaus Erne und setzte den Ball zum 3:1 ins lange Eck. Doch die Lustnauer gaben sich nicht auf – ganz im Gegenteil. Sie setzten die Grün-Weißen wieder unter Druck und die verloren ihre Linie. Der 2:3 Anschlusstreffer in der 83. Minute nach einem Eckball, den Niklas Kramer unbedrängt einköpfen durfte. Und es kam noch schlimmer für die Grün-Weißen. Lustnaus Decortes sah die gelb-rote Karte. Den fälligen Freistoß spielten die Grün-Weißen im Mittelfeld den Lustnauern in die Füße, die dies mit einer sehenswerten Kombination in der 87. Minute zum Ausgleich nutzten. Danach hatten beide Mannschaften noch die Chance zum Siegtreffer. Der TSV bekam nach einem Eckball den Ball nicht über die Linie und Benjamin Haug wurde im letzten Moment geblockt!

Fazit:  Zur Halbzeit „mausetot“ und glücklich „nur“ 1:0 hinten zu liegen, ärgerte man sich am Ende nach einer 1:3 Führung noch den Sieg aus der Hand gegeben zu haben. Aber das Positive überwiegt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie konkurrenzfähig ist. Auch ohne die Stammkräfte Daniel Kopp, Anton Engst, Thomas Kleinmann, Lukas Sailer, Patrick Schaal und Andreas Straub. Darauf lässt sich weiter aufbauen – stark Männer!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, Patrick Haug, T. Schreiner, Nicolai Haug (75. M. Engelhart), F. Alias, D. Schmieder, A. Straub (17. André Haug), Benjamin Haug, E. Wachendorfer, M. Hartmann, Pascal Haug

Tore:

1 : 1  F. Alias

1 : 2  M. Engelhart

1 : 3  Benjamin Haug

1. Spieltag

SV Wurmlingen I – SGM Poltringen/Pfäffingen I          1 : 3

Auftaktniederlage für die Grün-Weißen. Das Ergebnis sieht deutlich aus, das Spiel war es nicht wirklich. Den Unterschied machten die grün-weißen Fehler und die gelb-schwarze Kaltschnäuzigkeit! Denn der Beginn gehörte den Grün-Weißen – trotz dem Fehlen von Andreas Straub und kurzfristig auch Benjamin Haug. Nach 4 Minuten jubelten die Grün-Weißen. Daniel Kopp mit dem Ball in die Spitze. SVP Goalie Durmaz zu spät und Fais Alias schob locker zum 1:0 ein. Und auch die nächsten Minuten gehörten die Grün-Weißen und die Ammertal-SG konnte zufrieden sein, dass es nicht höher stand. Die erste Trinkpause nach gut 25 Minuten half den Gästen genauso wie der verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrchef Anton Engst. Denn jetzt sah man einen Bruch im grün-weißen Spiel. Und in der 40. Minute glich die SG aus. Die Vorarbeit leisteten dazu die Grün-Weißen. Nicolai Haug mit dem zu kurzen Rückpass, den Luis Paulos erlief, Goalie Florian Schwabe umkurvte und zum 1:1 traf. Nach der Halbzeit war das Spiel ausgeglichen – und wieder waren es die Grün-Weißen, die der SG zum Torerfolg verhalfen. In der 53. Minute düpierte der eingewechselte Alexander Norz Pascal Haug und Tim Schreiner an der Außenlinie, legte von der Außenlinie zurück und Bahadir Pinar vollstreckte aus 5 Metern unhaltbar. Das war der Genickschlag für die Grün-Weißen. Diese trafen danach zwar durch Eric Wachendorfer zum 2:2 doch der Schiedsrichter entschied zurecht auf Abseits. Die vielleicht entscheidende Spielsituation dann kurz danach. Der mit Gelb vorbelastete SGM-Kapitän Leuschner mit dem taktischen Foul. Die Grün-Weißen führten schnell aus und Eric Wachendorfer zog alleine auf das SGM-Tor zu. Doch der Schiedsrichter pfiff diese Aktion zurück und ermahnte Leuschner, ohne die dann fällige gelb-rote Karte zu zeigen. Also entweder lässt man den grün-weißen Vorteil laufen – oder man zeigt Gelb-Rot. Nichts von beidem zu machen ist dann einfach eine krasse Fehlentscheidung. In der 79. Minute dann die Entscheidung. Nach einem schlecht ausgeführten Freistoß liefen die Grün-Weißen in den Konter und Louis Wild erzielte das 1:3. Damit war das Spiel entschieden, denn die Grün-Weißen konnten nichts mehr nachlegen.

Fazit: Unglückliches Spiel für die Grün-Weißen von Anfang bis Ende. Im Endeffekt waren es die „Pfoltringer“ Spieler Durmaz (im Tor), Paulos und Pinar, die den Unterschied machten – und die grün-weißen Fehler. Doch gegen einen ambitionierten Gegner, der sich personell verstärkt hat, konnte man mithalten. Und das zeigt, dass der grün-weiße Weg auf eigene junge Spieler zu setzen richtig ist!

 

Aufstellung:

F. Schwabe, T. Schreiner, D. Schmieder, André Haug, F. Alias. D. Kopp, A. Engst (21. Nicolai Haug), E. Wachendorfer (Patrick Haug), T. Kleinmann (72. M. Loth), M. Hartmann, Pascal Haug

Tor:

1 : 0  F. Alias

SV Unterjesingen - SV Wurmlingen 1991

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