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Jahreshauptversammlung - 2019

Jahreshauptversammlung – alles im Lot beim SVW!

Fast pünktlich um 20.05 Uhr begrüßte der 1. Vorstand Frank Wachendorfer insgesamt 62 Mitglieder und Ortsvorsteher Georg Schöllkopf im Wurmlinger Sportheim.

1.Vorstand Frank Wachendorfer

Zuerst gedachte die Versammlung den im Vereinsjahr 2018 verstorbenen Ehrenmitgliedern. Dann ließ Frank Wachendorfer das Vereinsjahr Revue passieren. Sein Hauptaugenmerk ging dabei auf die zahlreichen Veranstaltungen und die umfassenden Bauarbeiten und Investitionen im und ums Sportheim. Bei den Festivitäten freute er sich über ein überragendes Dorfturnier und ein super Oktoberfest. Dagegen fiel das Dorffest buchstäblich ins Wasser. Denn das einzige verregnete Wochenende des Sommers 2018 fiel ausgerechnet auf das Dorffest! Positiv verliefen dagegen die beiden Altpapiersammlungen, da die Wurmlinger Bürger ihren Vereinen „die Stange halten“. Umfangreich waren auch die Bauarbeiten ums Sportheim. So gab es eine neue Zisterne und – ein richtiges Schmuckstück – die neue Terrasse zum unteren Sportplatz. Hier galt sein großer Dank seinem Vater, Ehrenvorstand Karl Wachendorfer. Der kommentiere seine Ideen am ersten Tag mit „bist du verrückt“. Am zweiten Tag, kommt er dann mit dem ersten Plan. Und am dritten Tag will er eigentlich schon anfangen.

Finanzvorstand KD Baur

Die Investitionen des Jahres 2018 waren dann auch ein Kernthema im Bericht von Finanzvorstand Karl-Dietrich Baur. Denn die neue Terrasse, die Zisterne und die ebenfalls im letzten Jahr erneuerte Bestuhlung im Sportheim summierte sich auf insgesamt rund 50.000 Euro – ein Hammerbetrag! Gut also, dass das wirtschaftliche Ergebnis insgesamt wieder positiv war. Aber natürlich nicht so gut, dass es die kompletten Investitionen abgedeckt hätte. So musste man einen Gutteil aus den Rücklagen entnehmen – aber dafür sind diese ja geschaffen worden. Aus dem Testament unseres Ehrenmitgliedes Heinz Rauscher erhielt der SVW (wie auch andere Vereine) eine ansehnliche Summe. Da diese für den Jugendbetrieb eingesetzt werden muss, erfolgt in Abstimmung mit Steuerberater und Testamentsvollstrecker eine jährliche Umbuchung in Höhe der dort entstandenen Kosten. Und auch das hat so natürlich dem SVW geholfen.

Verwaltungsvorstand Elmar Wankmüller

Nachdem die Kassenprüfer dem Finanzvorstand eine einwandfreie Kassenführung bescheinigten, kam Verwaltungsvorstand Elmar Wankmüller zum Einsatz. Er berichtete von 8 Ausschusssitzungen, mehreren Vorstandssitzungen, Treffen der Unterausschüsse und auch Besprechungen des Kulturausschusses. Die Mitgliederentwicklung stagniert bei aktuell 818 Mitgliedern, wobei sich die Altersstruktur nach oben entwickelt. Und man merkt, dass der Verein – vor allem bei den Kleinsten – immer mehr als „Dienstleister“ genutzt wird. Der Vereinsgedanke wird hier leider nicht mitgetragen. Nach dem Verwaltungsvorstand standen dann die Berichte der Abteilungsleiter an. Kurt Schneider wusste für die Aktiven von einer turbulenten Rückrunde mit Trainerwechsel, Nichtabstieg am letzten Spieltag der Ersten und Meisterschaft der Zweiten zu berichten.

AL Aktive Kurt Schneider

Die neue Saison ist für beide Mannschaften hammerhart aber nach der Vorrunde sind beide Teams noch im Soll. Für AH-Chef Bernd Kopp verlas Präsident Wachendorfer dessen Bericht. Pfaffenbergsieger, 4. Platz bei der Ü39, auf dem Feld zweimal gespielt und insgesamt drei Hallenturniere mit guten Platzierungen waren zu vernehmen. Daneben die üblichen geselligen Veranstaltungen – ein rundum gelungenes Jahr 2018. Ähnliches konnte man dem Bericht von Jugendleiter Michael Preuß entnehmen.

Jugendleiter Michael Preuß

Positive Ergebnisse und vollbesetzte Mannschaften zeugen von einer guten Jugendarbeit. Leider ist es in der letzten Saison nicht mehr gelungen eine eigene E-Jugend zu stellen. Die Kids kicken jetzt beim Nachbarn Hirschau. Bei den Jüngsten zeigt sich aber ein starker Zuwachs. So freuen sich die Trainer der Bambini zwischenzeitlich über mehr als 20 Kids. Und auch die F-Jugend hatte in der Vorrunde ständig Zuwachs bekommen und kann jetzt auf 14 Spieler zurückgreifen. Den Schluss der Berichte gab dann Freizeitsportleiterin Manuela Fuhrer. Auch sie konnte über proppenvolle Gruppen berichten.

AL Freizeitsport Manuela Fuhrer

Einzig „Yoga“ musste auf Grund mangelnder Teilnahme gestoppt werden. Auch hier ist bei den Kleinsten ein Megazuspruch zu verzeichnen, so dass es für das Kinderturnen Wartelisten gibt. Leider wird hier deutlich, was Verwaltungsvorstand Wankmüller ansprach. Als Vereinsmitglied wird nur der Nachwuchs angemeldet. Die Eltern selber bleiben außen vor – als Beitragszahler und Helfer!

Die Entlastung der Vorstandschaft und der Kassenprüfer nahm dann Ortsvorsteher Georg Schöllkopf vor. Er dankte der Vorstandschaft und die Versammlung erteilte die Entlastung einstimmig.

Ortsvorsteher Georg Schöllkopf

Schon mal am Rednerpult, nutzte unser OV dies gleich für seine Grußworte an die Versammlung. Er dankte dem SVW für die immer gute und konstruktive Zusammenarbeit und sagte der Verein könne stolz sein, was er alles in 2018 geleistet hat. Er erinnerte auch an die durch den Ortschaftsrat unterstützten Maßnahmen. Die Erneuerung der Teerstraße zum Sportheim, die neue Zisterne und – niegelnagelneu – die Straßenbeleuchtung zum Sportheim. Für all diese Maßnahmen setzte sich der Ortschaftsrat ein. Leider wurde dieser erst Ende letzten Jahres über die bereits seit 3 Jahren von der Stadt festgestellte „dringende Sanierungsbedürftigkeit“ der Sportplätze informiert. Ob es jetzt noch möglich sein wird, die Sanierungen zum Jubiläumsjahr 2020 zu bekommen, sah er als quasi nicht möglich an.

Danach stellte Verwaltungsvorstand Elmar Wankmüller die Anträge der Vorstandschaft an die Versammlung vor. Zuerst ging er auf die Antragsanpassung ein. Durch die Rückgänge der Mitgliederzahlen in den Jahren bis 2017 und der Verschiebung der Altersstruktur hat der Verein jährlich rund 2.000 Euro weniger an Beiträgen zu verkraften. Der Dachverband WLSB empfiehlt, dass der Anteil der Mitgliederbeiträge an den Gesamtausgaben bei 2/3 = 66,6% liegen sollte. Dieser Anteil ist beim SVW seit der letzten Anpassung 2014 von 50% auf aktuell 45% zurückgegangen. Die Vorstandschaft empfahl der Versammlung die Beiträge um je 10 Euro pro Jahr bei den Einzelmitgliedschaften und um 20 Euro bei den Familienmitgliedschaften zu erhöhen. Dadurch würde der Anteil der Beiträge wieder auf 50% der Ausgaben steigen. Der Antrag wurde von der Versammlung mit 59 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen angenommen.

Der zweite Antrag war deutlich unspektakulärer. Es handelte sich um die Änderung der Satzung im §11, der Vertretung durch die Vorstandschaft. Bisher war lediglich der 1. Vorsitzende „Alleinvertretungsberechtigt“. Die weiteren Vorstände – immer nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden – immer nur zweit gemeinsam. Dies ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß. Es wurde nun in die Satzung geschrieben, dass jedes Vorstandsmitglied „Alleinvertretungsberechtigt“ ist. Diese Satzungsänderung wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Unter Punkt 5 stellte der 1. Vorsitzende Frank Wachendorfer dann das vorläufige Programm für das 100-jährige Jubiläum des SVW im nächsten Jahr vor. Unter dem Motto „1 Jahr 100 SVW“ wird das ganze Jahr 2020 gefeiert. Beginnen wird man im Februar 2020 mit einer „Fasnet wie früher“ und aufhören traditionell mit der „Weihnachtsfeier“. Dazwischen gibt es sportliche Events, die bekannten Klassiker und natürlich einen Festakt. Da dies – vor allem im Sommer – eine enorme Belastung sein wird, hat der Ausschuss bereits beschlossen, im Jubiläumsjahr nicht mehr am Dorffest teilzunehmen.

Dann kam man nahtlos zum Punkt, der traditionell die glücklichsten Gesichter hervorruft – die Ehrungen. So konnten sich Frank Wachendorfer und Michael Ott über die „Silberne Ehrennadel“ für 25-jährige Mitgliedschaft freuen. 15 Jahre mehr, nämlich 40 Jahre Mitgliedschaft bedeuten die „Goldene Ehrennadel“. Und diese dürfen sich jetzt Otmar Haug, Heribert Müller, Sabine Kleinmann und Hansjörg Neumeier „ans Revers“ hängen.

Silberne Vereinsnadel:

Michael Ott
Frank Wachendorfer

Goldene Vereinsnadel:

Otmar Haug
Sabine Kleinmann
Heribert Müller
Hans-Jörg Neumeier

Und die Ehrenurkunde als Ehrenmitglied bekamen Eugen Theurer, Günther Baur, Winfried Hess und Michael Fuhrer überreicht.

Ehrenmitgliedschaft:

Eugen Theurer
Günther Baur
Michael Fuhrer
Winfried Hess

So endete eine wieder mal sehr harmonische Jahreshauptversammlung ziemlich genau wie ein Fußballspiel mit Verlängerung – nämlich nach 120 Minuten. Mit dem Appell an alle Mitglieder den Verein weiter zu unterstützen und der Aufforderung „Schätze zur Vereinsgeschichte“ für das Jubiläum zur Verfügung zu stellen. Nach dem inbrünstig vorgetragenen Vereinslied „Grün und Weiß wie lieb ich Dich“ ging es dann zur zweiten Halbzeit – dem gemütlichen Teil – über!

Senioren 1982

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